Zombiecalypse

Taddaaaah. Aus meinem Spaßprojekt, nämlich Online einen Zombie-Roman schreiben zu wollen, wird nun wohl ein ausgewachsener Roman werden. Trotzdem werde ich, wie bisher, jedes Kapitel unlektoriert zum Lesen für alle Online stellen. Und zwar bis zum Schluss. Niemand muss Angst davor haben, dass drei Kapitel vor dem Ende, der Text plötzlich vom Netz genommen wird. Das wird erst geschehen, wenn der Roman voraussichtlich im Herbst dann veröffentlicht wird. Anvisiert habe ich einen Umfang von etwa 400 TB-Seiten, was am Ende vermutlich auf etwa 300 hinauslaufen wird. Das vorläufige Cover zumindest, steht schon mal bereit.

Als ich das erste Kapitel geschrieben habe, war die Ausgangssituation zwar klar, aber was sich daraus entwickeln sollte, lag noch irgendwo im Nebel, der still und bedrohlich um die Häuser des kleinen Örtchens Darbow kroch. Mittlerweile weiß ich jedoch, wie die Geschichte ausgehen wird. Jetzt muss ich nur noch dorthin kommen.

Die beiden Haupthandlungsebenen laufen ja zeitlich um etwa ein Jahr versetzt, deshalb musste ich mit einem Kunstgriff den Fortlauf der Geschichte um Martin und Daria verlangsamen. Die Rückblenden haben vor allem auch den Vorteil, dass ich den Entwicklungsprozess den die Protagonisten durchlaufen, beschreiben kann. Wie aus einem ganz normalen Menschen eben ein knallharter Zombie-Killer werden konnte.

Wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte sich der Facebook-Gruppe ZOMBIECALYPSE anschließen. Dort werde ich regelmäßig Infos zu Updates posten.

Da ich natürlich noch meinen Verpflichtungen für STERNENREICH – Rebellen des Imperiums nachkommen muss, wird die Arbeit an ZOMBIECALYPSE jetzt wieder ein paar Tage pausieren müssen. Band 6 – GOA muss schließlich bis zum 2.8. fertig geschrieben und korrigiert sein. Der 6. Band von STERNENREICH wird letztlich auch der Abschlussband werden. Danach kann ich mit Volldampf an ZOMBIECALYPSE weitermachen.

3. Seniorenstammtisch der Fandom – Oldies

So. Das Wochenende ist fast vorbei und der 3.Seniorenstammtisch der Fandom-Oldies, zu dem ich die Ehre hatte eingeladen worden zu sein, Geschichte. Natürlich waren längst nicht alle da, die Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre Rang und Namen innerhalb der Fan-Szene besessen haben. Aber doch so einige.

Ein erstaunliches Resümee für mich ist, dass ein guter Teil der Leute von damals, nicht nur dem Genre treu geblieben sind, sondern, dass das Genre im weiteren Sinn, auch zu ihrem Beruf gehört. Da gibt es nicht nur heute erfolgreiche Autoren, Zeichner, Lektoren, Medien-Beauftragte und Journalisten die im Genre arbeiten.

Mit Dirk van den Boom gab es sogar einen waschechten, vom Science Fiction Club Deutschland gekürten, Preisträger in der Kategorie »Bester deutschsprachiger Roman«. Oder ein Olaf Brill, der sich seinen Jugendtraum erfüllt hat und einen Perry Rhodan Roman schreiben durfte. André Piotrowski, der als professioneller Lektor unter anderen für den ATLANTIS-Verlag tätig ist. Und viele andere. Da kam ich mir mit meinen paar hundert im Selfpublishing-Bereich verkauften STERNENREICH-Romanen schon beinahe unbedeutend vor.

Eingeladen hatte Carsten Scheibe von Falkensee.aktuell, der uns das Wochenende mit einem ansprechenden Rahmenprogramm bespaßt hat. Alles im Detail jetzt wiedergeben zu wollen, wäre für Außenstehende wohl eher langweilig. Aber ich kann jedem versichern, ich hatte viel Spaß dabei. Grüße gehen deshalb an Carsten Scheibe, Dirk van den Boom, Olaf Brill, Ulrich Bettermann, Markus Wolf, Stefan Hoffmann, Michael Gierse, Heiko Schulze, André Piotrowski und Peter Herfurth-Jesse. Danke, dass ich dabei sein durfte.

STERNENREICH 5 – EXIL – Cover

STERNENREICH 5 ist ja nun in der Korrektur bei Libri Melior. Es ist also an der Zeit sich um das Cover Gedanken zu machen. Ich habe bislang zwei potentielle Kandidaten ausgemacht. Bild Nummer eins zeigt den Oganer Julio in seinem Medotank. Bild Nummer zwei, einen Teil der Werft von EUBENSTEIN SECHS.

So richtig hundertprozentig zufrieden bin ich mit beiden noch nicht, deshalb sind es auch erst noch die getaggten Stockphoto-Versionen. Tendieren tue ich aber eher zu Nummer eins.

    Cover-Entwurf 1                 Cover-Entwurf 2

Sternenreich 5 – EXIL

Band 5 von STERNENREICH ist jetzt fertig und geht in wenigen Minuten in die Korrektur-Runde bei Libri Melior  damit er pünktlich am 2.Juli Online ist.
Boah. Das war ein schweres Stück Arbeit mit allen Höhen und Tiefen. Erneut spielte der Computer verrückt, was mich am Ende glücklicherweise nur eine Seite gekostet hat. Aber die daran anschließende Schreibblockade hat mich mehrere Tage aufgehalten. Dann wurde vermeintlicher Weise auch noch meine Autoren-Seite gehackt. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich ein mehrere Tage altes Backup eingespielt was mich zwei Blog-Einträge gekostet hat, deren Links nun ins Nirvana führen.

Dennoch glaube ich, ist mir mit EXIL der bisher beste Roman aus der STERNENREICH-Reihe gelungen. Das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung. Aber ich bin gespannt auf die Reaktionen der Leser.

Leider habe ich aber auch eine betrübliche Nachricht für die Fans der Serie. Band 6, der dann Anfang August erscheinen soll, wird auch den Abschluss der Serie markieren.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich tatsächlich bis Band 10 durchhalten sollte. Vor allem, weil STERNENREICH eigentlich ziemlich erfolgreich läuft. Von den bisher vier erschienen Bänden sind immerhin insgesamt über 1000 Stück verkauft oder gelesen worden. Aber, eine Serie mit monatlichem Rhythmus zu schreiben ist anstrengend. Viel mehr als man glauben möchte. Mittlerweile laufe ich immer häufiger Gefahr, mich in den Handlungsfäden zu verheddern. Was den Rechercheaufwand in meinen eigenen Texten in die Höhe treibt.

Und zu guter Letzt, reizen mich mittlerweile zwei andere Projekte sehr, die durch STERNENREICH und seinen Zeitaufwand keine Chance hätten realisiert zu werden. Da gibt es immer noch das halbfertige Manuskript zu einem SF-Epos mit dem Arbeitstitel MARS und den experimentellen Ansatz, einen Zombie-Roman Online zu schreiben.

Ich hoffe aber dennoch, dass alle Leser nach dem sechsten Teil zufrieden sein werden. Der Abschluss der Serie soll schließlich rund werden.

No Title

Der Mai ist vorüber, somit der vierte Teil von STERNENREICH – Rebellen des Imperiums fällig gewesen und heute, pünktlich wie ein Maurer, Online gegangen. Er trägt den Namen Rebellion und ist ab sofort bei Amazon kostenlos über KindleUnlimited, als Kindle-Download (2,99€) oder Paperback (5,99€) zu haben.

Aber genug der Werbung. Der Aufwärtstrend der Verkaufszahlen hat ungebrochen bis kurz vor Ende des Monats angehalten. Auch dieses Mal sind mehr Einheiten über den virtuellen Ladentisch gegangen als im Vormonat. Nach 360 im April waren es jetzt 422 (299 über KindleUnlimited, 93 als eBook und 30 als Paperback). Somit steigt die Gesamtzahl aller verkauften oder über die Leihbibliothek gelesenen Bücher, auf 1359 Stück. Eine Zahl, die ich immer noch ungläubig anstarre.

Seit letzter Woche scheint der Hype aber nun langsam abzuflauen. Am Wetter alleine wird es nicht liegen. Denn das würde ja dann alle Bücher von allen Autoren treffen. Fakt ist leider, dass vier bis fünf Verkäufe je Titel und Tag der Sternenreich-Reihe nicht ausreichen, um in der Rangliste für SF-Romane unter den Top 100 zu bleiben. Auch der Sammelband, mit den ersten drei Teilen, hat noch nicht meine Erwartungen erfüllt.

Das Abrutschen hat natürlich eine geringere Sichtbarkeit zur Folge, was wiederum weniger Verkäufe generiert. Ein Teufelskreis. Ich hoffe, dass ich diesen mit dem vierten Teil der Reihe wieder für einige Zeit durchbrechen kann.

Ansonsten bin ich hin und hergerissen, ob ich die Serie wirklich wie geplant bis Band 10, oder sogar darüber hinaus, fortsetze oder sie bereits etwas früher enden lasse. Unabhängig davon, wie erfolgreich sich die Reihe zukünftig macht oder nicht macht. Mich juckt es nämlich in den Fingern wieder an meinem Großprojekt (Arbeitstitel: Mars) weiterzuarbeiten. Davon hatte ich bis Dezember letzten Jahres bereits 200, der 600 geplanten, Seiten fertiggestellt. Eines geht halt nur.
Dafür, weiterzumachen, sprechen die mittlerweile 15 positiven Rezensionen mit vier und fünf Sternen. Die eine drei-Sterne Rezension fällt dabei nicht ins Gewicht.

Dagegen, dass die Geschichte, umso länger sie läuft, natürlich immer komplexer wird und es schwierig ist, den Überblick zu behalten, damit sich nicht verschiedene Aspekte widersprechen. Das ist ein Prozess, der mit jedem Band immer zeitaufwendiger wird. Und ich schreibe ja gerade erst mal am fünften.

Rezi: CoEvolution – Zwischen den Zeiten

CoEvolution - Zwischen den Welten
Cover: CoEvolution – Zwischen den Welten

Boah. Gnadenlos gut recherchiert. Zumindest macht die Nutzung wissenschaftlicher Termini nicht den Eindruck, als hätte sich die Autorin das einfach nur aus den Fingern gesogen. Dabei geht sie aber geschickt genug ans Werk, dass auch Laien keine Probleme haben dürften, den Ausführungen zu folgen. Alles klingt durchaus plausibel.

Die Stärke der Autorin liegt aber vor allem in der Konversation zwischen den Protagonisten. Da klingt nichts gestellt.

Das CoEvolution das Zombie-Thema nur als Grundgerüst für eine viel weiter gefasste Genre-Dystopie benutzt, dürfte nur Hardcore-Splatter-Fans irritieren. Mich jedenfalls hat der Roman sehr gut Unterhalten. Sehr amüsiert habe ich mich über eine Stelle gegen Ende des Romans, als ich mir die Haltung der beiden versucht habe vorzustellen. (Ich meine die Sache mit dem Wärmekissen, für alle die ihn gelesen haben).

Die Nutzung des Präsens in der Sprache fand ich anfangs zwar etwas ungewöhnlich. Aber wie eine andere Rezensentin bereits schrieb, wird man in die Handlung dadurch beinahe hineingesaugt. Man liest den Text ganz anders. Man hinterfragt viel mehr, was man da gerade liest und nimmt dadurch die Intensität des Textes viel besser war.

Das einzige was ich ein wenig zu bemängeln hätte, wäre die Geschwindigkeit, mit der die Protagonisten ihre Ortswechsel vollziehen. (Aber es sind immer noch Schnecken in Vergleich zu in Kanada gedrehten TV-Serien 😉 )
Ich würde gerne noch viel Positives über das letzte Drittel von mir geben. Das geht aber leider nicht, ohne massiv zu spoilern.
Was M.J. Colletti als Selfpublisher-Autorin da abgeliefert hat, ist allererste Sahne. Und dass sie für ihren nächsten Roman, der noch nicht einmal geschrieben ist, bereits einen Verlag gefunden hat, beweißt das eindeutig.
Ich kann auf jeden Fall jedem eine klare Kaufempfehlung geben.