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  • Halbzeit im April

    Achtung: Könnte Spuren von Spoilern enthalten.

    Mit Band 3 von »Sternenreich – Rebellen des Imperiums« bin ich jetzt fast fertig. Zwei der Handlungsträger aus den ersten Teilen wurden der Straffung des Personalverzeichnisses geopfert. Jetzt fehlt nur noch ein letzter Feinschliff und dann geht der Text spätestens Dienstag zum Korrektorat.

    Jetzt muss ich mir langsam Gedanken über den Titel des vierten Teils machen. Zwei große Handlungsstränge bieten sich als Titelgeber an. Zum einen ist da die weitere Flucht meiner Protagonisten und zum anderen der Untertitelgebende Akt, vor dem ich am meisten Schiss habe. Wie beschreibt man, dass der Kaiser und die Hälfte seiner Untertanen zu Rebellen gegen das eigene Imperium werden?

    Die Umsatzzahlen sind immer noch hoch motivierend. Wobei ich die Gelegenheit mal nutzen will um zu erläutern, wie ich dabei rechne. Alle meine Romane werden über KindleSelect und KindleUnlimited zum Leihen angeboten. Amazon berechnet die tatsächlich gelesene Zahl von Seiten. So sind das für NEOCHRON – Eine zweite Chance zum Beispiel 354 und für die beiden bisherigen STERNENREICH Bände 121 bzw. 120 Seiten. Bei bislang 18.078 gelesenen Seiten von Band 1, ergeben sich so rein rechnerisch 149 komplett gelesene KAISERKINDer. Hinzu kommen 87 verkaufte ePubs und 9 Print-Versionen. Macht summasummarum 245 Einheiten alleine für Band 1. Band 2 verkaufte sich nach der gleichen Rechnungsweise bislang in nur 11 Tagen 82 Mal. Damit liegt er gleichauf mit den Zahlen von Band 1 im selben Zeitraum. Nahezu jeder Leser des ersten Teils hat also auch den zweiten Teil gekauft. Sollte man zumindest meinen. Gewissheit werde ich aber erst haben, wenn auch der dritte Teil Mitte Mai mit ähnlichen Zahlen aufwartet. Auf vielfachen Wunsch einiger Leser habe ich den Umfang diesmal leicht erhöht.

    Insgesamt wurden, seit ich von ePubli zu kdp.Amazon gewechselt habe, 652 meiner Romane gekauft. Wohlgemerkt, in nur drei Monaten. Die Hälfte davon geht dabei auf das Konto der Sternenreich Bände. Trotzdem kann man sagen, dass ich bei Amazon in einem Drittel der Zeit, dreimal soviel Romane abgesetzt habe. Die Gesamtauflage steht jetzt bei unglaublichen 766 Stück.


  • Sternenreich – Leserunde

    Noch vier Tage bis zum Ende der Bewerbungsphase bei LovelyBooks.de. Keine Ahnung warum ich gedacht habe, dass sich alle um die Plätze in der Leserunde dort reißen würden. Bislang haben sich erst fünf Bewerber gefunden. Dabei verkauft sich der Roman bislang sogar ausgesprochen gut. Stand heute früh, hat Sternenreich – Band 1 – Kaiserkind bereits 109 Leser gefunden. Das verschafft dem Roman sogar immer wieder mal für kurze Zeit einen mittleren Platz in der Top 100 Rangliste für SF bei Amazon.

    Leider ist gleichzeitig die Zurückhaltung, was Rezensionen anbelangt, ziemlich ausgeprägt. Deshalb setze ich sehr auf die Leser dort. Denn das ist eine der Bedingungen, dass man umsonst Lesen darf, wofür andere Geld bezahlen. Man ist gehalten seine Meinung zu äußern. Dabei erwarte ich als Autor keineswegs nur Lobhudelei. Ich freue mich natürlich riesig, wenn es Fünf-Sterne Bewertungen hagelt. Aber der Sinn der Sache ist vor allem, seine Schwächen vorgehalten zu bekommen. Nur wenn der Autor, in diesem Fall eben meine Wenigkeit, weiß, woran er arbeiten muss, kann er sich verbessern. Das hilft zwar dem zweiten Band nicht mehr, der ist bereits im Korrektorat, aber den noch folgenden. Die ersten beiden Kapitel von Band 3 stehen schon und für Band 4 und 5 habe ich zwei grobe Skizzen vorgezeichnet. Wenn die Akzeptanz nicht das gewünschte Maß erreicht, kann ich den Handlungsverlauf zu einem runden Abschluss bringen oder im anderen Fall den Bogen der Geschichte erheblich weiter spannen. Auf jeden Fall habe ich nicht vor Fragen offen zu lassen.

    Derweil schlagen sich meine anderen fünf Romane noch ganz passabel. Der Hype vom Beginn der Neu-Veröffentlichung ist zwar vorbei. Aber zusammen genommen gingen hier auch nocheinmal 60 Einheiten über den Ladentisch. Freuen tut mich in dem Zusammenhang, dass auch die NEOCHRON-Trilogie als ganzes so gut läuft. Offenbar gefällt weit mehr als der Hälfte der Leser, der jeweils vorangegangene Band so gut, dass sie auch den nächsten erwerben. Am schwächsten läuft, mit nun insgesamt 35 Stück, noch ARBULON.


  • Sternenreich

    Stand 16 Uhr wurde STERNENREICH Band 1 – Kaiserkind heute bereits fünfmal gekauft und etwa dreimal komplett über Kindle Unlimited gelesen. Damit kommt der erste Teil meiner Serie jetzt, in nur 14 Tagen seit Erscheinen, auf insgesamt 66 verkaufte und gelesene Einheiten. Vor wenigen Augenblicken dann die Meldung von Amazon, dass die Kindle und Taschenbuch-Versionen nun endlich auch zusammengelegt werden konnten. Platz 10 in der Top100 Rangliste der SF-Jugendbücher und Platz 74 bei den SF-Bestsellern. Da kann ich doch gar nicht anders, als hochzufrieden zu sein. Oder?

    Was mir noch fehlt, wäre die eine oder andere Rezension. Weniger die wohlmeinenden von Freunden, als viel mehr die richtigen Motivationsbringer zum weiter machen. Band zwei ist fertig und liegt bereits der Lektorin zur Korrektur vor. Und von Band drei stehen die ersten fünf von 70 Seiten. Wenn die Kritiken von unabhängigen Lesern nun vernichtend wären, würde ich den dritten Teil für einen runden Abschluss nutzen und es damit gut sein lassen. Wenn die Kritiken dagegen hervorragend ausfallen aber den Handlungsbogen so schlagen, dass ich über Band drei hinaus weitermachen kann. Mein Dilemma erkannt? Ich kann nicht wirklich fortfahren, solange ich nicht weiß, ob es sich lohnt. Denn 66 Stück eines ersten Teils zu verkaufen bedeutet ja nicht, dass sich die folgenden Teile ebenso gut verkaufen. Das meine ich natürlich nicht in finanzieller Hinsicht. Endgültige Klarheit habe ich natürlich erst mit Erscheinen des zweiten Bandes Ende März/Anfang April.

    Update: Kurz vor Mitternacht. 7 verkauft und 5 über KU gelesen. Platz 5 bei den SF-Jugendbüchern und Platz 58 bei den SF-Bestsellern.

    Up


  • Sternenreich-Cover

    Band 1 ist nun fertig. Ein paar Kleinigkeiten noch, dann geht es vielleicht sogar noch heute ins Korrektorat. Yepp. Richtig gelesen. Es findet ein richtiges, professionelles Korrekturlesen statt. Da ich es nicht abwarten kann und sich niemand findet der mir ein Cover nach meinen Vorstellungen fertigt, habe ich ein wenig herumgespielt und die ersten drei selber entworfen. Die sehen, finde ich, auch schon richtig gut aus. Ich hoffe allerdings, dass ich die noch in letzter Sekunde mit einem anderen Bildmotiv versehen kann. Vor allem Band 2 wird sicherlich nicht so bleiben. Aber vom Design her bin ich schon ganz zufrieden.  Aber hat jemand eine Anmerkung, eine Idee oder sieht jemand ein Problem mit den Covern?

    sternenreich-1  sternenreich-2  sternenreich-3


  • Rezensionen erwünscht

    Dass »Die Takatomo-Verschwörung« doch leider mehr Rechtschreibfehler enthält, als ich gedacht hätte, habe ich ja nun mittlerweile akzeptiert. Auch wenn ich die Aussage »… ständig stolpert man über Rechtschreibfehler …«, für maßlos übertrieben halte. Ein anständiges Korrektorat kostet, nicht ohne Grund, für ein TB dieser Größe etwa 300€ 500€. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Sobald ich mein nächstes Projekt am kommenden Wochenende in die Beta-Phase geschickt habe, werde ich den Roman ein weiteres Mal überarbeiten. Mittlerweile habe ich schließlich meine Fähigkeiten in der Hinsicht erneut weiter verbessert. Auch dieses Mal wird mir keine hundertprozentige Fehlerkorrektur gelingen.

    Aber, ich habe es schon ein an anderer Stelle erwähnt. Selfpublisher sollten auch unter dem Gesichtspunkt, dass Rechtschreibfehler nun einmal ohne ein bezahltes Korrektorat nicht auszuschließen sind, fair beurteilt werden. Selbst der Rezensent (»Gute Story, gut geschrieben und sehr spannend.«) und die meisten Probeleser halten die Story für Lesenswert. Was aber die eine, einzelne, schlechte Kritik für Auswirkungen haben kann, sieht man sehr schön auf dem Chart. Mit erscheinen der Rezension bricht der Verkauf und die Ausleihe über KindleUnlimited völlig ein.

    skizze

    Finanziell kann ich damit Leben, weil ich nicht auf die paar Euro angewiesen bin. Aber es ärgert mich und schadet meinem Ego.

    Ich möchte auch nicht irgendwen dazu bringen, sofort eine 5-Sterne Rezension zu schreiben. Aber wer den Roman gelesen hat und mit der Geschichte zufrieden war, könnte doch bitte so lieb sein und das dem nächsten Interessenten auch mitteilen. Bitte keinesfalls irgendwelche Lobhudeleien. Eine ehrlich getroffene Aussagen über Handlung, Lesbarkeit und Zufriedenheit sind mir allemal lieber, als irgendwelche Superlative.
    Ob und wie sich das auf die Verkaufszahlen auswirkt, werde ich dann mitteilen.


  • Aus. Aus. Aus. Das Spiel ist aus.

    Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Ich wollte auch gar nicht so pessimistisch klingen. Aber dennoch. Das war es dann wohl, mit meinen hochfliegenden Autorenplänen. Es war ja auch zu schön um wahr zu sein. Nach bis zu 10 Verkäufen pro Tag, ist die Zahl jetzt am zweiten Tag in Folge auf Null gegangen. Dafür gebe ich keinesfalls der einen durchwachsenen Kritik die Schuld, in der die Story, die Spannung et cetera zwar hoch gelobt aber die Rechtschreibung erneut massiv bemängelt wurde.

    An den abnehmenden Verkaufszahlen ist eher der Algorithmus des Amazon-Rankings Schuld. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, weiß außerhalb Amazons wahrscheinlich niemand. Ich vermute aber mal, dass man zu Beginn, solange man den Bonus der Neuerscheinung hat, prominent präsentiert wird. Ohne diesen Bonus rutscht man danach eher schnell im Ranking nach unten, wenn man das nicht durch eine Menge Verkäufe verhindern kann. Schließlich gibt es jeden Tag Neuerscheinungen, die diesen Bonus natürlich auch bekommen. Die Menge, um das zu verhindern, habe ich also offenbar totz aller Euphorie, nicht erreicht. Sehr gut sehen kann man das an dem Ranking der beiden Romane, die ich zuletzt bei Amazon untergebracht habe. Trotz geringerer Verkaufszahlen, liegen sie mittlerweile weit vor meinen beiden Vorzeigestücken.

    Noch etwas zur Rechtschreibung. Ich konnte es nach der erneuten Überarbeitung gar nicht glauben, dass dort tatsächlich noch mehr als ein paar belanglose Kommafehler drin sein sollten. Schließlich haben mehrere Testleser dabei geholfen, Unmengen von Fehlern zu korrigieren. Aber eine Anfrage in der Facebook-Gruppe der Bücherwürmer, für deren Mithilfe ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte, brachte ein niederschmetterndes Ergebnis zu Tage. Es scheint doch erheblich Schlimmer zu sein, als ich mir habe träumen lassen.

    Was also kann ich aus dieser Erkenntnis für mich gewinnen? Dass ich, bei allem was ich im letzten Jahr gelernt habe, trotzdem wohl niemals fehlerfrei werde schreiben können? Das kann wohl, mit Blick auf so manchen Kommentar bei Facebook oder in den Nachrichtenportalen, kaum jemand von sich behaupten. Auch wenn das natürlich zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Das ein Lektor oder zumindest Korrektor essentiell ist? Wenn man tatsächlich das Ziel verfolgt ein »berühmter« Autor zu werden, sicher. Nur hatte ich aber nie die Absicht gehabt, oder auch nur im entferntesten gehofft, davon Leben zu wollen.

    Die Frage reduziert sich also allein darauf, welchen Anspruch ich an mich selbst habe. Aber so sehr ich das auch ändern möchte, behält da eindeutig der Kaufmann in mir die Oberhand. Mit meinen fünf Romanen habe ich nach aktuellem Stand bei Amazon in 4 Wochen etwas über 300€ verdient. Klingt natürlich toll. Dazu muss man aber wissen, dass ein simples Korrektorat für EINEN Roman mit 480.000 Zeichen auch etwa genauso viel kostet. Ohne Garantie, dass man dann anschließend einen Bestseller in Händen hält. Ich bin zwar sehr von meiner eigenen Schreibe überzeugt, aber mehr als ein Nischenprodukt, bei der ich nur eine begrenzte Zahl an Lesern erreiche, werde ich mit meinen SF-Romanen wohl nicht erschaffen können.

    Die Forderung nach einem fehlerfreien Text im Bereich eines selfpublishers ist also m.E. illusorisch. Ein typisches eBook was das leistet, wird in der Regel nur von Verlagen veröffentlicht. Dann kostet es aber eben auch selten weniger als 4,99€. Die großen Titel liegen eher sogar zwischen 6,99 und 8,99€. Und bei aller Liebe eines Lesers zum Lesen, werden wohl kaum genug Leser soviel Geld für eine Kindle-Version eines unbekannten, verlagsfreien, selbstpublizierenden Autor hin legen, um auch nur ansatzweise die Kosten decken zu können.

    Leser müssen also bei einem Preis von 2,99€ meiner Meinung nach auch Abstriche in dieser Hinsicht hinnehmen. Dabei rede ich nicht davon, dass sich Leser mit allem zufriedengeben müssen was man ihnen vorsetzt. Ein Text sollte natürlich schon lesbar sein. Dass ich dafür dann auch einen Hinweis auf Rechtschreibfehler in der Rezension hinnehmen muss, solange sie nicht unter der Gürtellinie liegen, versteht sich von selbst.

    Ich kann nur versuchen mich zu verbessern. Das setzt natürlich voraus, dass ich weiter schreibe. Und das werde ich. Denn schon Sepp Herberger hat gesagt: Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel.

    Wer weiß. Meine beiden Projekte, die ich jetzt schon begonnen habe, werden vermutlich noch nicht in den Genuss kommen. Aber vielleicht ist ja doch der überübernächste einer, bei dem mein Ego meinen kaufmännischen Sinn überstimmt und doch ein Lektorat/Korrektorat fordert.