BuchBerlin2019

Um es vorwegzunehmen, ich werde alles daran setzen, im nächsten Jahr auf der anderen Seite eines der Tische zu sein und meine eigenen Bücher anzubieten.

Schon für 2018 hatte ich mir vorgenommen die BuchBerlin zu besuchen. Weniger aus dem Grund nun wahnsinnig viele Bücher zu kaufen, als vielmehr um all jene Facebook-Gesichter auch einmal in Natura zu sehen. Eben nette Bekanntschaften zu machen und um abzuchecken, ob zwei Tage Stress sich lohnen, sprich: ob man das auch mal machen sollte.

Geklappt hat es dann erst dieses Jahr. Ich muss aber gestehen, nach anderthalb Stunden hatte ich auch genug davon – Besucher zu sein.

Ich möchte viel lieber einer von denen sein, die mit treuen Augen jeden vorbei Marschierenden anblicken und dann voller Enttäuschung die Augen niederschlagen, oder vollkommen Happy ihm/ihr einen Flyer und eine Leseprobe in die Hand drücken.

Ohne Zweifel hätte ich mit einer halben Tonne Papier, Süßigkeiten und Lesezeichen in der Tasche die Messe verlassen können. Ich habe mich aber zurückgehalten. Gekauft habe ich trotzdem einiges. Und geschenkt bekommen natürlich auch.

Die drei Highlights waren aber mein Zusammentreffen mit Axel Hollmann (der in Natura viel größer ist, als er in den Videos der Schreibdilettanten rüber kommt), das Deltateam Wuppertal, das verflucht nochmal fast genauso aussah wie das KSK-Team auf meinem Cover zu „Todeszone: Berlin“ und meine Unterschrift unter dem Mitgliedsantrag für den Deutschen Selfpublisher Verband. (Und weil ich so ungeduldig bin habe ich den Aufnahmeantrag, kaum dass ich wieder zu hause war, auch gleich Online nochmal ausgefüllt.) That´s it.

Lohnt sich das finanziell? Wahrscheinlich eher nicht. Dazu geht man vermutlich in dem Wust an Anbietern einfach zu sehr unter. Für´s Ego? Garantiert. Wenn man auch nur einen ist-schon-Leser und einen neu-Leser treffen kann, hat es sich doch gelohnt. Also, auf zur BuchBerlin2020.