Marketing? Oder was?

Mein neuer Blog über meine Tätigkeit als Autor, leidet wie so ziemlich alle Blogger am Beginn ihrer Blog-Karriere, unter einer mangelnden Zahl an Zuschauern/Lesern. Man kann das natürlich einerseits durch hartnäckiges weiterbloggen irgendwann aussitzen und hoffen, dass sich die Zahl der Leser schon irgendwann erhöhen wird. Oder man kann andererseits versuchen gezielte Marketingstrategien anzuwenden. Gerade letzteres ist natürlich sehr viel einfacher gesagt als getan. Das Wörtchen Marketingstrategie setzt ja voraus, dass man einen Markt besitzt, den man dann in irgendeiner Form bearbeiten oder steuern kann. Mit 2 Followern ist das allerdings nicht gerade erfolgversprechend. Es bleibt also nur der erste Punkt. Was auch nicht gerade leicht zu realisieren ist. Denn, worüber soll man schreiben damit nach und nach immer mehr Leute hängen bleiben? Die x-te Buchbesprechung? Kann man machen. Sinnloses blabla? Eher kontraproduktiv. Wahrscheinlich produziere ich aber gerade trotzdem einen solchen Eintrag. 😉 Sorry. Ich versuche jetzt Mal etwas ernster zu bleiben. Wenn jemand eine Idee hat, wie man zu mehr Followern kommen kann, dann Bitte unten mit der Kommentarfunktion eine Nachricht hinterlassen.

Nikeleonhardt hat in einem ihrer Blog-Einträge in der letzten Woche ein leidenschaftliches Plädoyer gegen das Verramschen von selfpublisher-Werken gehalten. Und ich war und bin geneigt ihr nach etwas Nachdenken über das Thema auch zuzustimmen. Zuvor habe ich mir da wenig Gedanken darüber gemach3d-neochron-eine-zweite-chancet und das „verschenken“ über Amazon als Werbestrategie, wie es angepriesen wird, als probates Mittel zur Bekanntwerdung einfach hingenommen. Nach meinem Umzug mit meinen Werken von ePubli.de zu kdp.Amazon, den ich aus genau diesem Grund es tun zu können überhaupt erst gestartet hatte, hatte ich meinen Erstling und meine neueste Kreation für jeweils 2 Tage als Kindle-Version verschenkt. Vom ersten Band der NEOCHRON-Trilogie „Eine zweite Chance“ und meiner neuesten Kreation „Die Takatomo-Verschwörung“, gingen daraufhin 380 bzw. 507 Stück kostenlos über den virtuellen Ladentisch. Aber selbst die fast 900 Downloads hatte bislang nicht eine einzige Rezension zu Folge. Ich vermute mal, dass die eher weniger gelesen werden als viel mehr zu Deutschlands liebster Beschäftigungtherapie, dem Jagen und Sammeln, gebraucht wurden. Wie gesagt, das war noch 3d-takatomo-verschworungbevor ich ernsthaft darüber nach gedacht habe. In der Folge kann ich mich aber dennoch nicht beschweren. Denn, in den 3 folgenden Wochen habe ich von den beiden zusammen mittlerweile über 70 Stück abgesetzt. Zusätzlich würden über KindleUnlimited und Select insgesamt 14.300 Seiten gelesen. Was etwa weiteren 36 komplett gelesenen Roman entspricht. Zusammen habe ich also die magische Grenze von über 100 Einheiten überschritten und unter das Volk gebracht. Eigentlich nicht schlecht.3d-neochron-tablet-schach

Seit letzter Woche ist der 2. NEOCHRON-Band „Tablet-Schach“ im Handel, ohne das ich ihn verschenkt habe. Davon gingen nur 5 Stück weg. Aber immerhin. Das deutet ja darauf hin, dass einigen Lesern der erste Band so gut gefallen hat, dass sie die Fortsetzung lesen wollten.

ARBULONcropped-3d-arbulon.jpg, mein 4. Roman, ist jetzt seit Sonntag nun ebenfalls nach gründlicher Überarbeitung, Online. Ohne Werbung, ohne verschenkt zu werden. Resultat nach 48 Stunden. Null. Weder ein Stück verkauft, noch ein einziges Mal verliehen. Das stimmt mich dann doch etwas nachdenklich. Von den ersten beiden hatte ich unmittelbar nach dem Verschenken bereits mehrere Verkäufe zu verzeichnen. An einem weniger auffälligen Titelbild kann es nicht liegen. Da ist „Eine zweite Chance“ kaum zu unterbieten. Meine Vermutung geht einfach dahin, dass die vordere Platzierung bei den kostenlosen Büchern am Anfang auch Auswirkungen auf die Startplatzierung bei den kostenpflichtigen Büchern hat. Insofern macht das verschenken vielleicht also doch Sinn. Ich schaue mir das jetzt noch bis morgen an und werde dann darüber nachdenken, ob ich nicht doch noch einmal den Weg über eine Gratis-Aktion gehe. Einfach auch um zu sehen, ob sich etwas an den Zahlen ändert.

Um bei der Gelegenheit dann den Bogen zum Beginn dieses Posts noch einmal zu schlagen, gleich erneut der Hinweis; um das Ergebnis dieser Entscheidung zu erfahren, sollte ihr mir folgen 😉

Und wenn ich dann doch so etwas wie eine Marketingstrategie kreieren darf? Wer es auch immer hier her schafft, darf gerne von mir kostenlos eine ePub-Version eines meiner Werke bekommen. Einfach die Mail-Adresse in den Kommentaren hinterlassen. Das ist dann zwar auch verschenken aber immerhin nicht ganz so anonym wie über Amazon. (Sollte die Zahl der Abfragen allerdings überhand nehmen, behalte ich mit vor die Aktion auch wieder zu beenden. Nicht weil ich Angst vor zuviel kostenlos-Lesern hätte, sondern wegen des möglichen logistischen Aufwandes.)