Zombiecalypse 2 kommt gut voran

Der letzte Eintrag ist ja nun schon vier Wochen her. Es ist also an der Zeit wieder etwas von mir hören zu lassen. Faul war ich ganz sicher nicht. Im Moment gehört meine ganze Aufmerksamkeit halt dem zweiten Teil von Zombiecalypse. Mehr als 2/3 bzw. 380.000 Zeichen des Manuskripts sind jetzt verfasst. Ich schätze noch so zwei Wochen, bis es ans erste Überarbeiten geht. Aber eine Überarbeitung von Sternenreich 2 steht schließlich auch noch an. Da habe ich von meinen Testlesern noch ein bisschen was zum Verarbeiten bekommen.

Trotz mittlerweile 1500 verkaufter Zombiecalypse, werden leider nur sehr wenige Rezis verfasst. Deshalb freue ich mich natürlich ganz besonders über die zwei weiteren fünf-Sterne Bewertungen für den ersten Teil. Zum einen sind sie eine gute Motivation zum weiterschreiben, zum anderen setzen sie die Latte aber auch jedes Mal ein Stück höher. Jetzt mit dem zweiten Teil keinen Mist zu bauen, ist also schon eine Herausforderung.

Ich denke aber, dass ich mit der Handlung einen ganz guten Griff getan habe.

Eigentlich sind die Zombies am Ende des ersten Teils durch die VHF-Sender ja unter Kontrolle, somit keine wirkliche Gefahr mehr. Aber als Autor kann man natürlich sehr einfach Schlupflöcher, wie Rückblenden oder die Einführung eines veränderten Virus, nutzen.

Gerade gestern hatte ich dann überlegt, wie ich noch eine weitere Handlungsebene mit etwas mehr Zombie-Action einbauen kann, da entdeckte ich in der Facebook Timeline dann ein Premade-Cover von meiner Lieblings-Cover-Designerin Giusy Ame von Magical Cover Design. Und schon war der Strang in meinem Kopf da. Ein wenig Steampunk kann Zombiecalypse durchaus vertragen, denke ich. Wobei sich der Steampunk eher nur im Kopf des neuen semi-Protagonisten abspielen soll. Neugierig geworden? Ich auch. Mal sehen, ob ich das so hinkriege, wie ich mir das denke.

Noch etwas. Die Verkaufszahlen von GUS MASTERS: Lilith sind ja leider nicht auf dem Niveau wie ich das gehofft habe, was, wie ich jetzt vermute, am Preis von 3,99 € liegt. Denn über KU wird er schon recht oft gelesen. Auch sind die Kritiken ja durchaus positiv. Etwas mehr als 50 % der Kosten sind durch bisher 230 Leser eingespielt. Den Preis habe ich jetzt also auf 2,99 € gesenkt. Mal sehen was jetzt passiert.

Wer also GUS noch nicht kennt …

Sternenreich 2 ist bereit für die Beta-Leser

Kennt ihr das auch? Es ist praktisch unmöglich den Wortlaut eines Textes unmittelbar nach dem Ausdenken 1:1 auf das Papier zu bringen. Was sich eben im Kopf noch nach einem genialen Streitgespräch angehört hat, liest sich anschließend eher wirr und nichtssagend. Warum kann man seine Gedanken nicht wortgetreu für die Nachwelt festhalten?

Für das vorletzte Kapitel meiner Fortsetzung der STERNENREICH-Reihe musste ich ein paar übrig gebliebene offene Fragen klären, damit der Leser das Buch nicht am Ende zu klappt und fragt: »Hä? Und was ist mit dem …? Und wie hat er …?« In der ersten Version habe ich dazu einen langen inneren Monolog verpasst, der die vergangenen Geschehnisse Revue passieren ließ – und das war … ärrks. So was will keiner lesen. Also habe ich einen neuen Ansatz gesucht und das Kapitel neu geschrieben. Nach dem Grundsatz: »Show, don’t tell« haben wir die Protagonisten alle auf einem Haufen, jeder sagt etwas »kluges« und alle sind zufrieden. So war der Plan. Und was im Kopf auch hervorragend funktioniert hat, sieht auf dem Papier – sagen wir mal – na ja, besser als die erste Version – aus.

Also ein weiterer Versuch. Dieses Mal habe ich mich bei der wörtlichen Rede allerdings nicht darum gekümmert, wer was sagt, was für ein Gesicht er, sie oder es macht oder wie auf die Worte anderer reagiert wird. Erst einmal das Gespräch zu Papier bringen. Das sah zwar grauslich aus und für den Leser wäre diese Reinform wohl extrem verwirrend. Aber die Dialoge stimmten zumindest im Ansatz mit dem überein, was ich im Kopf hatte. Erst in einem zweiten Step bin ich dann darüber, habe ein paar Sätze noch einmal versetzt und hinzugefügt, von wem was kommt und weitere Details zur Ausschmückung geschrieben. Und jetzt liest es sich schon erheblich besser. Hundertprozentig zufrieden bin ich zwar immer noch. Aber das ist bei mir normal.

Ich bin jedenfalls gespannt darauf, was die Beta-Leser dazu sagen haben. Zwei habe ich schon. Es dürfen aber durchaus noch ein paar mehr sein. Also, bewerben!

Aktuelle Rezensionen

Erst bekomme ich vor 2 Tagen für die STERNENREICH Gesamtausgabe eine 4-Sterne-Wertung bei der die Rezension irgendwie so gar nicht zum Inhalt des Buches passt. Weder ist es die Geschichte eines Chronisten, noch wird irgendwann aus der Ich-Perspektive erzählt, sowie weitere eher sehr pauschal gehaltene Aussagen, die vielleicht nur rein zufällig mit dem übereinstimmen könnten, was das Buch beinhaltet. Insgesamt macht die Rezi also eher den Eindruck, als wäre sie für ein ganz anderes Buch geschrieben. Ich will mich gar nicht über vier Sterne beschweren. Ich wundere mich nur.

Sternenreich Rezension

Und dann erhalte ich für ZOMBIECALYPSE heute eine 3-Sterne Bewertung, die sich eigentlich hervorragend liest – abgesehen von dem Sterne-Abzug, weil das Buch NUR 270 Seiten hat. Bitte? Eine Kurzgeschichte? Mit fast 600.000 Zeichen oder umgerechnet 320 Normseiten?

ZOMBIECALYPSE Rezension

Natürlich kann man eine Geschichte problemlos auf 500 Seiten strecken. Nur, welchen Sinn hätte es die Farbe der Tapeten in einem heruntergekommenen Haus zu beschreiben, bevor der Angriff eines Zombies erfolgt? Eine Geschichte sinnlos auszuwalzen, nur um eine bestimmte Seitenzahl zu erreichen? Das ist für mich ein NoGo. Meine Storys sind straight, ohne nutzloses Zeug. Und wenn sie zu Ende erzählt ist, ist sie zu Ende. Unabhängig davon, wie viele Seiten bis dahin erreicht sind.

Natürlich setze ich mir ein ungefähres Ziel, was die Seitenzahl angeht. Aber ich bin doch nicht der Sklave dieser Zahl.

Für GUS MASTERS: Lilith gab es in den letzten Tagen eine ganze Reihe von Rezensionen, vor allem durch die Leserunde bei LovleyBooks. Die meisten mit 5, einige mit 4 und eine mit 3 Sternen, was völlig in Ordnung ist, weil der Rezensent eine gute Begründung für seine Meinung angibt. Dem kann man zustimmen oder auch nicht. Das ist eben Geschmackssache.

GUS MASTERS: Lilith Rezensionen

Abschließend möchte ich sagen, dass ich dankbar für jede Rezi bin. Das baut mich manchmal mehr auf, als ein Buchverkauf. Und wenn es eher weniger Sterne sind, spornt es mich an besser zu schreiben.

In diesem Sinne, liebe Leser, macht Autoren glücklich. Schreibt Rezensionen. Seit ehrlich, schreibt, was euch gefallen hat und was nicht. Kein Autor wird euch den Kopf abreißen, wenn ihr eine andere Meinung habt als er.

STERNENREICH – Die letzte Kaiserin

Faul war ich zwar nicht in den letzten acht Wochen. Immerhin habe ich sowohl ARBULON und Band 2 und 3 der NEOCHRON-Reihe komplett überarbeitet. Da war die DSVGO, die mich in Atem gehalten hat. Die Planung und Durchführung der verschiedenen Werbemaßnahmen für GUS MASTERS, ZOMBIECALYPSE, die NEOCHRON-Romane und die STERNENREICH Gesamtausgabe. Und zu guter Letzt kann ich mich zurzeit nicht beklagen, was täglich an Arbeit in meinem Geschäft anfällt.

Aber seitdem ich GUS MASTERS Anfang April ins Lektorat gegeben habe, war ich nicht mehr sonderlich kreativ. Hier ein paar Seiten am zweiten Band von GUS. Dort dreiviertel einer Kurzgeschichte die Band eins und zwei miteinander verbinden sollte und nun wohl doch eher in Band zwei integriert werden wird. Alles in allem nichts Weltbewegendes.

Gestern nun habe ich mich aufgerafft und mir die ersten Seiten der STERNENREICH Fortsetzung angeschaut, die ich schon im Januar geschrieben habe, bevor ich mich intensiv auf GUS MASTERS gestürzt habe.

Geplant hatte ich eine dreiteilige Fortsetzung mit jeweils etwa zweihundert Seiten, die am Ende wieder zu einer Gesamtausgabe verschmolzen wären. Ich weiß noch nicht genau, ob ich bei diesem Konzept bleibe. Im Moment tendiere ich eher zu einer direkten Veröffentlichung in einem dicken Roman. Das liegt einfach daran, dass ich ab November wieder der Herr über die erste Gesamtausgabe werde und eine parallele Neuveröffentlichung mit dem neuen Buch über Amazon plane.

An der Story wird sich nicht viel ändern. Die habe ich bereits ziemlich Detailliert durchgestylt. Ein paar Änderungen hier und da vielleicht, weil man durch den zeitlichen Abstand einen anderen Blickwinkel darauf bekommt.

Jedenfalls habe ich gestern Abend und heute den Tag über fast dreißig der geplanten sechshundert Seiten, also etwa 50.000 Zeichen, geschrieben. Für einen notorischen Langsamschreiber, der sonst kaum mehr als ein Kapitel am Tag schafft, weil er sich von Facebook und Co sofort wieder ablenken lässt, eine Menge Text. Manchmal ist so eine kreative Schaffenspause also auch von Vorteil. Danach flutscht es doch gleich doppelt so gut.

Eine kleine Kostprobe mit Knalleffekt am Ende gefällig?

4

Das Wiedersehen mit den alten Freunden hätte herzlicher kaum sein können. Selbst Julio Ogistram, der seit nunmehr fünf Jahren der persönliche Leibwächter der Kaiserin war, vernachlässigte für ein paar Augenblicke seine Wachsamkeit und zog seinen alten Schützling Finn Huck fest an sich. Etwas neidisch betrachtete Gisbert die Szene. So herzlich hatte der dreihundert Pfund schwere Oganer ihn und Lopold nicht begrüßt.

Auch die Kaiserin ließ es sich nicht nehmen, den Leutnant intensiv zu drücken. Den Blick ihres Kammerdieners ignorierte sie schmunzelnd.

»Wir sind hier doch unter uns, Raglund«, hatte sie nur gesagt.

»Du bist etwas dicker geworden, Finn«, scherzte Lopold sofort und knuffte seinem großen Freund freundschaftlich gegen den Oberschenkel.

Andiemus van Poter schaute grinsend zu dem nur hundertzwanzig Zentimeter großen Pelzwesen hinab: »An das, was du zugelegt hast, komme ich aber nicht heran.«

Um kein allzu großes Aufsehen zu erregen, war die TINKERBELL auf dem »kleinen« Flottenverwaltungseigenen Raumhafen geparkt, der sonst nur für schnelle Kurierschiffe genutzt wurde. Der Hofstaat auf Imperium Prime wusste, abgesehen von Raglund Pfister, nichts von der Stippvisite in das Nachbarsystem. Tanjatabata Penelopa deTiera hatte das angenehme mit dem nützlichen verbunden und die TINKERBELL samt ihrer Aufpasser als Transportmittel genutzt. Ein klein wenig war die Kaiserin erstaunt gewesen, dass der Kammerdiener sich kein bisschen gegen den Ausflug zur Wehr gesetzt hatte.

»Und? Was hat es nun mit diesem Gedicht auf sich? Könnte es nicht einfach nur der Ruf nach Aufmerksamkeit eines schlecht bezahlten und von seinen Kollegen geschnittenen Professors handeln, der eine Geschichte frei erfunden hat?«

Im Gegensatz zu der Kaiserin und Finn Huck aka Andiemus van Poten, kannte noch niemand den Wortlaut des Gedichts und warum es die beiden und den Professor in solch helle Aufregung versetzt hatte. Gisbert Mortens konnte ich aber denken, dass sie sich hier nicht nur wegen ihrer alten Freundschaft trafen. Da musste schon etwas mehr dahinter stecken.

Der Leutnant kramte zunächst wortlos den Papierzettel hervor und reichte ihn der Kaiserin, die aber nur einen kurzen Blick darauf warf und ihn sofort an Gisbert weiterreichte.

»Unwahrscheinlich. Ich habe die vergangenen Tage den Professor intensiv überprüfen lassen. Er ist zwar ein klein wenig geltungssüchtig. Aber sein Ansehen in der Fachwelt ist über alle Zweifel erhaben. Außerdem habe ich mir mittlerweile die Originaldateien vor Ort angesehen. Das Gedicht ist ja nur das, was ohne Dechiffrierung lesbar ist. Da gibt es noch ein paar weitere Dateien.«

»Eine Blume – dornig und tiefrot,
am Tag der Krönung, ganz genau,
aus Zauberer Hand – nun lange tot –
fiel sie an die eine Frau.«

Gisbert hatte laut vorgelesen und ließ die Hand nun sinken. »Ja und? Da hat jemand ein nettes Gedicht geschrieben, dass nicht nur dich … ähem …«, stotterte er. »Darf ich noch Tanja sagen?« Verlegen schaute er zur Kaiserin, weil ihm das jetzt erst auffiel. Seit ihrem Start von Imperium Prime hatte er nicht darüber nachgedacht.

»Natürlich Gis. Wir sind unter uns«, wiederholte sie und amüsierte sich über den entsetzten Blick ihres Kammerdieners.

»Ein Gedicht, dass einen zu Tränen rührt, wenn man weiß um was es geht«, vollendete Gisbert seinen Satz erleichtert. »Also, wo ist da jetzt das Problem?«

»Nun, dieses Gedicht ist bereits etwa fünftausend Jahre alt.«

Verärgert

Ich ärgere mich gerade wieder einmal tierisch über die Abrechnung von BoD für die STERNENREICH – Gesamtausgabe. Auch im fünften Monat nach seiner Veröffentlichung hat der Titel immerhin noch 59 Käufer gefunden. Das ist jetzt nicht mehr die Welt. Aber wenn man bedenkt, dass die Zahl von insgesamt 614 mittlerweile selbst die Verkaufszahlen des ersten Bandes der Reihe übertrifft, ist das doch schon ganz beachtlich.

Das Ziel über BoD auch eine Menge Print-Versionen und eBooks über andere Shops zu verkaufen wurde erneut ganz klar verfehlt. Insgesamt wurden bei BoD gerade einmal 10 Prints verkauft. Und von den 59 eBooks im März gingen 47 Stück bei Amazon über die virtuelle Ladentheke. Das »MEHR« an Stückzahlen bei anderen Shops steht also zum fünften Mal in Folge in keinem Verhältnis zu dem »WENIGER« Ertrag bei Amazon. Ganze 61,74€ wird mir BoD für März in drei Monaten überweisen. Nach Abzug von Steuern bleibt also weniger als 1€ für jeden verkauften Titel. Zum Vergleich: Hätte ich nur die 47 Titel über Amazon verkauft, könnte ich am folgenden Monatsende runde 80€ Brutto eingestrichen haben. Fast 25% mehr. Und in der Rechnung fehlen noch sowohl die KU-Seiten, die dann sehr wahrscheinlich zusätzlich angefallen wären, als auch die Extra-Verkäufe der dann vermutlich besseren Platzierung.

Als Konsequenz daraus habe ich soeben die Kündigungen für alle meine Titel bei BoD verfasst. Denn auch die Print-Ausgabe von »NEOCHRON – Eine zweite Chance« wurde sogar nicht ein einziges Mal verkauft. Die Verträge laufen jetzt noch bis November bzw. Dezember. Danach wird man die Titel eben nur noch bei Amazon finden.

Ich weiß nicht wie es anderen Autoren in anderen Sparten ergeht. Aber BoD sollte sich schleunigst was einfallen lassen, wenn sie nicht über kurz oder lang alle Selfpublisher verlieren will die nachrechnen.

Zombiecalypse veröffentlicht

Eigentlich wollte ich Zombiecalypse erst zum 1. Januar 2018 bei Amazon veröffentlichen. Das hat einfach mit dem führen meiner Statistik zu tun. Da ich vermutete, dass mir am letzten Tag des Jahres relativ wenig Gelegenheit zum Upload und veröffentlichen bleibt, hatte ich soweit alles vorbereitet. Dann hätte ich nur noch “Jetzt veröffentlichen” drücken müssen. Aber, wie das Leben so spielt, zog am Ende der falsche Button den Mauszeiger natürlich geradezu magisch an. Mein Ärger über mich selbst verraucht aber bereits. Noch bevor ich selber die Angebotsseite bei Amazon das erste Mal aufgesucht habe, hat der erste Käufer bereits zugeschlagen. Mittlerweile sind es 5, wenn man den Prime-Leser mit einbezieht der in Windeseile bereits 2/3 des Buches gelesen haben muß. Und das ganze komplett ohne Werbung.
Die Werbung war eigentlich das, was mich den ganzen Tag hauptsächlich beschäftigt hat. Nämlich, eine vernünftige Animation mit Blender hinzubekommen. Ich bin zwar, was 3D-Animationen anbelangt, vorbelastet. Schleßlich habe ich vor vielen Jahren einmal meinen eigenen graphischen Bewegungseditor für Videoscape programmiert und beherrschte Imagine nahezu blind. Aber aktuelle 3D-Programme sind doch eine ganz andere Hausmarke. Da werde ich wohl noch ein paar Tage für brauchen 😉

Als Endziel möchte ich später natürlich Raytraycing Bilder für die 2. Staffel von STERNENREICH erstellen. Mal sehen ob mir das gelingt.

Nach dem Versehen mit der vorgezogenen Veröffentlichung, habe ich dann gleich auch noch die Preise für fast alle eBooks angepasst. Arbulon, der zweite und dritte NEOCHRON-Band, sowie die 6 Sternreich-Einzelbände kosten bei AMAZON jetzt dauerhaft nur noch 99ct. Das war längst überfällig. Sich die STERNENREICH Gesamtausgabe zuzulegen, ist aber immer noch günstiger als die Einzelbände. Ich sage das nur, weil es vorgestern wieder jemand geschafft hat die Gesamtausgabe zu ignorieren und lieber alle 6 einzeln kaufen musste. Ich meine, ich hab ja nichts dagegen. Aber 13,94€ (jetzt 5,94€) oder 2,99€ ist doch schon ein Unterschied. Oder?

Dezember

Vom Weihnachtsgeschäft in meinem Laden ausgebrannt, durch eine brutale Männergrippe seit über einer Woche behindert und vollkommen demotiviert durch die Verkaufszahlen bei Amazon. Ein Glück ist Zombiecalypse noch nicht aus dem Lektorat zurück. Nicht auszudenken, was es für ein Fehler gewesen wäre den Roman in dieser Situation zu veröffentlichen. Weil, ich kenne mich. Trotz allem hätte ich ihn auf Biegen und Brechen bei Amazon untergebracht.
Und das wäre ein Desaster geworden. Vor allem, weil Amazon meiner Auffassung nach die gelesenen KindleUnlimited-Seiten noch immer nicht im Griff hat. Ein nachlassendes Interesse an meinen Büchern kann ich ja durchaus nachvollziehen. Aber, die Zahlen sehen aus, als wären alle Titel gleichzeitig frontal gegen die Wand gefahren. Von Mitte Juni bis Mitte November waren es täglich im Schnitt etwa 8-10 gelesene und verkaufte Titel. Es gab Tage mit 20 und es gab Tage mit nur 5 Stück. Ab dem 23. November rutschten die Zahlen plötzlich auf 1 bis 3 Stück täglich. Erst am 19. und 20. Dezember ging es endlich einmal wieder auf 5 und 6 Stück rauf. Und auch heute sind es aktuell 6 Stück.
Die Neuveröffentlichung von NEOCHRON Eine zweite Chance ging dadurch vollkommen in die Hose. Im November ist angeblich keine einzige Seite über KU gelesen worden. Wenn ich meine eigenen Käufe einmal außen vor lasse, habe ich im November und Dezember, trotz intensiver Werbung, gerade einmal 4 Leser gefunden. Dabei waren es in der nicht lektorierten Version, von März bis Oktober, IMMER, jeden Monat 15 bis 20 Stück.
Dagegen ist wenigstens die Gesamtausgabe von STERNENREICH sowohl als BoD-Taschenbuch als auch als BoD-eBook über Amazon recht erfolgreich. Für Letzteres weiß ich zwar keine genauen Zahlen, aber die Schätzung von Novelrank geht (Stand 21.12.) von etwa 80 verkauften eBooks über Amazon aus. Am Monatsende werden es sicherlich über 100 Stück sein. Auch wenn viele über die Aussagekraft die Nase rümpfen werden, bislang waren die Schätzungen für meine Titel wirklich ziemlich genau. Wie viele Einheiten über die anderen Distributoren abverkauft wurden, werde ich aber wohl erst in frühestens einem Monat erfahren.
Alles in allem also ein Monat, der mich nicht unbedingt motiviert an die Fortsetzung meiner Schreibprojekte denken lässt. Die müssen deshalb allesamt bis zum neuen Jahr warten.
Zeit genug, sich einmal intensiver mit dem neuen Papyrus9 auseinanderzusetzen. Diesen Text habe ich mal komplett damit erstellt. Ist zwar wie alles was neu ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, bietet aber wirklich so einiges was mir gefällt. Als Nächstes muss ich mal das mit der Personendatenbank und dem Zeitstrahl testen.

Sternenreich – Ausblicke

Gestern habe ich die ersten drei Seiten zu Band 2 von »Sternenreich – Die letzte Kaiserin« geschrieben. Moment mal, Band 2? Und was ist mit Band 1? Yepp. Für den habe ich dann heute die ersten drei Seiten geschrieben. Den ersten Teil erachte ich eher als Pflichtaufgabe und mich juckte es einfach in den Fingern doch endlich den eigentlichen Handlungsfaden der 2.Staffel zu beginnen. Keine Ahnung, ob ich die beiden Bände weiterhin abwechselnd vorantreibe. Ich weiß auch noch nicht, ob es wieder 6 Bände oder sogar mehr werden. Stoff genug gibt die Handlung hoffentlich her. Durchgeplottet habe ich jetzt etwa für wenigstens drei Teile, ohne auch nur annähernd das Ende zu sehen.

Auf jeden Fall werde ich Teil 1 und Teil 2 erst fertig schreiben, bevor ich mich auf einen Termin festlege. Nichtsdestotrotz habe ich März/April des nächsten Jahres angedacht. Das hängt am Ende vom Umfang der einzelnen Teile ab, der auf jeden Fall noch einmal größer sein wird als bei der ersten Staffel. Ich gehe in etwa von 200 Seiten je Band aus. (Mir wird ganz schlecht, wenn ich das mit sechs Teilen multipliziere.)


Leseprobe Band 2 :
Es gab keinen Knall, keinen Blitz oder eine andere Leuchterscheinung, die mit ihrem Erscheinen einherging. Es war eher ein sanftes hereingleiten in die Realität. Niemand bemerkte die Ankunft der fünf Besucher, dabei zeugte der Straßenlärm am Ende der schmalen Gasse kaum zwanzig Meter von ihnen entfernt davon, dass sie keineswegs in der einsamen Wildnis gelandet waren. Verwirrt gingen die Blicke an den senkrecht aufragenden Backsteinwänden empor, an denen merkwürdige Metalltreppen im ersten Stock abrupt endeten. Die wenigen Fenster zu ebener Erde waren mit massiven Metallgittern gesichert. Das Fensterglas hinter den Gittern war entweder verklebt oder so schmutzig, dass man keinen Blick hineinwerfen konnte. Zu beiden Seiten der Gasse standen große Metallkisten auf Rollen. Und es stank entsetzlich. Alle fünf rümpften angewidert ihre Nasen.

Jetzt mit eigenem Shop

Ich habe diese Woche wieder viel an meiner Autoren-Seite herumgebastelt. Jetzt bin ich sogar Shop-Betreiber und kann meine Buchtitel, natürlich nur jene, die nicht an AMAZON gebunden sind, selbst verkaufen. Während des Verkaufs zickt zwar das Template noch etwas herum. Aber das ist nur ein kleiner optischer Makel. Ansonsten funktioniert alles. Inklusive PDF-Leseprobe und PayPal-Anbindung. Das STERNENREICH-eBook ist für 99ct und ZOMBICALYPSE gar für lau zu haben. Beide jeweils als PDF, ePub, mobi und azw3 zum Download. Übrigens ganz ohne DRM.

Ansonsten hat es STERNENREICH – Rebellen des Imperiums vor ein paar Tagen ja endlich geschafft, auch als eBook in den Shops zu landen. 42 lange Tage musste ich darauf warten. Der Anfangshype für die Print-Version ist bereits abgeflaut und aktuell befindet es sich bei Amazon unter »ferner liefen«. Erstaunlicherweise scheinen über »nicht AMAZON« sehr viel mehr TB verkauft worden zu sein. Das suggeriert zumindest die Aufschlüsselung der Erlöse auf der einen Seite und der aktuelle Rang bei Amazon. Dafür waren die beiden Versionen bei Amazon wenigstens bereits am nächsten Tag miteinander verknüpft. Und der Rang der eBook-Version kann sich sogar sehen lassen. Zumindest, wenn man bedenkt, dass sie ohne die Unterstützung der KindleUnlimited-Leser und die fast 700 Leser der Heftroman-Version auskommen muss, die sich wohl kaum noch einmal das ganze Buch zulegen werden.

Wie gut sich das eBook nun wirklich schlägt, werde ich wohl leider erst Mitte Januar oder sogar erst im Februar erfahren, wenn die verschiedenen Anbieter ihre Verkaufszahlen an BoD gemeldet haben. Für einen Statistik-Freak wie mich der wahre Horror. Theoretisch müsste ich zum Beispiel gestern, heute oder morgen, meinen insgesamt 3000. Leser gefunden haben. Und ich weiß noch nichts davon. ;-(

Etwas Sorge bereiten mir die Zahlen für NEOCHRON – Eine zweite Chance. Hier ging nur die Print-Version über BoD, während ich das eBook über Amazon neu veröffentlicht habe. KindleUnlimited-Leser ignorieren es plötzlich komplett, eBook-Verkäufe ebenfalls genau Null und TB sind gerade einmal zwei über den Ladentisch gegangen. Als wäre der Titel überhaupt nicht vorhanden. Dabei waren es seit Mai, stabil in jedem Monat, zehn bis fünfzehn Leser. Infolgedessen geht auch das Interesse für Teil zwei und drei zurück, die wohlgemerkt jeder mehr Leser hatten als Teil eins.

Wenn man die Kosten von über 400€ für Lektorat und Cover berücksichtigt, was ich keineswegs bereue, muss ich mir stark überlegen, ob die anderen beiden Teile ebenfalls eine Auffrischungskur bekommen sollen.

Meine ganze Hoffnung lege ich jetzt in ZOMBICALYPSE, das hoffentlich noch vor Weihnachten erscheinen wird.

Books On Demand – Bücher auf Abruf

Naja, so richtig klappen tut das nicht wirklich bei BoD. Zumindest im Moment, würde ich BoD am liebsten Links liegen lassen (um nicht zu sagen, auf den Mond schießen). Vielleicht sind andere mit deren Dienstleistung ja hoch zufrieden. Ich bin es jedenfalls nicht.

Sich über 30 Tage Zeit zu lassen, bis ein Titel bereit für die Onlineshops ist, geht gar nicht. Jede Werbemaßnahme, jede Unterstützung durch die Kostenlos-Aktion von Band 1 als erweiterte Leseprobe die ich gemacht habe, verpufft im Nichts. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Aktion natürlich zurückhalten können. Aber, wer ahnt denn so was. Das Versprechen, wonach die eBook-Version nun endlich am Mittwoch Online gehen würde, war auch wertlos. Zur Erinnerung: Heute ist Donnerstag und noch immer ist nichts zu sehen.

Auch die Print-Neuausgabe von Eine zweite Chance findet sich nach einer Woche immer noch nicht einmal im BoD-Shop. Das eBook habe ich, auch in Hinsicht auf die bereits vorliegenden Rezensionen, wohlweisslich bei Amazon belassen.

Hinzu kommt, dass dem vernehmen nach alle eBook-Verkäufe erst im übernächsten Monat sichtbar sein werden, ich bis dahin also keinen blassen Schimmer habe »was geht?«. Für einen Statistik-Freak, wie meiner einer, also ein Horror-Szenario.

Vielleicht bin ich von Amazon-Kdp auch einfach zu sehr verwöhnt. Aber da waren alle meine Titel bereits am nächsten Tag bestellbar und vor allem, SOFORT lieferbar. Die Verkäufe wurden nach ein bis zwei Stunden angezeigt und hatten Einfluss auf die Ranglisten.

Auf der anderen Seite ist, von dem fast einem Dutzend verkauften Taschenbüchern der Gesamtausgabe von STERNENREICH, nur ein einziges über Amazon gekauft worden. Alle anderen über Hugendubel & Co. Wo genau, das lässt sich ja leider nicht herausfinden.

Weil ich bei Zombicalypse vor allem auf die eBook-Verkäufe und einen recht hohem Rang in seiner Kategorie schiele, wird dieser deshalb, oder auch trotzdem, wieder ausschließlich über AMAZON verfügbar sein. Bei BoD hätte ich nach dem aktuellen Stand, kaum eine Chance darauf, dass er bis Weihnachten verfügbar wäre.
Was ich mit meinen nächsten Titeln in 2018 dann anstellen werde, hängt davon ab, wie sich die Verkaufszahlen für die Print u eBook-Version von Sternenreich und Eine zweite Chance entwickeln. Aber, um die Nachteile auszubügeln, muß schon einiges an Stückzahlen verkauft werden.

Update vom 26.11.2017: Noch immer nix zu sehen von der eBook-Version. Die Print-Version von „Eine zweite Chance“ hat es dafür bereits bis zu Amazon geschafft. Wenn auch im Moment noch ohne Cover.