Sternenreich – Die letzte Kaiserin

STERNENREICH – Die letzte Kaiserin greift zwar den Handlungsfaden aus STERNENREICH – Rebellen des Imperiums wieder auf, steht aber als Geschichte durchaus auf eigenen Füßen. Es ist zwar hilfreich mit der Handlung vertraut zu sein um die Charakter-Entwicklung der verschiedenen Protagonisten besser verfolgen zu können. Aber eine Voraussetzung ist es nicht. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Tanjatabata Penelopa deTiera ist jetzt seit einiger Zeit die Kaiserin des Sternenreiches, doch arbeitet sie unermüdlich daran aus dem Imperium eine Republik zu machen. Der Adel ist durch die Geschehnisse im vorherigen Band  weitestgehend seiner Macht beraubt, sodass Tanja, wie sie von ihren Freunden genannt wird, eigentlich keine Probleme damit haben sollte. Der Prozess zieht sich jedoch durch die gewaltigen Ausmaße des Reiches und die verschiedenen Interessen der beteiligten Parteien bereits seit Jahren immer weiter in die Länge.

Da kommt Tanja ein altes Gedicht aus den Archiven der Verwaltungswelt von Tyrell gerade recht, um dem bürokratischen Trott für eine Zeit lang zu entfliehen.

Tanja und ihre Freunde – Lopold, der kleine Sympather mit der Fähigkeit menschliche Frauen für sich einzunehmen, Gisbert Mortens und Fin Huck, die beiden unsterblich in Tanja verliebten Gardisten, Hannibal Bon deTiera, der Ex-Kaiser, das intelligente Raumschiff TINKERBELL und das birnenförmige Fremdwesen Raglun Pfirster – alle befinden sich bereits nach kurzer Zeit, auf teilweise recht unterschiedlichen Wegen, auf der Suche nach Antworten.

Das ist die Ausgangslage der Handlung. Viel mehr kann ich nicht verraten um nicht zu spoilern.

Das Cover wurde erneut von der wahnsinnig talentierten Giusy Ame von MagicalCover designt und für das Lektorat zeichnete erneut Janine Weyer von LibriMelior-Lektorat verantwortlich.

Taschenbuch und eBook gibt es exklusive auf Amazon zu haben. Die Print-Version, mit etwa 300 Normseiten Inhalt, kostet 11,99€. Die digitale Version lesen KindleUnlimited-Leser kostenlos. Alle anderen bekommen das eBook ohne DRM für 2,99€.

Zombiecalypse ist jetzt vorbestellbar

Am 25.September habe ich Zombiecalypse2 fertiggestellt und zum Lektorat eingereicht. Gleichzeitig habe ich das Manuskript, so wie es jetzt ist, bei Amazon hochgeladen und zum vorbestellen aktiviert.
Erscheinungstermin wird der 1. November 2018 sein. Bis zum 5. November kann man Zombiecalypse 2 für 1,99€ haben. Danach wird der Preis auf 2,99€ angehoben. 

So nebenbei habe ich auch die Print-Version schon mal vorbereitet und konnte es nicht lassen, zwei Autoren-Exemplare zu bestellen. Cover Rückseite und Spine habe ich dabei nur notdürftig hingeschludert. Und was soll ich sagen – heute kamen die beiden schon. Kaum mehr als 24 Stunden später. Irre.

Die Print-Version wird bei etwa 340 Seiten Umfang 11,99€ kosten.

Zombiecalypse geht in die zweite Runde

Statt zu schreiben habe ich mich in den vergangenen zwei Wochen intensiv um den Online-Shop meines Fotogeschäftes bemüht. Muss ja schließlich auch mal gemacht werden. Die Stückzahl an verkauften Kindle- und Taschenbüchern ging derweil so ganz ohne Werbung natürlich ziemlich weit nach unten.

Gestern nun passierte es das erste Mal überhaupt, dass von Zombiecalypse nicht einmal ein einziges Buch verkauft wurde. Sonst sind es die letzten drei Monate immer zwischen zwei und vier Stück am Tag gewesen. Insgesamt sind es jetzt ganz knapp unter 1400 Stück in den sieben Monaten seit seinem erscheinen. Ich kann mich also wirklich nicht beklagen, mich  zurücklehnen und sagen, das liegt halt an der vielen Sonne. Wer liest denn schon bei solch einem Bombenwetter?

Nichtsdestotrotz verstehe ich es aber auch als Weckruf endlich in die Puschen zu kommen. Schließlich wollte ich dieses Jahr noch drei weitere Titel schaffen. Sternenreich2 liegt ja bereits bei den Beta-Lesern, von denen ich aber erst eine wohlwollende Rückmeldung habe. Fehlen noch ’ZOMBIECALYPSE2’ und ’GUS MASTERS: Der Baron’. GUS hatte ich zwar schon begonnen, aber aufgrund der mäßigen Verkaufszahlen von Teil eins eine geringere Priorität zugeordnet. Er wird kommen – definitiv. Aber eben etwas später.

Also habe ich gestern Abend mit ’ZOMBIECALYPSE2’ begonnen. Den Plot hatte ich ja schon länger im Hinterkopf. Und was soll ich sagen – es flutschte so richtig aus mir heraus. Die ersten drei von etwa sechzig Kapitel an einem Abend. Das machte wieder so richtig Spaß. Ich weiß natürlich genau, dass ich das Tempo unmöglich beibehalten werde. Dazu muss ich noch zu viel über Land und Leute recherchieren. Aber wenn Janine von LibriMelior-Lektorat mir ab Ende September noch ein Zeitfenster freihält, wird das definitiv was mit Weihnachten.

STERNENREICH – Die letzte Kaiserin

Faul war ich zwar nicht in den letzten acht Wochen. Immerhin habe ich sowohl ARBULON und Band 2 und 3 der NEOCHRON-Reihe komplett überarbeitet. Da war die DSVGO, die mich in Atem gehalten hat. Die Planung und Durchführung der verschiedenen Werbemaßnahmen für GUS MASTERS, ZOMBIECALYPSE, die NEOCHRON-Romane und die STERNENREICH Gesamtausgabe. Und zu guter Letzt kann ich mich zurzeit nicht beklagen, was täglich an Arbeit in meinem Geschäft anfällt.

Aber seitdem ich GUS MASTERS Anfang April ins Lektorat gegeben habe, war ich nicht mehr sonderlich kreativ. Hier ein paar Seiten am zweiten Band von GUS. Dort dreiviertel einer Kurzgeschichte die Band eins und zwei miteinander verbinden sollte und nun wohl doch eher in Band zwei integriert werden wird. Alles in allem nichts Weltbewegendes.

Gestern nun habe ich mich aufgerafft und mir die ersten Seiten der STERNENREICH Fortsetzung angeschaut, die ich schon im Januar geschrieben habe, bevor ich mich intensiv auf GUS MASTERS gestürzt habe.

Geplant hatte ich eine dreiteilige Fortsetzung mit jeweils etwa zweihundert Seiten, die am Ende wieder zu einer Gesamtausgabe verschmolzen wären. Ich weiß noch nicht genau, ob ich bei diesem Konzept bleibe. Im Moment tendiere ich eher zu einer direkten Veröffentlichung in einem dicken Roman. Das liegt einfach daran, dass ich ab November wieder der Herr über die erste Gesamtausgabe werde und eine parallele Neuveröffentlichung mit dem neuen Buch über Amazon plane.

An der Story wird sich nicht viel ändern. Die habe ich bereits ziemlich Detailliert durchgestylt. Ein paar Änderungen hier und da vielleicht, weil man durch den zeitlichen Abstand einen anderen Blickwinkel darauf bekommt.

Jedenfalls habe ich gestern Abend und heute den Tag über fast dreißig der geplanten sechshundert Seiten, also etwa 50.000 Zeichen, geschrieben. Für einen notorischen Langsamschreiber, der sonst kaum mehr als ein Kapitel am Tag schafft, weil er sich von Facebook und Co sofort wieder ablenken lässt, eine Menge Text. Manchmal ist so eine kreative Schaffenspause also auch von Vorteil. Danach flutscht es doch gleich doppelt so gut.

Eine kleine Kostprobe mit Knalleffekt am Ende gefällig?

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Das Wiedersehen mit den alten Freunden hätte herzlicher kaum sein können. Selbst Julio Ogistram, der seit nunmehr fünf Jahren der persönliche Leibwächter der Kaiserin war, vernachlässigte für ein paar Augenblicke seine Wachsamkeit und zog seinen alten Schützling Finn Huck fest an sich. Etwas neidisch betrachtete Gisbert die Szene. So herzlich hatte der dreihundert Pfund schwere Oganer ihn und Lopold nicht begrüßt.

Auch die Kaiserin ließ es sich nicht nehmen, den Leutnant intensiv zu drücken. Den Blick ihres Kammerdieners ignorierte sie schmunzelnd.

»Wir sind hier doch unter uns, Raglund«, hatte sie nur gesagt.

»Du bist etwas dicker geworden, Finn«, scherzte Lopold sofort und knuffte seinem großen Freund freundschaftlich gegen den Oberschenkel.

Andiemus van Poter schaute grinsend zu dem nur hundertzwanzig Zentimeter großen Pelzwesen hinab: »An das, was du zugelegt hast, komme ich aber nicht heran.«

Um kein allzu großes Aufsehen zu erregen, war die TINKERBELL auf dem »kleinen« Flottenverwaltungseigenen Raumhafen geparkt, der sonst nur für schnelle Kurierschiffe genutzt wurde. Der Hofstaat auf Imperium Prime wusste, abgesehen von Raglund Pfister, nichts von der Stippvisite in das Nachbarsystem. Tanjatabata Penelopa deTiera hatte das angenehme mit dem nützlichen verbunden und die TINKERBELL samt ihrer Aufpasser als Transportmittel genutzt. Ein klein wenig war die Kaiserin erstaunt gewesen, dass der Kammerdiener sich kein bisschen gegen den Ausflug zur Wehr gesetzt hatte.

»Und? Was hat es nun mit diesem Gedicht auf sich? Könnte es nicht einfach nur der Ruf nach Aufmerksamkeit eines schlecht bezahlten und von seinen Kollegen geschnittenen Professors handeln, der eine Geschichte frei erfunden hat?«

Im Gegensatz zu der Kaiserin und Finn Huck aka Andiemus van Poten, kannte noch niemand den Wortlaut des Gedichts und warum es die beiden und den Professor in solch helle Aufregung versetzt hatte. Gisbert Mortens konnte ich aber denken, dass sie sich hier nicht nur wegen ihrer alten Freundschaft trafen. Da musste schon etwas mehr dahinter stecken.

Der Leutnant kramte zunächst wortlos den Papierzettel hervor und reichte ihn der Kaiserin, die aber nur einen kurzen Blick darauf warf und ihn sofort an Gisbert weiterreichte.

»Unwahrscheinlich. Ich habe die vergangenen Tage den Professor intensiv überprüfen lassen. Er ist zwar ein klein wenig geltungssüchtig. Aber sein Ansehen in der Fachwelt ist über alle Zweifel erhaben. Außerdem habe ich mir mittlerweile die Originaldateien vor Ort angesehen. Das Gedicht ist ja nur das, was ohne Dechiffrierung lesbar ist. Da gibt es noch ein paar weitere Dateien.«

»Eine Blume – dornig und tiefrot,
am Tag der Krönung, ganz genau,
aus Zauberer Hand – nun lange tot –
fiel sie an die eine Frau.«

Gisbert hatte laut vorgelesen und ließ die Hand nun sinken. »Ja und? Da hat jemand ein nettes Gedicht geschrieben, dass nicht nur dich … ähem …«, stotterte er. »Darf ich noch Tanja sagen?« Verlegen schaute er zur Kaiserin, weil ihm das jetzt erst auffiel. Seit ihrem Start von Imperium Prime hatte er nicht darüber nachgedacht.

»Natürlich Gis. Wir sind unter uns«, wiederholte sie und amüsierte sich über den entsetzten Blick ihres Kammerdieners.

»Ein Gedicht, dass einen zu Tränen rührt, wenn man weiß um was es geht«, vollendete Gisbert seinen Satz erleichtert. »Also, wo ist da jetzt das Problem?«

»Nun, dieses Gedicht ist bereits etwa fünftausend Jahre alt.«

Verlosung

So. Die Gewinner der April Verlosung werden hoffentlich in den nächsten beiden Tagen Post bekommen. Hat etwas gedauert, weil ich die Verpackungsfrage etwas unterschätzt habe. In die gepolsterten C5 Umschläge passt natürlich KEIN Hardcover hinein. Ich hoffe, dass die Bücher heil ankommen.

Es kommt noch hinzu, dass meine Poststelle eigentlich genau vis a vis meines Ladens ist. Und trotzdem habe ich das aus Zeitgründen am Freitag nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Wie üblich, habe ich die Bücher auch signiert, was ich vielleicht auf ein Autogramm hätte reduzieren sollen. So gesehen habe ich nämlich eigentlich gar keine schlechte Handschrift. Aber mit einem Füllfederhalter gewollt Schönschreiben, ist eine ganz andere Hausnummer. Verzeiht mir also das schreckliche gekrakel.

Vielleicht noch der Hinweis, dass bis Ende Mai noch eine weitere Verlosung läuft. Am 31.Mai verlose ich dieses Mal zehn digitale Bücher, mit freier Auswahl aus meinem bisherigen Schaffenswerk, unter allen Abonnenten des Newsletters.

Resümee nach 7 Tagen

Gus Masters : Lilith ist jetzt seit einer Woche auf dem Markt. Zu behaupten, dass ich mit den Absatzzahlen zufrieden wäre, scheint mir übertrieben zu sein. In den ersten sechs Tagen der Vorbestellbarkeit kam jeden Tag eine hinzu. Das war es dann aber auch. Mittlerweile sind etwa zwanzig gekauft oder ausgeliehen und gelesen worden. Das ist keine Zahl die mich frohlocken lässt. ZOMBIECALYPSE geht dagegen, fünf Monate nach seinem Erscheinen, immer noch drei- bis achtmal am Tag über den virtuellen Ladentisch. Ich habe eigentlich keine Sorge, das GUS am Ende irgendwann seine Kosten nicht wieder eingespielt haben wird. Aber ein wenig mehr erwartet habe ich mir eigentlich schon. Zumal ich noch Stoff für wenigstens zwei weitere Bände habe und Teil zwei sogar schon zu einem Drittel steht.

Immerhin sind, vor allem durch die LovelyBooks-Leserunde, ein paar durchweg positive Kritiken eingetrudelt. Selbst die 4 von 5 Sterne-Bewertung klingt im Text wie 6 von 5 Sterne.

Ich habe hin und her überlegt, woran das liegt. Falscher Zeitpunkt, weil für den KindleStorytellerAward 2018 ALLE ihren Titel zum 1.Mai an den Start gebracht haben? Ist das Wetter zu schön? Sind 3,99€ für die Kindle-Version, entgegen aller Beteuerungen vieler Kollegen, dass der Preis für ein eBook kaum eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielt, doch zu teuer? Oder, was ich am wahrscheinlichsten vermute, ist die Tatsache, dass die Handlung in einem Western-Setting spielt, daran Schuld? Ja, es kommen ein paar Pferde darin vor. Und die Handlung ist 1869 angesiedelt. Aber eigentlich spielt das Setting in einem Roman um Untote doch gar keine Rolle. Oder?

Man weiß es nicht.

Ärger mit den Illustrationen

In GUS MASTERS: Lilith sind zwei Illustrationen enthalten die dem Leser einen besseren Überblick verschaffen sollen, wo sich die Handlung abspielt. Für die Print-Version war das insofern kein Problem, weil, größer als die Seite ist, geht es ja nicht. Für die eBook-Version habe ich mir dagegen die Karten gelegt. Tagelang habe ich herum experimentiert und bin am Ende nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung gekommen. Die Illustrationen sind immer ziemlich exakt nur 50% der Bildschirmfläche groß.

Wenn ich das Manuskript als DOCX Amazon hochgeladen habe, hat es sie zwar einen Tick größer gemacht, aber merkwürdigerweise quer zur Leserichtung. In einer mit Calibre erstellen Version, machte er die Grafiken zwar Bildschirm füllend. Dafür hatte ich extreme Probleme mit den Kapiteln.

Am Ende habe ich mich doch für die altbewährte Methode entschieden und die Datei mit LibreOffice und Writere2ePub erstellt. Unter anderem auch, weil Amazon fast zehn Prozent mehr KENPC-Seiten erkannt hat.

Für alle die es interessiert sind hier noch einmal die Grafiken in voller Auflösung zu bewundern.

Update: So wie es aussieht, werden die Grafiken auf neueren Modellen wohl doch korrekt dargestellt. Die Probleme gibt es offenbar nur mit meinem eigenen Uralt-Kindle.

Die Gewinner der Verlosung

Der 1. Mai ist nun vorbei und nach dem aufregenden gestrigen Tag mit der Veröffentlichung von GUS MASTERS: Lilith, habe ich mich heute Morgen gleich einmal um die Verlosung für die Abonnenten des Newsletters gekümmert. Die drei Gewinner stehen nun fest. Versprochen habe ich drei Bücher. Entweder die Hardcover-Ausgabe von ZOMBIECALYPSE oder das Taschenbuch zu GUS MASTERS: Lilith. Von den 24 Teilnehmern haben drei das OptIn-Verfahren nicht abgeschlossen. Die fielen also unter den Tisch. Aus allen anderen E-Mail-Adressen habe ich dagegen auf  pooq.org die drei Gewinner ziehen lassen. [sg_popup id=”33″ event=”onload”][/sg_popup]

Das kann man wunderbar reproduzieren und schummeln “iss nich”. Die drei Gewinner bekommen heute Nachmittag noch mal eine separate E-Mail. Herzlichen Glückwunsch also.

Allen anderen kann ich nur mehr Glück für das nächste Mal wünschen. Und damit dieses nächste Mal nicht so lange dauert, starte ich hiermit gleich die nächste Runde. Unter allen Abonnenten verlose ich zum 31. Mai 2018 diesmal 10 digitale Bücher aus meinem Portfolio. Zur Auswahl stehen diesmal GUS MASTERS: Lilith, Zombiecalypse, NEOCHRON – Eine zweite Chance oder STERNENREICH – Gesamtausgabe.

Die Teilnahmebedingungen sind dieselben. Also schnell in den Newsletter eintragen und bis zum Monatsende Geduld aufbringen.

 

Merkwürdiges Amazon

Mir ist für meinen letzten Roman »Zombiecalypse« gestern ein Phänomen untergekommen, dass Matthias Matting schon einmal vor anderthalb Jahren beschrieben hat. Und zwar die unterschiedliche Berechnung von KU/KENPC-Zahlen für verschiedene Formate beim Upload.

Bislang habe ich alle meine Bücher immer mit Writer2epub über LibreOffice erstellt. Um mein Impressum auf den aktuellen Stand zu bringen, habe ich dieses Mal stattdessen eine docx-Datei benutzt. Bei einigen Tests habe ich nämlich festgestellt, dass der nervige Leerbereich am Beginn eines Kapitels damit verschwunden ist. Außerdem ließ sich problemlos ein »echtes« Inhaltsverzeichnis hinten anstellen. Nicht nur die NCX-Anzeige über das Menü.

Meine Überraschung war jedoch groß, als der Roman plötzlich nur noch 490, statt der zuvor angegebenen 533 KU-Seiten, besitzen sollte. Und das, obwohl doch Text hinzugekommen ist.

Also habe ich die Datei dann doch wieder auf die bewährte Art erstellt, erneut hochgeladen und – was soll ich sagen, jetzt sind es 543 KU-Seiten. Jetzt stören mich die beiden Extra-Leerzeilen am Kapitelanfang plötzlich gar nicht mehr. Das macht immerhin 16ct, für jeden über KindleUnlimited gelesenen Roman, mehr aus. 

Den bereits zur Vorbestellung hochgeladenen “Gus Masters: Lilith” habe ich dann auch gleich noch auf die »alte Art« neu gemacht.

Verärgert

Ich ärgere mich gerade wieder einmal tierisch über die Abrechnung von BoD für die STERNENREICH – Gesamtausgabe. Auch im fünften Monat nach seiner Veröffentlichung hat der Titel immerhin noch 59 Käufer gefunden. Das ist jetzt nicht mehr die Welt. Aber wenn man bedenkt, dass die Zahl von insgesamt 614 mittlerweile selbst die Verkaufszahlen des ersten Bandes der Reihe übertrifft, ist das doch schon ganz beachtlich.

Das Ziel über BoD auch eine Menge Print-Versionen und eBooks über andere Shops zu verkaufen wurde erneut ganz klar verfehlt. Insgesamt wurden bei BoD gerade einmal 10 Prints verkauft. Und von den 59 eBooks im März gingen 47 Stück bei Amazon über die virtuelle Ladentheke. Das »MEHR« an Stückzahlen bei anderen Shops steht also zum fünften Mal in Folge in keinem Verhältnis zu dem »WENIGER« Ertrag bei Amazon. Ganze 61,74€ wird mir BoD für März in drei Monaten überweisen. Nach Abzug von Steuern bleibt also weniger als 1€ für jeden verkauften Titel. Zum Vergleich: Hätte ich nur die 47 Titel über Amazon verkauft, könnte ich am folgenden Monatsende runde 80€ Brutto eingestrichen haben. Fast 25% mehr. Und in der Rechnung fehlen noch sowohl die KU-Seiten, die dann sehr wahrscheinlich zusätzlich angefallen wären, als auch die Extra-Verkäufe der dann vermutlich besseren Platzierung.

Als Konsequenz daraus habe ich soeben die Kündigungen für alle meine Titel bei BoD verfasst. Denn auch die Print-Ausgabe von »NEOCHRON – Eine zweite Chance« wurde sogar nicht ein einziges Mal verkauft. Die Verträge laufen jetzt noch bis November bzw. Dezember. Danach wird man die Titel eben nur noch bei Amazon finden.

Ich weiß nicht wie es anderen Autoren in anderen Sparten ergeht. Aber BoD sollte sich schleunigst was einfallen lassen, wenn sie nicht über kurz oder lang alle Selfpublisher verlieren will die nachrechnen.