Vorfreude

Die Vorfreude steigt. Am 1.Mai ist es wieder einmal soweit. Mein nächstes Buchbaby erblickt das Licht der Welt. Wie ich gestern gehört habe, hat GUS MASTERS den zweiten Lektorats-Durchlauf hinter sich gebracht. Bis auf ein paar wenige Details war diesmal alles okay gewesen. Es bleibt also beim Ergebnis, 9:2 für das Libri Melior Lektorat.

Unglaublich wobei mich, abgesehen von den sicherlich vorhanden Rechtschreibfehlern, Janine Weyer alles erwischt hat. Und ich dachte immer, ich würde ganz anständig recherchieren. Ob es nun Spencer Rifle oder Spencer Repeating Rifle heißt, 1860 oder 1866 das Produktionsjahr war oder ein 13-jähriger eben nicht nur 60 Pfund wiegt. Solche Sachen sollten eigentlich nicht durchrutschen. Sind sie aber. Nur auf den Vampyr, der im selben Text von einer anderen Person wiederum als Vampir bezeichnet wird, und dem Truckee Lake musste ich bestehen. Dabei kommen Vampire als Personen im Buch gar nicht vor. Also noch einmal, vielen Dank liebe Janine.

Neben der Vorfreude, beginnen aber auch wieder einmal die Selbstzweifel zu wachsen. Schrecklich, wenn man nachts wach liegt und überlegt, ob man die Protagonisten jetzt nicht zu schnell die 400 Meilen hat reisen lassen. Hätte man das eine oder andere nicht noch besser ausschmücken sollen? War das richtig, vier Wochen vor der Veröffentlichung das Buch zur Vorbestellung freizugeben? Sind die Karten/Lagepläne an der richtigen Stelle postiert? Was kann ich denn noch für Werbemaßnahmen ergreifen? Und das allerwichtigste. Funktioniert so ein wilder Genre-Mix überhaupt?

Auf das Cover muss nach einigen Konsultationen meiner, wie hat es Oliver Juwig so schön ausgedrückt, Marktbegleiter, unbedingt das Genre. Sonst könnten sich einige Leser veräppelt vorkommen. Auf den ersten Blick ist es ein Western. Der Roman wird aber in den Kategorien Science Fiction und Horror erscheinen. Da es eine Reihe werden soll, die auch langfristig gesehen das Western-Setting verlassen wird, stehen Cowboys nicht unbedingt im Vordergrund. Indianer gibt es nur einen einzigen. Und der hat im Moment weder Arme noch Beine. (Ich grinse jetzt gerade wie ein Honigkuchen, weil ich mir vorstelle, wie dem geneigten Leser gerade die Fragezeichen auf der Stirn stehen.)

Die Geschichte um GUS MASTERS startet zwar 1869. Band 2 wird aber bereits 1874 spielen. Und Verdun 1917 ist für Band 3 fest eingeplant.

Vorrangig ist es also erst einmal ein Horror-Roman mit Untoten. Wobei ich mich beim »gesplättere« etwas zurückgehalten habe, laut Janine. Dazu kommen noch ein paar außerirdische Gönner meiner Protagonisten. Und zum Ende hin ein Hauch von Fantasy.

Auf das Cover muss also Science Fiction-Horror-Western. Wenn euch das alles noch kryptisch und merkwürdig vorkommt, keine Panik. Beim Lesen wird sich das von selbst erklären.

Die große Frage lautet also, ob ich genügend interessierte dafür finden kann? Ehrlich gesagt bin ich mir total unsicher. Aber das liegt vermutlich einfach nur an der Anspannung.

Wenn ich euch jetzt also etwas neugierig gemacht habe, merkt euch den 1. Mai oder klickt gleich jetzt bei Amazon auf vorbestellen.

 

Und dann hat es …

… Klick gemacht. Ich hatte zwar schon für die vergangene Nacht erwartet, dass ZOMBIECALYPSE seinen 1000. Leser findet. Nun hat es aber eben bis 12 Uhr gedauert, als AMAZON mir wieder einen Stapel KU-Seiten zugebucht hat. Anyway.

Mir ist schon bewusst, dass einige Autorenkollegen in Anbetracht der Zahl Tausend in dreieinhalb Monaten eher müde lächeln. Ich für meinen Teil bin aber vollständig geplättet und schwebe auf Wolke sieben. Für die Statistiker ein paar Zahlen. 501x ging ZOMBIECALYPSE bei Amazon als Kindle weg. Insgesamt wurden 226.000 Seiten über KindleUnlimited gelesen, was bei 533 KU-Seiten eben ziemlich genau 424 Bücher ausmacht. Das Taschenbuch ging als Paperback 71x und als Hardcover (nur über meinen Shop zu haben) 4x über den virtuellen Tresen. Macht zusammen eben genau 1000 Stück.

Auch wenn die Zahl der Verkäufe von anfänglich 30 bis 40 Stück am Tag auf durchschnittlich nur noch 3 bis 6 herunter gegangen ist, bedeutet das natürlich noch keineswegs, dass es nun vorbei ist.

Selbst wenn nur noch einer am Tag geht, dazu muss man kein Rechengenie sein, sind das im Jahr immer noch 365. Ich weiß, Milchmädchenrechnung. Aber man wird ja wohl noch Träumen dürfen. 😉

Finanziell hat sich der Roman natürlich, bei etwa 1,75€ Erlös pro Stück, längst gerechnet. Lektorat und Cover haben zusammen unter 600€ gekostet.

Der Erfolg mit einem Zombie-Roman sogar Geld zu verdienen, hat mich letztlich völlig überrascht. Ich wäre schon froh gewesen, wenn ich die Kosten wieder hereinbekommen hätte. Offenbar gibt es doch weit mehr Liebhaber dieses Genres, die gleichzeitig auch einem Selfpublisher wie mir einen anständigen Roman zutrauen, als ich gedacht habe. Das lässt mich aber auch hoffen, dass mein nächstes Projekt, die GUS MASTERS-Reihe, ähnlich erfolgreich sein kann. Ich sage kann, denn Erfolg lässt sich natürlich nicht planen.

Band 1 von GUS MASTERS mit dem Untertitel LILITH erscheint am 1. Mai bei AMAZON als Kindle, Taschenbuch und für Prime-Leser kostenlos über KindleUnlimited. Band 2 (Arbeitstitel: DER BARON) ist schon in Arbeit und das Exposé für Band 3 liegt bereits in der Schublade. Je nachdem wie der wilde Genre-Mix aus Horror, Science Fiction und Western ankommt, kann es durchaus auch weitere Bände geben. GUS ist, zumindest in der Handlung, ein sehr langes Leben beschieden. Ich freue mich schon auf den Tag, wenn ich Finley irgendwann aus »Night of the living Dead« kommen und GUS davon erzählen lassen kann, dass man die Untoten, die sie schon seit so vielen Jahren jagen, jetzt Zombies nennt. Er wird sicher nicht »Der Einsame der Zeit« sein. Schließlich hat er ja eine ganze Reihe an Gefährten. Aber die Handlung wird irgendwann auch die Jetztzeit überholen. So ist zumindest der Plan. Und wer weiß, vielleicht trifft er ja irgendwann auf »Die letzte Kaiserin« des STERNENREICHs. Nein, ist nur Spaß. 😉

EU-DSGVO, 2.Teil

Die vergangenen zwei Wochen habe ich intensiv an meiner Autoren-Seite herumgebastelt, damit sie den Vorgaben der neuen EU-DSGVO zu entspricht. Ich bin ja wirklich nicht unbedarft, was das »schrauben« an Einstellung anbelangt. Aber wenn ich mir vorstelle, dass echte Laien versuchen ihre Seite Konform zu bekommen, dann leide ich buchstäblich mit ihnen.

Was im Moment bei Facebook und Co die Feeds beherrscht, ist zu einem großen Teil vermutlich reine Panikmache. Denn, inwieweit ab dem 25. Mai 2018 tatsächlich Abmahn-Anwälte durch die Gegend schwirren und die kleinen Webseitenbetreiber drangsalieren werden, weiß kein Mensch.

Trotzdem sollte niemand glauben, dass der Kelch mit einer »Kopf-in-den-Sand«-Taktik schon an einem vorübergehen wird. Ich bin mir allerdings sicher, dass die allermeisten Richter in Deutschland so etwas wie einen gesunden Menschenverstand besitzen. Sollte es also zu einer unnatürlichen Häufung immer der gleichen Vorwürfe gegen Webseiten-Betreiber kommen, dürften Änderungen an den Vorgaben unausweichlich sein.

Da ich weder Anwalt noch IT-ler bin, werde ich mir an dieser Stelle jeden Tipp verkneifen. Dafür gibt es mittlerweile genug Blogs, Webseiten und Facebook-Gruppen. Es gibt Listen mit Plug-Ins die man meiden sollte und Check-Listen, was man an Einstellungen bei den unverzichtbaren vornehmen muss.

Einige Dinge werden bestimmt noch kurz vor dem D-Day von den Erfindern der CMS-Systeme geregelt werden.

Ich für meinen Teil habe meine Seite nach besten Wissen und Gewissen auf Vordermann gebracht. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Seite nicht nur frischer und hübscher aussieht. Sie kann jetzt auch einiges mehr. Der Shop funktioniert. PayPal funktioniert. Kommentare funktionieren. Die Maillinglisten für den Newsletter werden auf meinem eigenen Server gehosted und viele andere kleine Dinge mehr habe ich erledigt. Was noch fehlt ist die Umstellung auf HTTPS, was ich hoffentlich nächste Woche erledigen kann. Die Überprüfung der AGBs und der Datenschutzklausel auf der Seite. Und die nachhause telefonierenden Google-Fonts müssten noch abgeschaltet werden. Aber da sehe ich eher WordPress in der Pflicht.

Jetzt heißt es erst mal wieder Content schaffen. (check!)

»Sieh nicht hin, …”

“… sieh nicht hin. Du hast bestimmt besseres im Sinn. Die Serie ist fürchterlich und das gleich zu Beginn. Sieh nicht hin!«, lautet die Warnung am Beginn jeder Folge von Lemony Snickets Bericht über »Eine Reihe betrüblicher Ereignisse«. Ein Ohrwurm den man bereits nach dem ersten zuhören kaum noch aus dem Kopf bekommt. Es dürfte auch das erste Intro einer Serie sein, dass ich nicht absichtlich übersprungen habe, weil zu Beginn jeder Doppelfolge eine neue Strophe hinzukommt.

Um der Serie ein klein wenig die Wertschätzung zu gönnen, die sie verdient hat, deshalb mal etwas ganz anderes von mir. Ich frage mich nämlich, ob wirklich so viele der Aufforderung »lieber nicht hinzuschauen« gefolgt sind? Ich wundere mich, dass ich so wenig Meinungen zu Netflix neuester Fortsetzung des Kinderbuch-Klassikers zu lesen bekomme. Klar, die Ereignisse in der zweiten Staffel sind noch grausamer als in der ersten. Die Kinder Violet, Klaus und Sunny müssen erneut einen Schicksalsschlag nach dem anderen hinnehmen. Das Grauen ist dabei mit Sicherheit nichts für Kinder. 😉

Nein, nicht wirklich. Denn wenn der Erzähler (Patrick Warburton, genial als Jeff Bingham in der Sitcom »Rules of Engagement«) alle paar Minuten in die Szene läuft und eindringlich, mit Gleichnissen, Zitaten oder Erklärungen von Fremdwörtern die nun eine Rolle spielen werden, vor den nun folgenden Ereignissen warnt, ist das ein Fest für die Ohren. Oder wusstet ihr, dass sich ein Lepidopterologe mit Schmetterlingen beschäftigt?

Ein Fest für die Augen sind dagegen die aufwendigen Kulissen. Ich habe noch nie ein so schäbiges und doch glaubhaft aussehendes Krankenhaus gesehen. Dabei ist alles etwas comicartig überzeichnet ohne zu albern zu wirken. Absolut Oscar bzw. »Golden Globe«-verdächtig, ist das schief stehende »Kaufhaus«, in dem Graf Olaf die Waisenkinder durch Gänge mit liebevoll gefüllten Regalen jagt.

Überhaupt. Neil Patrick Harris (Barney aus »How I met your Mother«) spielt den Bösewicht Graf Olaf in immer neuen Verkleidungen so genial, dass ihm das Preise ohne Ende von den verschiedenen Filmakademien einbringen müsste.

Zur Handlung: Nach dem Feuertod ihrer Eltern werden die nun Vollwaisen, Violet, Klaus und Sunny von Mister Pope, einem Angestellten der Vereinigten Vermögensverwaltung und Freund der verstorbenen Eltern, zu immer neuen Vormündern gebracht. Der erste in der langen Reihe ist dabei Graf Olaf, der es natürlich auf das Vermögen der Kinder abgesehen hat. Er und seine Truppe abgehalfterter Schauspieler stellen den Kindern von Folge zu Folge immer mehr nach. Sie schrecken auch nicht davor zurück, die Vormünder nach und nach umzubringen. Natürlich glaubt den Waisen niemand wirklich, auch wenn nach Graf Olaf später landesweit gefahndet wird. Schließlich gelingt es ihm sogar Baby Sunny, als seinen eigenen Mörder hinzustellen.

Wie sich herausstellt, sind die Baudolaire-Eltern und einige der Vormünder einst Teil einer Geheimorganisation gewesen, was für eine Menge kniffliger Rätsel und Geheimnisse sorgt. Hilfe bekommen sie von einigen ihrer Agenten, die aber meist von Graf Olaf mehr unwissentlich ausgetrickst werden oder einfach an den Gegebenheiten scheitern. Dennoch gelangen Violet, Klaus und Sunny an immer neue Wissensfetzen über die Organisation F.F.

Die Handlung ist zum Teil absurd, die Personen sind extrem schrullig und dennoch macht es einfach Spaß dabei zuzusehen, wie die drei Waisen den immer neuen Nachstellungen von Graf Olaf entkommen.

Also, auch wenn Lemony Snicket euch immer wieder erzählt, dass es besser wäre nicht weiter zuschauen, weil die folgenden Ereignisse so grausam und das Schicksal der Baudelaire-Waisen so fürchterlich unbestimmt wäre, … hört nicht hin.

Netflix, 2 Staffeln mit zusammen 18 Folgen, je ca. 40-60 Minuten Laufzeit, die dritte Staffel ist bereits bestellt

Newsletter und Verlosung, die 2.

 

 

 

 

 

 

Zur Erinnerung. Ich verlose am 1. Mai unter allen Abonnenten meines Newsletters eine Hardcover-Ausgabe von ZOMBIECALYPSE und ein Taschenbuch von GUS MASTERS: Lilith.


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EU-DSGVO

Was würden wir nur alle ohne unsere Freunde, Verwandten oder auch nette Autorenkollegen machen. Die anstehenden Änderungen für Webseiten-Betreiber, das Gesetz dazu schimpft sich im allerschönsten Amtsdeutsch EU-DSGVO, treibt zurzeit jedem den Angstschweiß auf die Stirn. Bis zur Umsetzung ist zwar noch etwas Zeit, aber da ich gerade im Begriff bin einen Newsletter im Abonnement anzubieten, habe ich meine Autoren-Seite mit allerlei Schnickschnack erweitert. Was auf meiner Seite alles gegen die neuen Richtlinien verstößt, das hat mir dann mein Autorenkollege Oliver Juwig gesagt. Auf seiner Seite “Der-Kristall”  hat er sehr schön erklärt, was geht und was nicht. Also, erst Mal vielen Dank, Oliver.

Was habe ich heute dann nicht alles an meiner Seite gebastelt. Eine EU-DSGVO konforme Datenschutzerklärung hatte ich schon. Der Facebook-Pixel ist bereits letzte Woche vom Netz gegangen, weil mein Hoster ungewöhnlichen Traffic festgestellt hatte. Aber Jetpack ist jetzt komplett deaktiviert, Mailchimp wurde durch MailPoet und die WP-socialMedia-Buttons durch Shariff ersetzt. Die Kommentar-Funktion bleibt vorerst nur registrierten Usern vorbehalten. Wobei ein Registrieren im Moment noch gar nicht möglich ist. Was noch fehlt, ist die Umstellung von http: auf https:. Das kann ich erst am Dienstag anleiern.

Im Prinzip also alles was er vorgeschlagen hat und aus Vorsicht vielleicht auch ein bisschen mehr. Eine Rest-Unsicherheit bleibt dennoch. Denn, selbst wenn von verschiedenen Seiten alles in einfachen Worten erklärt wird, hat der unbedarfte Webseiten-Betreiber gelegentlich trotzdem nicht den Durchblick. Ich hoffe also, dass die Rechtsprechung im Zweifel mit den vielen Tausend Bloggern im Falle einer Abmahnung, behutsam umgeht.

Update: Die Kommentare sind jetzt freigeschaltet. Zum Absenden des Kommentars muss der Speicherung und Verarbeitung der Daten, durch diese Website, zugestimmt werden.

Newsletter und Verlosung

Meine Anstrengungen, mir eine Fan-Basis in Form von Abonnenten für meine Autoren-Seite zu schaffen, haben mich unerwartet vor ziemlich große Probleme gestellt. Ich hatte die Idee meine beiden SF-Thriller »ARBULON« und »Die Takatomo-Verschwörung« als kostenlose Goodies allen abonnierwilligen zukommen zu lassen. Nun ist rein rechtlich das Problem aufgetaucht, dass beide noch eine gewisse Zeit in KDP-Select angemeldet sind und AMAZON deshalb eine exklusive Verbreitung vorbehalten ist. Vor dem 27. April wird es also nichts mit der »Takatomo-Verschwörung«. Und um ARBULON verschenken zu können muss ich sogar bis zum 30. Mai warten.
Beide Romane haben leider nie das, im Vergleich zu NEOCHRON, STERNENREICH oder ZOMBIECALYPSE, ganz große Publikum gefunden. Zu Unrecht wie ich finde. Denn sie sind durchaus spannend, besitzen Charaktere mit Tiefe und beinhalten ein paar Wendungen die so niemand kommen sieht.
Dass die Bücher fehlerfrei sind, habe ich nie angenommen. Aber in der grenzenlosen Naivität meiner Anfangszeit bin ich immer davon ausgegangen, dass sie durch ein Dutzend Beta-Leser und der mehrfachen Überarbeitung so einigermaßen in Ordnung sind.
Jetzt, über zwei Jahre nach seiner Schöpfung, habe ich ARBULON mal eine weitere gründliche Überarbeitung zuteilwerden lassen. Und mir haben sich die Haare gesträubt. Ernsthaft. Ich bin immer noch meilenweit davon entfernt im Deutschunterricht was Besseres als eine 2- zu bekommen. Aber ich bin lernfähig und das habe ich in den vergangen zwei Jahren auch getan.
Mal abgesehen von den Klassikern wie »seid/seit«, »tot/Tod« und »das/dass« waren da auch ein paar echte Stilblüten enthalten. Von dem schrecklichen Layout will ich gar nicht erst anfangen.
Mir ist echt schleierhaft, wieso mir meine Beta-Leser das haben durchgehen lassen.
Nun werde ich das mit der »Takatomo-Verschwörung« wiederholen, denn auf absehbare Zeit werden beide wohl kein professionelles Korrektorat oder Lektorat bekommen. Dazu liegt mein Fokus zu sehr auf dem Schaffen von neuen Texten und ist die Zahl der interessierten Leser einfach zu gering. Aber dieses Desaster mahnt mich auch in Zukunft nur noch Texte zu veröffentlichen, die professionell überarbeitet wurden.
Wer sich dennoch in meine Abonnenten-Liste eintragen will, kann das gleich hier unten oder rechts in der Sidebar tun.

Am 1. Mai verlose ich dann unter allen Abonnenten eine Hardcover-Ausgabe von »ZOMBIECALYPSE« und ein Taschenbuch von “GUS MASTERS: Lilith“.

 


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Meilensteine

Es ist mal wieder an der Zeit etwas an statistischen Daten preiszugeben. Vor allem, weil drei für mich wichtige Meilensteine gerade erreicht wurden oder demnächst werden.

Zunächst, ich bin noch meilenweit davon entfernt, dass ich alleine vom schreiben Leben könnte. Ich sage das nur, damit gar nicht erst Neid aufkommt. Es gibt etliche Autoren die »meine Gesamtauflagenstärke« im Monat machen. Aber, als ich vor ein paar Jahren damit angefangen habe, waren meine Erwartungen in etwa auf dem Niveau »Naja, vielleicht, wenn ich hundert Leser finde?«. Insofern ist die Zahl von 5000, die ich offiziell vermutlich morgen erreichen werde, eine Summe, die ich selbst kaum Glauben kann. Inoffiziell dürfte sie durch die BookOnDemand-Verkäufe längst überschritten sein. Aber die März-Zahlen von BoD erfahre ich erst Ende April, deshalb lässt sich das nur sehr unpräzise sagen.

Auf jeden Fall ist die Gesamtausgabe von STERNENREICH, meiner sechsteiligen Romanheftserie vom vergangenen Jahr, mit über 500 Verkäufen ein Meilenstein der in trockenen Tüchern ist. Die sechs Einzelhefte bringen es zusammen zwar auch auf über 2.500 Stück. Da gehen immer noch Monat für Monat 40 Stück über den Ladentisch, obwohl es doch die viel günstigere Gesamtausgabe gibt. Aber, diese Zahl teilt sich eben durch sechs.

Der dritte Meilenstein im Bunde wird vermutlich erst Ende der nächsten oder Anfang der übernächsten Woche erreicht sein. ZOMBIECALYPSE wird dann seinen 1000. Leser gefunden haben. Und das in gerade einmal drei Monaten. Eine Zahl, mit der ich bei einem Roman um Zombies nicht im Traum gerechnet habe.

Auf jeden Fall lässt mich das für meinen nächsten Roman hoffen. Denn in GUS MASTERS: Lilith spielen ebenfalls Untote eine nicht unerhebliche Rolle. Und damit ich es nicht zu einfach habe handelt es sich dabei gleich noch um einen wilden Genre-Mix, vor dem man als Autor immer wieder gewarnt wird. Ein Westernheld der gegen Untote kämpft, ein paar außerirdische, einer Prise Mysterie, viel Action und das alles in einem Roman? Womöglich sind da noch ein paar komische Momente drin? “Das funktioniert doch nie!”, sagt man.

Ich hoffe doch. Meine Beta-Leser, allen voran mein geschätzter Autoren-Kollege Anton Serkalow, sind jedenfalls hoch angetan bis begeistert, was alleine schon runterging wie Öl. Mal sehen was meine Lektorin noch zu vermelden hat. Das tolle Cover stammt übrigens von Giusy Ame von MagicalCoverDesign.

GUS MASTERS: Lilith steht auf jeden Fall schon mal bei AMAZON zur Vorbestellung bereit und wird ab dem 1. Mai 2018 als Kindle, Taschenbuch oder kostenlos über KindleUnlimited zu haben sein.

Fernsehbeitrag/Autorenportrait auf RBB bei zibb

Den Beitrag vom rbb auf der Webseite zu verankern war doch nicht so schwer wie ich anfänglich dachte. Ich möchte mich auch gleich nochmal bei Britta Wulff vom Sender bedanken, die mir die Gelegenheit geboten hat, mich als Autor im Fernsehen zu präsentieren. In Summe hat das nicht unbedingt zu weiteren Verkäufen geführt. Aber, es ist schon unglaublich, wie viele Menschen den Beitrag im Fernsehen gesehen haben. Fast täglich, selbst jetzt fast einen Monat später, kommen noch Kunden in mein Geschäft und sprechen mich darauf an. Ansonsten habe ich dadurch nun wenigstens dreißig neue Follower auf FaceBook und die Aussicht auf eine Lesung vor Publikum im November. Aber, seht selbst.

Update: Auf Grund der anstehenden Änderungen zum Datenschutz, ist das Video nicht mehr direkt eingebunden. Stattdessen führt ein Link auf dem Bild direkt zu Youtube.

 

GUS MASTERS: Lilith ist fertig

Gus Master: Lilith (Arbeitstitel: GUS MASTERS – Zombiekiller) ist fertig. Ziemlich auf den Punkt genau habe ich die 270 TB-Seiten getroffen. Das war das erste Mal, dass ich einen Roman wirklich von Anfang an durch geplottet habe. Also nicht drauf los geschrieben und mich habe überraschen lassen, wo die Reise hingeht. Alle Höhepunkte des Romans standen von Beginn an fest. Der aufmerksame Leser wird am Ende bemerken, dass die Geschichte zwar für sich alleine steht, aber dennoch geradezu danach schreit, fortgesetzt zu werden. Abhängig vom Erfolg, werde ich das auch tun.

GUS MASTERS steht nämlich vor dem Problem, dass es ein wirklich wilder Genre-Mix ist. Das war zwar so gewollt, aber ob andere auch daran gefallen finden werden, das ist die große Frage.

Gus ist ein etwas in die Jahre gekommener Scout, der gewissenhaft seinen vielleicht letzten großen Job, einen Siedler-Treck von St.Louis nach Oregon City zu führen, erledigen will.

Während seiner Abwesenheit, werden die Planwagen jedoch von merkwürdigen Kreaturen überfallen und die wenigen verbliebenen Männer beim Treck haben alle Mühe sich der Angreifer zu erwehren. Um einen Verletzten behandeln zu lassen, suchen sie den nächsten Ort auf in dem ein Arzt ansässig ist. Doch auch dieser Ort wird Ziel der Unmengen an Untoten Kreaturen eines nahegelegenen Eisenbahner-Camps.

Mehr kann ich nicht verraten ohne zu spoilern. Aber, wir haben Untote, die Bezeichnung Zombies dürfte 1869 noch nicht so geläufig gewesen sein, die einen entsprechenden Horror verbreiten. Dann kommen SF-Elemente ins Spiel, die ich nicht genauer erläutern kann. Und letztlich gibt es mit Lilith und dem Geheimnis um sie auch noch einen Mysterie/Fantasy-Part. Ein Priese Humor und etwas Slapstik runden die ganze Sache dann ab. Wenn man es also genau betrachtet, ist es ein SF-Horror-Zombie-Mystery-Western. Aber alles wirklich in Maßen. Niemand sollte darauf verzichten, nur weil er einen der Parts nicht mag.

Nicht verhehlen möchte ich, dass GUS MASTERS keine leichte Kost ist. Eine FSK Einstufung dürfte wohl 18+ ergeben. Es geht aber nicht nur blutig zu. Es gibt auch eine Szene die ziemlich brutal herüberkommt, von der ich lange überlegt habe, ob sie notwendig ist. Und ja, ist sie. Ich habe sie sehr kurz und dafür intensiv gehalten. Aber für den Fortgang der Geschichte war sie nun mal notwendig. Warum, das wird man dann im letzten Viertel der Geschichte begreifen.

Ich sage das nur vorher, weil es bei ZOMBIECALYPSE in einer Leserunde auf LovelyBooks, zu Irritationen wegen einer vermeintlich übermäßig brutalen Szene gekommen ist.

GUS MASTERS: Lilith ist keine Elegie. Es ist ein Roman der unterhalten soll. Und ich bin davon überzeugt, dass, wer sich darauf einlässt, bestens unterhalten wird. Und dafür muss man weder Western noch Science Fiction mögen. Nur dürfen eben Zombies bzw. Untote kein Hindernis sein.

Der Roman ist im Moment noch bei ein paar Beta-Lesern und geht voraussichtlich noch diese Woche ins Lektorat. Dafür ist das wirklich toll gewordene Cover, dank Giusy Ame von Magical Cover Design, bereits fertig. Einer Veröffentlichung beim großen A, etwa Mitte/Ende April als eBook und Taschenbuch, steht also nichts mehr im Wege.