Sternenreich-Cover

cover-entwurfAnstatt mit meinem nächsten Roman fortzufahren habe ich etwas Neues angefangen. Und ich bin so heiß darauf, dass ich den ersten Teil dazu in Rekordzeit beinahe fertig habe. Erster Teil ist dabei wörtlich zu nehmen. Ich plane nämlich eine Romanheft-Reihe. Mit den groben Ideen fülle ich bereits problemlos die Hefte 1 bis 10. Der Umfang soll, wie in einem 64-seitigen Print-Heft üblich, etwa 120.000 Zeichen pro Folge sein. Das ist mir jetzt bereits beim ersten Teil so gut gelungen, dass ich es selber kaum glauben kann.

Weil das jetzt so schnell ging, denke ich sogar an eine vierwöchentliche Erscheinungsweise. Klingt das zu ambitioniert? No Panic. Bevor ich damit anfange, verschaffe ich mir sowieso noch einen Vorsprung von drei oder sogar vier Heften.

Das Problem, vor dem ich jetzt stehe, ist die Cover-Gestaltung. Meine zeichnerischen Fähigkeiten sind bei weitem nicht ausreichend, um ein anständiges Titelbild zu erstellen. Ein Stück Weltraum, ein Planet im Hintergrund und ein Raumschiff davor? No Way. Schon tausend Mal gesehen. Ich möchte meine fünf Helden Captain-Future-Like auf den Betrachter zurennen sehen. Umso realistischer, desto besser. Manga-Stil wäre aber auch Okay. Hat jemand Interesse und auch die Fähigkeiten das zu realisieren? Oder kennt jemand jemanden auf den das zutrifft? Bitte keine Angebote von Profis. Dafür fehlt mir das Geld. Mehr als eine Erwähnung im Impressum und ein Taschengeld ist nicht drin. Für weitere Informationen nutzt bitte die Kommentare oder eine PN.

Rezensionen erwünscht

Dass »Die Takatomo-Verschwörung« doch leider mehr Rechtschreibfehler enthält, als ich gedacht hätte, habe ich ja nun mittlerweile akzeptiert. Auch wenn ich die Aussage »… ständig stolpert man über Rechtschreibfehler …«, für maßlos übertrieben halte. Ein anständiges Korrektorat kostet, nicht ohne Grund, für ein TB dieser Größe etwa 300€ 500€. Aber das soll jetzt nicht das Thema sein. Sobald ich mein nächstes Projekt am kommenden Wochenende in die Beta-Phase geschickt habe, werde ich den Roman ein weiteres Mal überarbeiten. Mittlerweile habe ich schließlich meine Fähigkeiten in der Hinsicht erneut weiter verbessert. Auch dieses Mal wird mir keine hundertprozentige Fehlerkorrektur gelingen.

Aber, ich habe es schon ein an anderer Stelle erwähnt. Selfpublisher sollten auch unter dem Gesichtspunkt, dass Rechtschreibfehler nun einmal ohne ein bezahltes Korrektorat nicht auszuschließen sind, fair beurteilt werden. Selbst der Rezensent (»Gute Story, gut geschrieben und sehr spannend.«) und die meisten Probeleser halten die Story für Lesenswert. Was aber die eine, einzelne, schlechte Kritik für Auswirkungen haben kann, sieht man sehr schön auf dem Chart. Mit erscheinen der Rezension bricht der Verkauf und die Ausleihe über KindleUnlimited völlig ein.

skizze

Finanziell kann ich damit Leben, weil ich nicht auf die paar Euro angewiesen bin. Aber es ärgert mich und schadet meinem Ego.

Ich möchte auch nicht irgendwen dazu bringen, sofort eine 5-Sterne Rezension zu schreiben. Aber wer den Roman gelesen hat und mit der Geschichte zufrieden war, könnte doch bitte so lieb sein und das dem nächsten Interessenten auch mitteilen. Bitte keinesfalls irgendwelche Lobhudeleien. Eine ehrlich getroffene Aussagen über Handlung, Lesbarkeit und Zufriedenheit sind mir allemal lieber, als irgendwelche Superlative.
Ob und wie sich das auf die Verkaufszahlen auswirkt, werde ich dann mitteilen.

Aus. Aus. Aus. Das Spiel ist aus.

Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Ich wollte auch gar nicht so pessimistisch klingen. Aber dennoch. Das war es dann wohl, mit meinen hochfliegenden Autorenplänen. Es war ja auch zu schön um wahr zu sein. Nach bis zu 10 Verkäufen pro Tag, ist die Zahl jetzt am zweiten Tag in Folge auf Null gegangen. Dafür gebe ich keinesfalls der einen durchwachsenen Kritik die Schuld, in der die Story, die Spannung et cetera zwar hoch gelobt aber die Rechtschreibung erneut massiv bemängelt wurde.

An den abnehmenden Verkaufszahlen ist eher der Algorithmus des Amazon-Rankings Schuld. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, weiß außerhalb Amazons wahrscheinlich niemand. Ich vermute aber mal, dass man zu Beginn, solange man den Bonus der Neuerscheinung hat, prominent präsentiert wird. Ohne diesen Bonus rutscht man danach eher schnell im Ranking nach unten, wenn man das nicht durch eine Menge Verkäufe verhindern kann. Schließlich gibt es jeden Tag Neuerscheinungen, die diesen Bonus natürlich auch bekommen. Die Menge, um das zu verhindern, habe ich also offenbar totz aller Euphorie, nicht erreicht. Sehr gut sehen kann man das an dem Ranking der beiden Romane, die ich zuletzt bei Amazon untergebracht habe. Trotz geringerer Verkaufszahlen, liegen sie mittlerweile weit vor meinen beiden Vorzeigestücken.

Noch etwas zur Rechtschreibung. Ich konnte es nach der erneuten Überarbeitung gar nicht glauben, dass dort tatsächlich noch mehr als ein paar belanglose Kommafehler drin sein sollten. Schließlich haben mehrere Testleser dabei geholfen, Unmengen von Fehlern zu korrigieren. Aber eine Anfrage in der Facebook-Gruppe der Bücherwürmer, für deren Mithilfe ich mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken möchte, brachte ein niederschmetterndes Ergebnis zu Tage. Es scheint doch erheblich Schlimmer zu sein, als ich mir habe träumen lassen.

Was also kann ich aus dieser Erkenntnis für mich gewinnen? Dass ich, bei allem was ich im letzten Jahr gelernt habe, trotzdem wohl niemals fehlerfrei werde schreiben können? Das kann wohl, mit Blick auf so manchen Kommentar bei Facebook oder in den Nachrichtenportalen, kaum jemand von sich behaupten. Auch wenn das natürlich zwei verschiedene Paar Schuhe sind. Das ein Lektor oder zumindest Korrektor essentiell ist? Wenn man tatsächlich das Ziel verfolgt ein »berühmter« Autor zu werden, sicher. Nur hatte ich aber nie die Absicht gehabt, oder auch nur im entferntesten gehofft, davon Leben zu wollen.

Die Frage reduziert sich also allein darauf, welchen Anspruch ich an mich selbst habe. Aber so sehr ich das auch ändern möchte, behält da eindeutig der Kaufmann in mir die Oberhand. Mit meinen fünf Romanen habe ich nach aktuellem Stand bei Amazon in 4 Wochen etwas über 300€ verdient. Klingt natürlich toll. Dazu muss man aber wissen, dass ein simples Korrektorat für EINEN Roman mit 480.000 Zeichen auch etwa genauso viel kostet. Ohne Garantie, dass man dann anschließend einen Bestseller in Händen hält. Ich bin zwar sehr von meiner eigenen Schreibe überzeugt, aber mehr als ein Nischenprodukt, bei der ich nur eine begrenzte Zahl an Lesern erreiche, werde ich mit meinen SF-Romanen wohl nicht erschaffen können.

Die Forderung nach einem fehlerfreien Text im Bereich eines selfpublishers ist also m.E. illusorisch. Ein typisches eBook was das leistet, wird in der Regel nur von Verlagen veröffentlicht. Dann kostet es aber eben auch selten weniger als 4,99€. Die großen Titel liegen eher sogar zwischen 6,99 und 8,99€. Und bei aller Liebe eines Lesers zum Lesen, werden wohl kaum genug Leser soviel Geld für eine Kindle-Version eines unbekannten, verlagsfreien, selbstpublizierenden Autor hin legen, um auch nur ansatzweise die Kosten decken zu können.

Leser müssen also bei einem Preis von 2,99€ meiner Meinung nach auch Abstriche in dieser Hinsicht hinnehmen. Dabei rede ich nicht davon, dass sich Leser mit allem zufriedengeben müssen was man ihnen vorsetzt. Ein Text sollte natürlich schon lesbar sein. Dass ich dafür dann auch einen Hinweis auf Rechtschreibfehler in der Rezension hinnehmen muss, solange sie nicht unter der Gürtellinie liegen, versteht sich von selbst.

Ich kann nur versuchen mich zu verbessern. Das setzt natürlich voraus, dass ich weiter schreibe. Und das werde ich. Denn schon Sepp Herberger hat gesagt: Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel.

Wer weiß. Meine beiden Projekte, die ich jetzt schon begonnen habe, werden vermutlich noch nicht in den Genuss kommen. Aber vielleicht ist ja doch der überübernächste einer, bei dem mein Ego meinen kaufmännischen Sinn überstimmt und doch ein Lektorat/Korrektorat fordert.

Rechtschreibung

Wie alle selfpublisher stehe ich vor dem Problem, zwar offenbar einerseits eine gute Geschichte geschrieben zu haben aber andererseits mir dafür kein Korrektorat geschweige denn einen Lektor leisten zu wollen. Denn bei aller Liebe zum Metier muss ich keine 600€ investieren, um dann am Ende 200€ damit zu verdienen. Ich muss also mit den zwei Dutzend Rechtschreibfehlern auf 75.000 Wörtern leben. Muss ich mir aber dann dafür auch sagen lassen, dass der Text unlesbar wäre? Oder irre ich mich einfach und es sind doch deutlich mehr Fehler enthalten als ich denke, so dass an der Aussage vielleicht doch etwas Wahres dran ist?

Ich weiß, dass meine Rechtschreibung nicht auf Verlagsniveau liegt. Wenn dem so wäre würde ich als Lektor arbeiten. Und auch wenn ich im vergangenen Jahr mehr und häufiger auf der Seite von Duden.de als auf meiner eigenen Seite verbracht habe und unglaublich viel dazugelernt habe, sehe ich täglich unter so manchem Facebook-Post oder in Kommentaren zu irgendwelchen Nachrichten eine Auslegung der deutschen Rechtschreibung, dass sich selbst mir die Fußnägel auf kräuseln. Dagegen bin ich Herr Duden persönlich.

Aber was für Folgen eine negative Kritik zur Rechtschreibung auf Amazon haben kann, erfahre ich gerade am eigenen Leib. Mein Roman »Die Takatomo-Verschwörung« lief zwei Wochen lang mit täglich fünf bis 10 Verkäufen hervorragend. Und dann kam das:

Gute Story, gut geschrieben und sehr spannend.

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf

Die Story ist wirklich super, aber ständig stolpert man über Rechtschreibfehler. Das nervt irgendwann.… (sic!)
Ein Lektor könnte für dieses Buch vermutlich wahre Wunder wirken

Die Folge: Seit 3 Tagen kein einziger Verkauf und vielleicht noch 100 Seiten über KindleUnlimited. In der Gesamt-Rangliste befindet sich der Roman dadurch im freien Fall. Von Platz 1.990 auf aktuell 11.118.

Ich bin jetzt echt verunsichert, zumal wir uns bei der Fehlersuche sehr viel Mühe gegeben haben.

illegale Downloads

Ich wusste im ersten Moment nicht so genau, ob ich mich geehrt fühlen sollte, als ich mein eigenes Produkt auf illegalen Downloadseiten wiedergefunden habe, oder nicht. Wobei, eine Ehre in dem Sinne meine ich eigentlich nicht. Vielleicht wird einem damit eher so etwas wie ein Adelstitel verliehen? Nein, auch nicht.

Ich weiß, dass das herunter laden eines Buchtitels dort nicht gleichbedeutend mit dem Interesse am Inhalt ist. Es ist eher die Sammelwut, die dabei viele antreibt. Damit wir uns da Richtig verstehen. Es ist FALSCH. Auch, wenn man sich dabei wie in einem Schokoladengeschäft fühlt. Überall leckere Sachen. Aber es sind die Ergebnisse harter Arbeit von anderen. Nicht die der Seitenbetreiber.

Andererseits ist es müßig sich darüber aufzuregen. Es bringt nämlich nichts. Die Seiten werden in Russland, Inden oder sonst wo gehostet und da kann man sich auf den Kopf stellen. Die gehen wohl eher nicht auf den freundlichen Hinweis ein, dass man als Rechteinhaber das nicht so gerne sieht. Wer sich dem Risiko aussetzen will und sich auf solchen Seiten um schaut, wird wahrscheinlich schon genug bestraft werden. Denn genau auf solchen Seiten fängt man sich leicht was ein.

Was kann man also aus dieser Erkenntnis gewinnen? Man kann es positiv sehen und sich einreden, dass zumindest der eigene Name vielleicht bei den Leuten hängen bleibt und sie bei nächster Gelegenheit, bei einem aktuellen Buch auf Amazon, zugreifen. Aber schön ist es nicht.

7. Woche

Ich habe mir jetzt gerade in einer Mini-Marathon-Sitzung drei Folgen am Stück von den Schreibdilettanten auf YouTube angesehen. Bin ganz durch Zufall drauf gestoßen und auch begeistert. Die beiden Thriller-Autoren Axel Hollmann und Marcus Johanus haben locker flockig in einem Videochat darüber debattiert, was zum Beispiel Facebook für einen Autor bedeuten und tun kann und was ein gutes Buch ausmacht. Bei ersterem Thema bestätigten sich meine unbewussten Annahmen, so dass ich mit allen Aussagen problemlos konform gehe.

Bei dem Video über das Thema was ein gutes Buch ausmacht, gab es jedoch schon bei den beiden untereinander keine endgültig überstimmende Meinung. Die Intensität mit der unterschiedliche Leser etwas wahrnehmen ist bei positiven Dingen von Leser zu Leser eben teilweise ja sehr unterschiedlich. Aber so ziemlich jeder Leser nimmt negative Dinge meist gleich intensiv wahr. Hätte die Frage also besser lauten sollen: »Was sollte man vermeiden, um kein schlechtes Buch zu schreiben?« Dann kann man auch eher zu einem Konsens kommen.

Da gibt es vermutlich nicht nur aus meiner Sicht ein paar Dinge, die man tunlichst vermeiden sollte. Angefangen von einer anderen Auslegung der Rechtschreibung wie der Duden sie vorgibt, über belanglose Dialoge, Logiklöcher bis hin zu einer unbefriedigenden Auflösung der Geschichte. Zu meiner Schande war gerade der erste Punkt zu Beginn meiner Karriere als Selfpublisher etwas, dass ich sträflich unterschätzt habe. Ich bin immer noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem ich meinen Fähigkeiten bedingungslos vertrauen kann. Aber im direkten Vergleich zu meiner Leistung von vor einem Jahr bin ich doch schon etwas zufriedener. Da habe ich eine ganze Menge dazugelernt.

Wenn also die Geschichte in sich stimmig ist, keine unnötigen Längen die Anzahl der Buchseiten in die Höhe treibt, sich die Leute also unterhalten fühlen müssten, sollte eigentlich am Ende kein schlechtes Buch da stehen. Soweit meine Theorie. Ob das auf meine Bücher zutrifft, kann natürlich dennoch nur der geneigte Leser beurteilen. Mir selbst gefallen sie. Natürlich. Einigen Freunden die sie gelesen haben auch. Natürlich. Nur vom Rest der Leser habe ich bislang praktisch kein Feedback. Und das nervt. Natürlich.

Dabei sind die Verkaufszahlen, soweit ich das beurteilen kann, ganz ausgezeichnet. Ich habe ja keinerlei Vergleiche mit Autorenkollegen, aber wenn von zwei meiner fünf Romane innerhalb von nicht ganz vier Wochen über 80 Einheiten verkauft und weitere etwa 50 über KindleUnlimited ausgeliehen werden, ist das, glaube ich, doch schon ganz ordentlich. Die anderen drei sind noch nicht lange genug Online um auch für die eine Aussage zu treffen. Der einzige Lichtblick in dieser Situation ist, dass von Band zwei der NEOCHRON-Trilogie nach kaum einer Woche bereits ebenfalls acht Stück verkauft und etwa weitere fünf ausgeliehen und gelesen wurden. Das sagt mir zumindest das DIESEN Lesern der erste Band so gut gefallen haben muss, dass sie sich an den zweiten gewagt haben. Aber wie gesagt. Kein einziges Feedback. Wenn man jetzt noch die Ur-Versionen der Romane wie sie bei ePubli.de veröffentlicht wurden, mit einbezieht, geht die verkaufte Auflage aller Romane bereits jetzt an die 200 Stück heran. In nicht einmal einem Jahr.

Das der kostenlose Download von beinahe 1200 Stück keine Rezension gebracht hat, liegt vermutlich auch einfach an der Sammelwut einiger. Die wurden eher nicht gelesen, sondern verstauben jetzt auf ewig in irgendwelchen virtuellen Buchregalen.

Ich hoffe also weiter darauf, dass mir meine Leser entweder bescheinigen ein oder mehrere gute Bücher geschrieben zu haben oder dass ich es besser lassen sollte. Ich bin gespannt.

Arbulon

3d-arbulonArbulon, der Algenblob von einer fremden Welt, hat es auf die Erde verschlagen. Die grüne geleeartige Masse ist ausgeschickt worden, um den fortbestand der eigenen Art zu sichern. Seit 1945 manipuliert er im geheimen die Erinnerungen der Menschen und verspricht seiner Gefolgschaft, sie in eine angenehme Zukunft zu führen. Abtrünnige Vertraute die Angst vor der Zukunft haben und gierige Geheimdienste die von ARBULONS Möglichkeiten profitieren wollen, formieren sich über die Jahre hinweg als Gegner. Aber weder seine Vertrauten noch ARBULONS Gegner können ihren eigenen Erinnerungen trauen. Denn jetzt holt ARBULON zum entscheidenden Schlag aus.

Die nächsten Tage über steht ARBULON kostenlos als Kindle-Version bei Amazon zum Download zur Verfügung.

Marketing? Oder was?

Mein neuer Blog über meine Tätigkeit als Autor, leidet wie so ziemlich alle Blogger am Beginn ihrer Blog-Karriere, unter einer mangelnden Zahl an Zuschauern/Lesern. Man kann das natürlich einerseits durch hartnäckiges weiterbloggen irgendwann aussitzen und hoffen, dass sich die Zahl der Leser schon irgendwann erhöhen wird. Oder man kann andererseits versuchen gezielte Marketingstrategien anzuwenden. Gerade letzteres ist natürlich sehr viel einfacher gesagt als getan. Das Wörtchen Marketingstrategie setzt ja voraus, dass man einen Markt besitzt, den man dann in irgendeiner Form bearbeiten oder steuern kann. Mit 2 Followern ist das allerdings nicht gerade erfolgversprechend. Es bleibt also nur der erste Punkt. Was auch nicht gerade leicht zu realisieren ist. Denn, worüber soll man schreiben damit nach und nach immer mehr Leute hängen bleiben? Die x-te Buchbesprechung? Kann man machen. Sinnloses blabla? Eher kontraproduktiv. Wahrscheinlich produziere ich aber gerade trotzdem einen solchen Eintrag. 😉 Sorry. Ich versuche jetzt Mal etwas ernster zu bleiben. Wenn jemand eine Idee hat, wie man zu mehr Followern kommen kann, dann Bitte unten mit der Kommentarfunktion eine Nachricht hinterlassen.

Nikeleonhardt hat in einem ihrer Blog-Einträge in der letzten Woche ein leidenschaftliches Plädoyer gegen das Verramschen von selfpublisher-Werken gehalten. Und ich war und bin geneigt ihr nach etwas Nachdenken über das Thema auch zuzustimmen. Zuvor habe ich mir da wenig Gedanken darüber gemach3d-neochron-eine-zweite-chancet und das „verschenken“ über Amazon als Werbestrategie, wie es angepriesen wird, als probates Mittel zur Bekanntwerdung einfach hingenommen. Nach meinem Umzug mit meinen Werken von ePubli.de zu kdp.Amazon, den ich aus genau diesem Grund es tun zu können überhaupt erst gestartet hatte, hatte ich meinen Erstling und meine neueste Kreation für jeweils 2 Tage als Kindle-Version verschenkt. Vom ersten Band der NEOCHRON-Trilogie „Eine zweite Chance“ und meiner neuesten Kreation „Die Takatomo-Verschwörung“, gingen daraufhin 380 bzw. 507 Stück kostenlos über den virtuellen Ladentisch. Aber selbst die fast 900 Downloads hatte bislang nicht eine einzige Rezension zu Folge. Ich vermute mal, dass die eher weniger gelesen werden als viel mehr zu Deutschlands liebster Beschäftigungtherapie, dem Jagen und Sammeln, gebraucht wurden. Wie gesagt, das war noch 3d-takatomo-verschworungbevor ich ernsthaft darüber nach gedacht habe. In der Folge kann ich mich aber dennoch nicht beschweren. Denn, in den 3 folgenden Wochen habe ich von den beiden zusammen mittlerweile über 70 Stück abgesetzt. Zusätzlich würden über KindleUnlimited und Select insgesamt 14.300 Seiten gelesen. Was etwa weiteren 36 komplett gelesenen Roman entspricht. Zusammen habe ich also die magische Grenze von über 100 Einheiten überschritten und unter das Volk gebracht. Eigentlich nicht schlecht.3d-neochron-tablet-schach

Seit letzter Woche ist der 2. NEOCHRON-Band „Tablet-Schach“ im Handel, ohne das ich ihn verschenkt habe. Davon gingen nur 5 Stück weg. Aber immerhin. Das deutet ja darauf hin, dass einigen Lesern der erste Band so gut gefallen hat, dass sie die Fortsetzung lesen wollten.

ARBULONcropped-3d-arbulon.jpg, mein 4. Roman, ist jetzt seit Sonntag nun ebenfalls nach gründlicher Überarbeitung, Online. Ohne Werbung, ohne verschenkt zu werden. Resultat nach 48 Stunden. Null. Weder ein Stück verkauft, noch ein einziges Mal verliehen. Das stimmt mich dann doch etwas nachdenklich. Von den ersten beiden hatte ich unmittelbar nach dem Verschenken bereits mehrere Verkäufe zu verzeichnen. An einem weniger auffälligen Titelbild kann es nicht liegen. Da ist „Eine zweite Chance“ kaum zu unterbieten. Meine Vermutung geht einfach dahin, dass die vordere Platzierung bei den kostenlosen Büchern am Anfang auch Auswirkungen auf die Startplatzierung bei den kostenpflichtigen Büchern hat. Insofern macht das verschenken vielleicht also doch Sinn. Ich schaue mir das jetzt noch bis morgen an und werde dann darüber nachdenken, ob ich nicht doch noch einmal den Weg über eine Gratis-Aktion gehe. Einfach auch um zu sehen, ob sich etwas an den Zahlen ändert.

Um bei der Gelegenheit dann den Bogen zum Beginn dieses Posts noch einmal zu schlagen, gleich erneut der Hinweis; um das Ergebnis dieser Entscheidung zu erfahren, sollte ihr mir folgen 😉

Und wenn ich dann doch so etwas wie eine Marketingstrategie kreieren darf? Wer es auch immer hier her schafft, darf gerne von mir kostenlos eine ePub-Version eines meiner Werke bekommen. Einfach die Mail-Adresse in den Kommentaren hinterlassen. Das ist dann zwar auch verschenken aber immerhin nicht ganz so anonym wie über Amazon. (Sollte die Zahl der Abfragen allerdings überhand nehmen, behalte ich mit vor die Aktion auch wieder zu beenden. Nicht weil ich Angst vor zuviel kostenlos-Lesern hätte, sondern wegen des möglichen logistischen Aufwandes.)