Tablet-Schach

3d-neochron-tablet-schachIm Moment befindet sich der zweite Teil der NEOCHRON-Trilogie in einer weiteren Rechtschreibkorrekturrunde, um ihn auf den Standard des ersten Teils anzuheben. Wie es aussieht, erfährt der Text dabei aber nicht nur das, sondern wird auch noch um einige Passagen erweitert. Zumindest jetzt, nach dem ersten Drittel, ist der Text bereits um gut 10% angewachsen. Voraussichtlich in der kommenden Woche wird er den bei AMAZON vorliegenden Text ersetzen. Wer also wissen möchte, wie es mit Jens Böttger weitergeht, sollte sich noch ein klein wenig in Geduld üben. Es lohnt sich.

ACHTUNG – Das Lesen dieses Artikels kann Spoiler zum ersten Teil der NEOCHRON-Trilogie „Eine zweite Chance“ enthalten. Weitelesen also auf eigene Gefahr.

Leseprobe:

Umständlich fischte er eine Zigarette aus einem Etui und suchte demonstrativ in seinen Taschen nach Feuer. So hatte er einen Grund sich zu einem der Wachpolizisten umzudrehen, der sein Sturmfeuerzeug schon in der Hand bereit hielt und den Leutnant angrinste.

»Wachtmeister Voss, Herr Leutnant. Wenn ick ihnen aushelfen dürfte?«

»Lassen sie sich jetzt mal nichts anmerken, Voss«, sagte Scholz leise, während er über der angebotenen Flamme an der Zigarette zog. »Ich bin mir nicht sicher, aber mit der Kompanie dort stimmt irgendwas nicht.«

»Ist mir ooch schon uffjefallen, Herr Leutnant«, sagte der Polizist, der sehr wahrscheinlich ein ehemaliger Soldat der Reichswehr war. Sein schmaler Oberlippenbart zuckte kein bisschen, als er zu der Kompanie Soldaten hinüber schielte. »Wo ist det janze Lametta wat die Kerls sonst immer vor sich her trajen?«

Scholz nickte.

»Ick bin mir aber sicha, dat wa die nich‘ uffhalten können, wenn die et druff anlejen.«

»Schon klar, Voss. Aber wenn Sie es riskieren können, schießen sie wenigstens einmal in die Luft, falls es zum schlimmsten kommen sollte. Dann wissen drinnen alle, dass da was auf sie zukommt. Spielen sie aber nicht den Helden.«

»Ick jeb meen bestes, Herr Leutnant.«

Beide salutierten voreinander. Scholz ging ohne Hast zurück zu seinem wartenden Auto, trat die Zigarette aus und ging dann auf die Treppe mit dem Eingang des Reichspräsidenten Palais zu. Er beneidete Wachtmeister Voss nicht. Im Fall der Fälle musste er damit rechnen niedergemacht zu werden. Erst recht, sollte er es wagen mit seiner Hand zur Pistole in seinem Holster zu gehen. Hoffentlich war das alles nur heiße Luft.

 



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