Wie hart darf und wie hart muss ein Zombie-Roman sein?

Eine Frage die sich aus der aktuellen Leserunde zu meinem Roman ZOMBIECALYPSE ergeben hat. Im Text wird ein Junge zwecks Ruhigstellung relativ brutal mit der Faust ins Gesicht geschlagen, um seinen Widerstand zu brechen und vor der anrückenden Zombie-Horde zu retten. Dass dieser Schlag am Ende gerade erst die Katastrophe auslöst, weil er zu heftig war und der Junge dadurch selber zu einem Zombie wird, ist Teil der Handlung. Auch, wenn es nur unbedeutende Nebencharaktere in einem nur sehr kurzen Erzählstrang sind, monierte eine Leserin, darf mit Kindern auch in Romanform so nicht umgesprungen werden. Sie hat das Lesen daraufhin bei der Hälfte abgebrochen. Um es vorweg zu schicken. Nicht weiter zu lesen, weil man ein Problem mit irgendetwas hat, ist vollkommen okay. Es ist und bleibt halt auch Geschmackssache.

Ich erinnere mich, dass, als ich die Passage geschrieben habe, mir selber erst nicht ganz Wohl bei der Formulierung war. Aber ich dachte auch: »Hey Mann, das ist ein Zombie-Roman.« Was Erwachsenen passiert, passiert auch Kindern und Alten Menschen. Wahrscheinlich sogar noch viel eher. Ein Faustschlag in das Gesicht eines Kindes hat ganz andere Konsequenzen als bei einem Erwachsenen. Die Handlung spielt bereits zwei Jahre nach dem Zusammenbruch und die Charaktere haben in dieser Zeit eine Menge schrecklicher Dinge erlebt. Es ist absolut unwahrscheinlich, dass ein raubeiniger Panzergrenadier, der beinahe täglich gegen stupide um-sich-beißende Zombie-Horden kämpfen muss, mit einem renitenten 13-jährigen, eine Waldorfmäßige Diskussion darüber beginnt, ob man sich jetzt in Sicherheit bringt oder nicht.

Natürlich hätte man den »Streckler« sich auch in einem Stacheldrahtverhau verheddern lassen können um ihn zu einem Opfer zu machen. Möglicherweise gar noch zu einem Helden werden lassen, weil er den Kids die Flucht noch ermöglicht hätte. Aber, der Mann nutzt nebenbei, wie viele seiner Kameraden, seine Macht und macht in seiner Freizeit mit jungen Frauen rum, die sich ihnen für Kleinigkeiten hingeben. Das wird zwar nicht explizit beschrieben, nur angedeutet. Aber, in der Handlung sogar vom kommandierenden Oberst gebilligt, um die Männer bei der Fahne zu halten. Was Heute eine Straftat ist, gehört in der Zukunft eben zur Normalität. Ein Held durfte er also einfach nicht werden.

Um zur Eingangsfrage zurückzukommen. Wie weit muss und darf man als Autor gehen? Das ist natürlich etwas, dass jeder mit sich selbst ausmachen muss. Persönlich würde ich niemals Handlungen beschreiben die eindeutig sexueller Natur sind. Schon gar nicht mit Kindern. Aber wenn man eine realistische anmutende Welt kreieren will, sollte man vor nichts halt machen, solange man die Handlungen der Charaktere nicht glorifiziert. Und das ist, finde ich, der Punkt. Alles andere ergibt nur einen rein gewaschenen und weichgespülten Fantasy-Roman, in dem Zombies vielleicht eine Nebenrolle spielen.

Man muss auch der Erwartungshaltung der Leser gerecht werden, die einen Zombie-Roman erwarten, wenn sie einen Zombie-Roman kaufen. Und umgekehrt sollte letztendlich einem potentiellen Leser auch klar sein, dass das, was da auf ihn zu kommt, eben keine Romance sein dürfte.

Nebenbei bemerkt habe ich mal willkürlich die TB-Ausgabe von »World War Z« aus meinem Stapel ungelesener Bücher aufgeschlagen und bin prompt auf Seite 109 an eine Szene ähnlicher Natur geraten. Ich glaube also nicht, dass ich irgendetwas falsch gemacht habe.

Gus Masters – Zombiekiller

Ich weiß, ich hatte gesagt, dass ich mich um die Fortsetzung von STERNENREICH kümmern würde. Aber, der Erfolg von ZOMBIECALYPSE hat mich doch sehr überrascht. So sehr, dass ich schleunigst einen weiteren Roman aus diesem Genre nachlegen will. Der vorläufige Titel lautet im Moment »GUS MASTERS – Zombiekiller« und wird ein merkwürdiger Genremix aus Western, Endzeitthriller und SF mit einem sehr überraschenden Ende sein. Das Ende ist dabei so geplant, dass man daraus problemlos eine Reihe gestalten wird können. Nur soviel, das Western-Setting ist nicht das Ende. 😉

Für einen kleinen Einblick präsentiere ich hier einmal die ersten drei Kapitel. Unbearbeitet, roh und nicht lektoriert. Vielleicht fühlt sich der eine oder andere ja dazu berufen, mir seine Meinung dazu kundzutun.

1

Gus Masters stützte den Unterarm auf den Sattelknauf und fixierte argwöhnisch seinen aus sechs Planwagen bestehenden Treck. Die Planwagen standen etwas verstreut und zum Teil auch nebeneinander, anstatt in einer Reihe mit gleichem Abstand. Die Pferde knabberten zwar friedlich an den spärlichen Grasbüscheln, aber ansonsten war weit und breit keine Menschenseele zu sehen.

Von der Anhöhe, auf der er seinen Quarter Horse Rappen zum Halten gebracht hatte, bis hinunter zu der ausgefahrenen Spur des Oregon-Trails, mochten es zwar an die zweihundert Yards sein. Aber, außer ein paar Präriebüschen gab es nicht viel, was die Sicht behinderte. Noch war das Ende der Great Plains einige Meilen entfernt.

»Da stimmt irgend etwas nicht, Schnauffer«, murmelte er seinem schwarzen Pferd ins Ohr und tätschelte ihm den Hals. »Da stimmt etwas ganz und gar nicht.«

Wie zur Bestätigung blies Schnauffer mehrmals kräftig durch die Nüstern, wieherte leise und nickte mit dem riesigen Kopf. Zusätzlich tänzelte er unruhig rück- und seitwärts. Ein deutlicheres Zeichen dafür, dass auch dem Pferd die Situation nicht geheuer war, konnte sich Masters kaum vorstellen.

Gus Masters hatte ein paar Meilen voraus reiten wollen, um die Gegend auszukundschaften. Als er die beiden Büchsen der Siedler hatte donnern hören, war er jedoch sofort umgekehrt. Das war vor kaum zehn Minuten gewesen.

»Wenn wir hier oben bleiben, werden wir den Grund für die Schüsse wohl nicht erfahren, Schnauffer.« Masters schnalzte mit der Zunge und drückte sanft die Knie zusammen. Schnauffer zierte sich zunächst etwas, ließ sich dann aber doch den Hang des Hügels hinunter steuern.

Die Stille wurde nur durch das leise schnauben des Pferdes und das herabrutschende Geröll durchbrochen. Fünfzig Yards vor dem vordersten Gespann erreichten sie den Pfad und Gus Masters zog seinen Colt. Er versteckte den langen Lauf unter seinem Mantel und ließ Schnauffer gemächlich auf den vordersten Wagen zu traben. Die vier Pferde im Geschirr des Planwagens hatten ihn nach links von der Straße gezogen und quergestellt. Damit verdeckte er komplett das, was dahinter lag und zwang Masters sein Pferd vor dem Gespann herumzuführen.

Er war sich nicht sicher, was er erwartete vorzufinden. Ihm sträubten sich die Nackenhaare bei dem Gedanken auf einen Haufen Leichen zu treffen, falls die Sioux auf dem Kriegspfad wären. Aber eigentlich war dafür viel zu wenig Zeit gewesen. Er ließ Schnauffer vor dem Führungspferd des Gespannes stoppen und beugte sich nach vorn um an den Pferden und dem Wagen entlang sehen zu können.

Dort im Schatten saß Pat Kinney mit dem Rücken gegen die Speichen des rechten Vorderrads gelehnt. Ein Fuß angewinkelt und den Kopf gegen die Speichen gelehnt sah es so aus, als döse er vor sich hin.

»Pat«, sprach Masters den vollbärtigen Iren an, doch der Mann rührte sich nicht. Ohne ihn oder die Umgebung aus den Augen zu lassen hob er sein rechtes Bein über die Ohren seines Pferdes hinweg und ließ sich aus dem Sattel zu Boden gleiten. Seine Revolver-Hand hielt er dabei ständig unter dem Mantel versteckt. Am Zügel führte er Schnauffer hinter sich her und trat an den Siedler, der im Prinzip einer seiner Arbeitgeber war, heran. Kinney hatte die Augen geschlossen, aber seine Brust hob und senkte sich. Er war also noch am Leben.

»Pat. Aufwachen. Wachen Sie auf. Was ist hier passiert? Wo sind die anderen?« Masters war vor dem Iren in die Hocke gegangen und drehte mit der linken den Kopf in seine Richtung. Gus Masters hatte in seinen zweiundvierzig Lebensjahren schon so etliche Wunden und Verwundungen gesehen. Nicht zuletzt als er auf Seiten der Konföderierten mit General Lee gegen die Yankees gekämpft hatte. Das viele Blut auf der rechten Seite des Mannes, schockierte ihn deshalb kaum. Einzig die Tatsache an sich und der Umstand des Verschwindens seiner anderen achtundzwanzig Schutzbefohlenen bereitete ihm Unbehagen. Kinney sah aus, als wäre er von der Pranke eines Grizzly getroffen worden. Seine rechte Gesichtshälfte war eine einzige blutige Masse. Das Ohr fehlte gänzlich und Kopf und Barthaar war auf dieser Seite nass von Blut. Masters hatte viel Erfahrung mit der Beurteilung von Wunden und auch, wenn der Siedler im Moment noch am Leben war, hielt er es für unwahrscheinlich, dass er diesen Zustand noch lange beibehalten konnte.

Schnauffer scharrte hinter ihm unruhig mit den Hufen und zerrte am Zügel. Der Geruch des Blutes war dem Pferd nicht geheuer. Masters wollte sich gerade aufrichten, um sich weiter umzusehen, als Pat Kinney plötzlich die Augen aufschlug. Trotz der Schmerzen die der Mann gerade durchlitt gelang es ihm den linken Arm zu heben und an Masters vorbei, in Richtung der Hügel auf der rechten Seite des Pfades zu zeigen. Dazu mühte er sich zwar Worte hervorzubringen. Aber viel mehr als ein Stöhnen kam nicht dabei heraus.

Master drückte sanft seine Hand herunter.

»Ich kümmere mich um deine Leute. Versprochen. Und dann bringen wir dich nach Gumble. Das ist nicht weit entfernt. Dort gibt es einen Doc, der dich wieder auf die Beine bringt.« Gus Masters war sich ziemlich sicher, dass Pat Kinney die nächste halbe Stunde nicht überleben würde. Aber, sollte er ihm das sagen? Wohl kaum. Vielleicht mobilisierte der Ire für diese Hoffnung ja noch seine letzten Kräfte. Und wer wusste schon was der Schöpfer von Himmel und Erde noch für Wunder bereit hielt. Viel wichtiger als das war aber, dass diese verdammten Iren einfach hart im Nehmen waren.

Masters stand auf, steckte seinen Colt in das Holster und schwang sich mit einer eleganten Bewegung in den Sattel. Dann zog er den Zügel hart nach links und ließ Schnauffer aus dem Stand in einen schnellen Galopp gehen. Die Hügel vor ihm waren klein, aber es wäre dennoch zu beschwerlich gewesen sie zu überqueren. Deshalb umrundete er sie und fand sich unversehens in einer völlig anderen Landschaft wieder. Vor ihm senkte sich der Boden ein paar Meter und rechts und links erhoben sich plötzlich senkrecht die Reste eines alten tiefen Flussbettes. Auch, wenn sie durch Wind und Wetter mittlerweile alle denselben Farbton besaßen, waren doch deutlich die Gesteinsschichten zu erkennen. Nach kaum dreißig Yards vollzog das Flussbett eine scharfe Biegung nach rechts.

Kaum hatte Masters die erste Biegung des Flussbettes hinter sich gebracht, konnte er das laute Brüllen von Männerstimmen und spitze Schreie von Frauen und Kindern ausmachen. Offensichtlich näherte er sich seinen Leuten. Noch vor der nächsten Biegung scheute Schnauffer plötzlich vor zwei leblosen Körpern am Boden. Der Kleidung und Statur nach gehörten sie aber nicht zu den Siedlern die er im Begriff gewesen war von St.Louis bis nach Oregon City zu führen. Obwohl sie barfuß und mit freiem Oberkörper den Eindruck von Indianern machten, hielt er sie eher für Chinesen. Beide hatten lange Zöpfe und neben dem einen lag dieser typische, aus Stroh geflochtene, kegelförmige Hut. Vermutlich Arbeiter von einer in der Nähe gelegenen Eisenbahnstrecke, die im Moment im gesamten Nordwesten verlegt wurden. Beiden war der Schädel zertrümmert worden.

Widerwillig gehorchte sein Pferd, als er es um die Leichen herum dirigierte. Gus Masters war nicht zweiundvierzig Jahre alt geworden, weil er ohne Nachzudenken mit einem Hurra auf den Lippen in jede Schlacht zog. Sein eigener Selbsterhaltungstrieb ließ ihn an der nächsten Biegung sein Pferd abbremsen und erneut seinen Revolver aus dem Holster ziehen. Erst dann ließ er Schnauffer eher gemächlich um die vermeintlich letzte Biegung schreiten.

2

»Wylie, pass auf.« Auf Finella Brennans Warnruf hin ließ William »Wylie« Hayes den Kolben seiner Doppelbüchse nach links schwingen. Ohne hinzusehen, geschweige denn anständig zu zielen auf was er einzuschlagen gedachte, traf der Hartholzgriff seines Gewehrs den Schädel des dicken chinesischen Wanderarbeiters an der Schläfe. Erschöpft ließ Hayes das Gewehr in den feinen Sand sinken um sich vielleicht für ein paar Sekunden darauf aufstützen zu können. Gleichwohl wusste er aber auch, dass er diese Sekunden gar nicht hatte. Aber er war am Ende seiner Kräfte. Genauso wie Angus rechts neben ihm.

Die doppelläufigen Schrotflinten waren mittlerweile fast wertlos und nur noch als Prügel zu gebrauchen. Niemand hatte daran gedacht sich mit ausreichend Munition zu versorgen, als die Angreifer über sie hergefallen waren. Ganz davon abgesehen, dass die Schrotladungen nahezu wirkungslos verpufft waren. Genau wie sein Schlag mit dem Gewehrkolben, den der Chinese nahezu unbeeindruckt weggesteckt hatte, waren die Angreifer, mit fast nichts was sie taten, abzuwehren. Von den sieben ursprünglichen Gestalten hatten sie bislang ganze zwei ausgeschaltet, indem sie ihnen irgendwie die Schädel zertrümmert hatten.

»Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt«, hörte er die Frauen hinter sich murmeln. Einige waren mit geschlossenen Augen auf die Knie gesunken und rezitierten mit ihren Rosenkränzen Psalme. Andere dagegen wandten weinend dem Grauen den Rücken zu und hielten schützend ihre Kinder fest umklammert.

Einen weiteren Ausweg gab es nicht mehr. Der kleine Canyon war vor langer Zeit an dieser Stelle zusammengebrochen und der Schutt versperrte ihnen den weiteren Fluchtweg. Sie saßen in der Falle.

»Wir könnten jetzt alle zusammen versuchen durch sie hindurch zurück zu den Wagen zu laufen«, schnaufte Angus O`Brien. Hayes schüttelte kraftlos den Kopf. Sie würden keine zehn Meter weit kommen und vor allem die Kinder verlieren. Natürlich würden die Mütter stehen bleiben und ebenfalls Opfer der Bestien werden. Am Ende würden vielleicht sieben oder acht entkommen. Und dann? Auf der anderen Seite würden sie hier sicher alle zu Opfern werden. Aber, vielleicht war das auch Gottes Wille.

Angus O`Brien wischte sich den Schweiß mit dem Ärmel von der Stirn und drängte gleich darauf den einzigen nicht-chinesischen Angreifer mit quer gehaltener Flinte ein paar Meter weit zurück. Dabei passte er tunlichst auf, seine Finger nicht in die Nähe der auf und zu schnappenden Zähne zu bringen. Es war ganz eindeutig ein Weißer. Der Statur und der Kleidung nach eher ein Landvermesser als ein Bahn- oder Wanderarbeiter wie die Chinesen. Aber genau wie sie, schien er dem Wahnsinn anheim gefallen zu sein. Das Gesicht war geschwollen und die blonden Haare mit Blut verklebt. Die runde Nickelbrille hielt sich nur noch mit Mühe am rechten Ohr fest.

Auch wenn die Kerle nicht bewaffnet waren. Sie waren brandgefährlich. William Hayes hatte so etwas noch nie erlebt. In seiner alten Heimat Irland hatte er einen Herumtreiber erlebt, der von einem Fuchs gebissen worden war und daraufhin die Tollwut bekam. Der hatte zwar wie wild um sich geschlagen und beißen wollen. Aber der Constable hatte ihn mit einem einzigen wohl gezielten Schlag seines Stockes außer Gefecht gesetzt. Diese Kerle hier waren anders. Jeder hatte wenigstens eine Schrotladung im Leib, mehrere Schläge mit dem Gewehrkolben gegen den Kopf oder den Oberkörper und unzählige Tritte abbekommen. Und trotzdem ließen sie nicht locker.

Der dicke Chinese war das beste Beispiel. Er hatte ihn jetzt wenigstens ein Dutzend Mal mit dem Gewehrkolben am Kopf getroffen. Sein Gesicht war eine einzige schwärend blutige Masse. Das linke Auge hatte sich in Nichts aufgelöst und das andere schien beinahe aus dem Kopf zu fallen. Dennoch war er nach dem letzten Treffer nur zwei Meter zurückgetaumelt, schüttelte sich etwas und kam bereits wieder auf Hayes zu. All diese Überlegungen gingen William Hayes zum wiederholten Male durch den Kopf.

Vor schierer Verzweiflung brüllte Hayes laut auf, als er das Gewehr am Lauf fassend hoch über den Kopf schwang und es mit voller Wucht ein weiteres und vielleicht letztes Mal auf dessen Schädel niedersausen ließ. Wenn er nicht richtig traf, war es vorbei, dachte er noch. Dann zerplatzte der Schädel des Dicken, wie eine reife Melone die man fallen gelassen hatte. Der Schwung seines Hiebes ließ Wylie Hayes nach vorne in den Sand fallen und erschöpft liegen bleiben. Er schaute genau in das schmerzverzerrte und angsterfüllte Gesicht Finella Brennans. Auch sie lag am Boden. Einem der chinesischen Arbeiter war es gelungen an ihnen vorbei zu kommen und sie zu Boden zu reißen. Nun hockte er mit den Knien auf ihrem Rücken und beugte sich in diesem Moment zu ihr herab. Hayes, so erschöpft er auch war, mobilisierte Reserven, von denen er selbst nicht wusste, dass sie existierten. Er stemmte sich hoch und hechtete mehr als das er auch nur einen Schritt lief. Er packte den nackten Oberkörper des Chinesen und riss ihn von Finella herunter. Gleichzeitig spürte er, wie ihn ein siedend heißer Schmerz durch die Schulter fuhr. Der Kerl hatte ihn fast am Halsansatz gebissen. Einfach so.

Hayes rutschte auf seine Knie und fixierte die Arme seines Gegners unter sich. Dann begann er mit bloßen Fäusten auf sein Gesicht einzuschlagen. Wie ein Dampfhammer schlug er immer und immer wieder zu. Er hörte Knochen brechen. Ob es seine eigenen oder die seines Gegners waren, bekam er in seiner Raserei gar nicht mit. Irgendwann zerrte ihn jemand von dem leblosen Körper herunter und bettete seinen Kopf in einen weichen Schoß. Er meinte noch einen Schuss aus einem Revolver zu hören. Dann wurde ihm schwarz vor den Augen.

3

Verwundert betrachtete Masters, was sich in kaum zwanzig Yards Entfernung abspielte. Die beiden verbliebenen Männer des Trecks schwangen ihre Büchsen wie Knüppel und hielten die Angreifer damit auf Abstand zu den Frauen und den Kindern, die sich dicht an dicht unter dem Felssturz zusammen drängten. Aber die Angreifer waren nicht einmal bewaffnet. Wieso gelang es Wylie und Angus nicht mit ihnen kurzen Prozess zu machen? Eine Ahnung bekam er, als er Wylie den dicken Chinesen mit seinem Gewehrkolben treffen sah und dieser vollkommen unbeeindruckt sofort erneut auf ihn los ging.

»Entweder haben Wylie und Angus doch nicht so viel Kraft in ihren Armen wie sie immer behaupten. Oder die chinesischen Bastarde sind mit dem Teufel im Bunde.«

Masters hatte vor vielen Jahren aufgehört seine Pferde mit Sporen zu traktieren. In der Regel reichte ein Schnalzen, ein Pfiff oder das Zusammenpressen seiner Knie, um seinem Gefährten seine Absicht zu bekunden. Gerade Schnauffer hatte Gus Masters in dieser Hinsicht in den vergangenen beiden Jahren nie einen Anlass zur Sorge bereitet. Jetzt jedoch schien sich Schnauffer zu verweigern. Er tänzelte ein wenig zu Seite, machte aber keinerlei Anstalten der Aufforderung zu folgen.

»Herr im Himmel«, schimpfte Masters und schlug die Hacken auch ohne Sporen in die Weichteile des Pferdes. Endlich machte Schnauffer einen Satz nach vorne. Dann einen weiteren und endlich begann er zu galoppieren. Für die zwanzig Yards brauchten sie nur wenige Sekunden, dann befanden sie sich mitten unter den Angreifern. Wylie war gerade dabei einem weiteren Chinesen, diesmal mit den bloßen Fäusten, den Schädel zu zertrümmern. Die verbliebenen drei wandten sich dem schnaubenden Neuankömmling zu.

Als Masters in die verzerrten, blutunterlaufenen Augen der Verrückten sah, war er sich nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee war. Keiner von ihnen war ohne mehrere schwere Verletzungen, die einen normalen Menschen zu Boden geschickt hätte. Blutende Wunden an so ziemlich jedem Körperteil. Bei dem einen fehlte gar die ganze Hand. Nur den Stumpf reckte er dem Pferd entgegen.

Schnauffer scheute und stieg auf die Hinterläufe. Dabei schlug er mit den Vorderläufen wild aus und erwischte den vordersten am Hinterkopf. Der chinesische Junge, kaum älter als fünfzehn Jahre, viel unter dem Pferd auf sein Gesicht. Schnauffer kam wieder herunter und trat mit einem Huf genau auf den Kopf. Das hässliche Knacken war sogar über das Schnauben und Wiehern des Pferdes und die ängstlichen Schreie der Kinder hinweg zu hören.

Sofort keilte Schnauffer auch nach hinten hin aus. Einer der Angreifer bekam einen Hinterlauf des Pferdes mit voller Wucht gegen die Brust. Mehrere Yards weit flog der Mann nach hinten und krachte gegen die brüchige Felswand.

Am Ende blieb der Chinese, der nur noch eine Hand besaß. Er kam von der linken Seite auf ihn zu und streckte beide Arme nach Masters Oberschenkel aus.

Gus Masters hob seinen Revolver und zog mit dem Daumen den Hahn nach hinten. Dadurch drehte sich die Trommel mit den Patronen um eine Position weiter. Der Revolver den Gus Masters benutzte, war nur der Nachbau eines echten Colts von 1860. Es handelte sich dabei um die Konföderierten-Version mit Kaliber .36 anstatt .44. Sie besaß nicht die ganz die Durchschlagskraft und Reichweite wie das Original. Aber, die Waffe hatte ihm schon so oft gute Dienste geleistet, dass er sie im Leben nicht mehr gegen das Original eintauschen würde. Außerdem spielte das auf einen Meter Entfernung kaum eine Rolle.

Masters spürte beinahe, wie sich die nicht mehr existierende Hand des Chinesen auf seinen Oberschenkel zu legen schien. Schnauffer begann in diesem Augenblick erneut unruhig zu tänzeln und Masters hatte trotz der geringen Entfernung plötzlich doch Mühe den Revolver auf den Kopf des Chinesen zu richten. Zwei, drei Sekunden lang überlegte er, ob er Schnauffer mit den Zügeln nicht noch einmal im Kreis drehen lassen sollte und entschied sich dann doch dafür einfach abzudrücken.

Während des Bürgerkriegs gegen die Union hatte er viele Male gesehen, was Kugeln mit menschlichen Körpern anrichten konnten. Eine einzige Kugel aus einem Gewehr war in der Lage drei Körper zu durchschlagen und im vierten Mann stecken zu bleiben. Die Treibladung einer Pistolenkugel war dafür zu schwach. Zumindest aus größerer Entfernung. Aber bei nur zwanzig Inch, entfaltete auch eine Pistolenkugel eine Wirkung die vernichtender kaum sein konnte. Sie traf den Chinesen unterhalb des rechten Auges und hinterließ dort nur ein winzig kleines Loch. Gleichzeitig wurde dem bedauernswerten Mann der halbe Hinterkopf nahezu weggesprengt. Der Bereich hinter den beiden Ohren und vom Genick bis zum Ansatz des einen Fuß langen geflochtenen Zopfes, löste sich in einer Wolke aus Blut und Gehirnmasse auf. Der Mann erstarrte auf der Stelle; wurde nicht einmal zurückgeworfen. Mit halb erhobenen Armen fiel er einfach nach hinten um. Die Augen blieben weit aufgerissen und starrten nun leblos in den blauen Himmel.

Gus Masters stieg von Schnauffer herab, behielt aber die Zügel fest in der Hand. Das Risiko ihn nun frei herumlaufen zu lassen, wollte er nicht eingehen. Nur für den Fall, dass sein treuer Gefährte auf den Gedanken kommen würde auch jetzt noch das Weite suchen zu wollen.

»Mister Masters. Bei Gott, was sind wir froh, dass sie uns noch rechtzeitig gefunden haben.« Finella Brennan war so etwas wie die Chefin des Trecks. Trotz ihres fortgeschrittenen Alters war sie schlank und attraktiv genug, dass sich Gus Masters hin und wieder so manchen Gedanken selber verbieten musste. Würde er ihnen nachgeben, da war er sich sicher, wäre eine blutige Nase noch sein geringstes Problem. Was sie sagte, war allen ein Befehl. Und wenn er auf die Idee kommen würde, sich in irgendeiner Form an sie heran zu machen, hätte er wohl schlechte Karten gehabt, dachte er belustigt. Wie die anderen vierzehn Frauen auch, war sie auf dem Weg nach Oregon-City um nach Jahren endlich ihren Mann wiederzutreffen. Dabei wurde sie von den drei Männern Pat Kinney, Angus O`Brien und Wylie Hayes unterstützt. Die restlichen dreizehn Schützlinge waren Kinder im Alter zwischen sieben und fünfzehn Jahre Acht Jungs und fünf Mädchen.

Gus Masters war von den Iren in St. Louis angeheuert worden, sie nach Oregon-City zu bringen. Sechshundert Dollar waren dafür vereinbart und von den Männern bei einer Bank hinterlegt worden. Eine Vorgehensweise die beiden Parteien zugute kam. Er konnte sich sicher sein bezahlt zu werden, wenn er seine Schützlinge wohlbehalten abgeliefert haben würde.

Solche Jobs wurden mittlerweile immer rarer. Die Zeit der großen Siedlertrecks war vorbei. Alle Welt wartete darauf das in diesem oder nächsten Jahr die Transkontinentale Eisenbahn fertiggestellt sein würde. Das reduzierte nicht nur die Reisezeit von siebzig bis hundert Tagen auf gerade einmal eine Woche. Es war einfach sehr viel sicherer und trotz, wie man vernehmen konnte, exorbitanter Billet-Preise, um einiges billiger. Abgesehen von seinem Lohn kam man durch Gespanne, Verpflegung und sonstige Kosten, auf gut und gerne zweihundert Dollar pro Person. Bei fast dreißig Personen mussten die Männer für diesen Treck also nahezu sechstausend Dollar aufbringen.

»Keine Ursache, Maʼam.« Masters nahm seinen Hut vom Kopf und drehte ihn verlegen an der Krempe. »Es tut mir schrecklich leid, was passiert ist. Aber so etwas habe ich noch nie erlebt.«

»Ich … wir machen ihnen keinen Vorwurf, Mister Masters. Diese Männer waren augenscheinlich wahnsinnig. Waren sie bei den Planwagen? Hat Patrick sie hier her geschickt?«

»Hat er.« Masters vermied es, sie sofort mit der nächsten Hiobsbotschaft zu belästigen. Wie es um ihren Neffen stand, würde sie noch früh genug erfahren. »Wir sollten uns von hier verdrücken, Ma’am. Wer weiß, ob es nicht noch mehr von denen gibt.«

Der spitze Schrei eines der jüngeren Mädchen ließ alle herumfahren. Der britisch aussehende Kerl, den Schnauffer mit seinen Hinterläufen gegen die Wand geschleudert hatte, war weniger tot als alle geglaubt hatten. Weniger Tot. Tot aber nicht ganz. Untot. Masters fand seine gedankliche Formulierung ganz passend. Bei allem, was jeder der Verrückten hatte einstecken müssen, wäre jeder normale Mensch längst gestorben. Diese Kerle hielt irgend etwas unnormales am Leben. Was das war, spielte im Moment weniger eine Rolle. Im Laufen zog er sein Bowie-Messer. Der Untote lag auf dem Rücken und eine Hand hatte das lange rote Haar des Mädchens gepackt. Verzweifelt versuchte nicht von ihm zu Boden gezerrt zu werden. Wahrscheinlich hatte sie sich neugierig über den vermeintlich Toten gebeugt. Jetzt schrie sie wie am Spieß.

Gus Masters brauchte nur wenige Sekunden bis zu dem ungleichen Paar. Mit einem einzigen Hieb hackte er dem Briten die Hand ab. Schwarzes dickes Blut ergoss sich für ein paar Sekunden aus dem Stumpf. Das Mädchen rannte schreiend zu ihrer Mutter. Die abgetrennte Hand hing ihr immer noch im Haar und schlug während des Rennens mehrfach gegen ihren Rücken. Etwas, was nicht gerade dazu beitrug sie wieder zu beruhigen.

Martin starrte angewidert auf den Kerl zu seinen Füßen. Das ihm nun eine Hand fehlte, schien ihn nicht sonderlich zu beeindrucken. Selbst mit dem Armstumpf versuchte er eines der Beine des Scouts zu erwischen. Aber, während seine Arme wild herum ruderten, blieb sein Unterkörper vollkommen steif.

»Da hast du dir wohl das Rückgrat gebrochen, Freundchen.« Der Mann hatte am ganzen Körper Wunden. Seine Kleidung war an vielen Stellen eingerissen und getränkt von jenem schwarzen Blut, dass Masters beobachtet hatte. Die Wunde an seinem Arm sah schrecklich aus, hatte sich aber bereits komplett verschlossen. Zumindest blutete er nicht mehr.

»Wir sollten dich mit nach Gumble nehmen. Das glaubt uns ja sonst kein Mensch«, murmelte Masters.

»Gumble? Hatten sie nicht gesagt, dass wir den Ort auslassen sollten? Zuviel Gesindel?«

»Hatte ich gesagt, Ma’am. Aber, dort gibt es einen Doktor, einen Sheriff und einen Saloon. In der Reihenfolge.«

Finella Brennan schnaubte entrüstet bei dem Gedanken, dass es ihren Führer nach einem Whiskey gelüstete. Aber zumindest hatte er seine Gelüste erst an die dritte Stelle gesetzt.

Während Gus Masters den Briten mit einem Lasso vom Sattel seines Pferdes ordentlich verpackte und dabei aufpasste das ihn der Kerl nicht zu packen bekam, begannen die Frauen die Leichen der Chinesen mit Sand und Steinen zu bedecken.

»Ein ordentliches Begräbnis wäre wohl angemessener«, kommentierte Fienella Brennan den irritierten Blick ihrers Scouts. »Aber ich vermute, dass wir etwas eilig haben.«

Masters nickte und dachte an Pat Kinney bei den Planwagen. Ein paar der Frauen waren mit den kleinen Kindern voraus gegangen und würden sich, falls er noch lebte, um ihn kümmern. Falls nicht, würden sie sich sicherlich mehr Zeit nehmen müssen.

Zombiecalypse veröffentlicht

Eigentlich wollte ich Zombiecalypse erst zum 1. Januar 2018 bei Amazon veröffentlichen. Das hat einfach mit dem führen meiner Statistik zu tun. Da ich vermutete, dass mir am letzten Tag des Jahres relativ wenig Gelegenheit zum Upload und veröffentlichen bleibt, hatte ich soweit alles vorbereitet. Dann hätte ich nur noch „Jetzt veröffentlichen“ drücken müssen. Aber, wie das Leben so spielt, zog am Ende der falsche Button den Mauszeiger natürlich geradezu magisch an. Mein Ärger über mich selbst verraucht aber bereits. Noch bevor ich selber die Angebotsseite bei Amazon das erste Mal aufgesucht habe, hat der erste Käufer bereits zugeschlagen. Mittlerweile sind es 5, wenn man den Prime-Leser mit einbezieht der in Windeseile bereits 2/3 des Buches gelesen haben muß. Und das ganze komplett ohne Werbung.
Die Werbung war eigentlich das, was mich den ganzen Tag hauptsächlich beschäftigt hat. Nämlich, eine vernünftige Animation mit Blender hinzubekommen. Ich bin zwar, was 3D-Animationen anbelangt, vorbelastet. Schleßlich habe ich vor vielen Jahren einmal meinen eigenen graphischen Bewegungseditor für Videoscape programmiert und beherrschte Imagine nahezu blind. Aber aktuelle 3D-Programme sind doch eine ganz andere Hausmarke. Da werde ich wohl noch ein paar Tage für brauchen 😉

Als Endziel möchte ich später natürlich Raytraycing Bilder für die 2. Staffel von STERNENREICH erstellen. Mal sehen ob mir das gelingt.

Nach dem Versehen mit der vorgezogenen Veröffentlichung, habe ich dann gleich auch noch die Preise für fast alle eBooks angepasst. Arbulon, der zweite und dritte NEOCHRON-Band, sowie die 6 Sternreich-Einzelbände kosten bei AMAZON jetzt dauerhaft nur noch 99ct. Das war längst überfällig. Sich die STERNENREICH Gesamtausgabe zuzulegen, ist aber immer noch günstiger als die Einzelbände. Ich sage das nur, weil es vorgestern wieder jemand geschafft hat die Gesamtausgabe zu ignorieren und lieber alle 6 einzeln kaufen musste. Ich meine, ich hab ja nichts dagegen. Aber 13,94€ (jetzt 5,94€) oder 2,99€ ist doch schon ein Unterschied. Oder?

News 2017-11

Da komme ich mir schon langsam vor wie ein Verlagsautor, wenn BoD es nach drei Wochen immer noch nicht geschafft hat STERNENREICH – Rebellen des Imperiums als eBook-Gesamtausgabe in die Shops zu bringen. Wenigstens das Taschenbuch ist mit seinen 412 Seiten seit 5 Tagen ja überall verfügbar. Bislang geht jeden Tag eines davon zu einem Leser. Das ist bisher mehr, als bei allen anderen Titeln die ich veröffentlicht habe. Selbst Band 1 – Kaiserkind kommt nach 9 Monaten gerade mal auf 33 Stück. Also, ich meine die Print-Version. Als Kindle sind es mittlerweile 660. Ein Zeichen dafür, dass Interesse durchaus vorhanden ist. Was hätte ich wohl in den 5 Tagen schon an eBooks verkaufen können? Rein rechnerisch 20 Mal soviel? 100?

Anyway. Freudig vermelde ich, dass ich unter das Manuskript von ZOMBICALYPSE das Wörtchen ENDE geschrieben habe. Befindet sich jetzt also in der Überarbeitung und geht dann nächste Woche ins Lektorat.

NEOCHRON – Eine zweite Chance wird hoffentlich zu genau diesem Zeitpunkt gerade von dort zurückkehren, so dass er dann etwa Ende November ebenfalls über BoD veröffentlicht werden kann.

Zombiecalypse Kapitel 26

Kapitel 26 steht jetzt. Da hatte ich einen wahren Horror vor. Ist naturgemäß etwas dialoglastig und auch etwas länger. Schließlich sollten ein paar Hintergründe für die Existenz der Kaserne preisgegeben werden.
Die treten aber, in Anbetracht des Nebenthemas sogar etwas in den Hintergrund. Die Behandlung von sexueller Abhängigkeit von Jugendlichen in einem Zombie-Roman? Klingt absurd, oder? Natürlich kann ich dem Thema mit ein paar wenigen Sätzen auch nicht gerecht werden. Ich habe das Thema lediglich als Beispiel für die Veränderung der Einstellung von Menschen zu Gut und Böse herangezogen.
Die Idee dazu kam mir schon relativ früh, etwa als ich das dritte oder vierte Kapitel geschrieben habe. Gleich vorweg. Eine Darstellung ebenjener Praktiken wird es nicht geben. Es geht nur um die Auswirkungen. Aber empfindet ihr das Thema in solch einem Roman als deplatziert? Begebe ich mich damit auf zu dünnes Eis?

Auf jeden Fall geht es im nächsten und übernächsten Kapitel wieder um das, was man in einem Zombie-Roman nun mal erwartet.

Zombiecalypse

[contact-form][contact-field label=“Name“ type=“name“ required=“true“ /][contact-field label=“E-Mail “ type=“email“ required=“true“ /][contact-field label=“Website“ type=“url“ /][contact-field label=“Nachricht“ type=“textarea“ /][/contact-form]

Zombicalypse -Update-

Andi war fleißig an diesem Wochenende. Die schlimmsten Fehler der ersten Kapitel sind erst einmal beseitigt und die Handlung dadurch etwas logischer. Noch verhält sich Daria im ersten Drittel nicht ganz so, wie sie es später tut. Aber das bekommen ich bei der nächsten Überarbeitungsrunde auch noch ausgebügelt.

Jetzt geht aber erst einmal die Story weiter voran. Zwei Kapitel hatte ich bereits letzte Woche fertig, aber noch nicht Online gestellt gehabt. Kapitel 20 kam gestern dazu, auch wenn es noch nicht ganz fertig ist. Da fehlen noch ein paar Absätze.

Bis zum Ende der kommenden Woche, sollte ich dann die Halbzeit überschritten haben.