EU-DSGVO, 2.Teil

Die vergangenen zwei Wochen habe ich intensiv an meiner Autoren-Seite herumgebastelt, damit sie den Vorgaben der neuen EU-DSGVO zu entspricht. Ich bin ja wirklich nicht unbedarft, was das »schrauben« an Einstellung anbelangt. Aber wenn ich mir vorstelle, dass echte Laien versuchen ihre Seite Konform zu bekommen, dann leide ich buchstäblich mit ihnen.

Was im Moment bei Facebook und Co die Feeds beherrscht, ist zu einem großen Teil vermutlich reine Panikmache. Denn, inwieweit ab dem 25. Mai 2018 tatsächlich Abmahn-Anwälte durch die Gegend schwirren und die kleinen Webseitenbetreiber drangsalieren werden, weiß kein Mensch.

Trotzdem sollte niemand glauben, dass der Kelch mit einer »Kopf-in-den-Sand«-Taktik schon an einem vorübergehen wird. Ich bin mir allerdings sicher, dass die allermeisten Richter in Deutschland so etwas wie einen gesunden Menschenverstand besitzen. Sollte es also zu einer unnatürlichen Häufung immer der gleichen Vorwürfe gegen Webseiten-Betreiber kommen, dürften Änderungen an den Vorgaben unausweichlich sein.

Da ich weder Anwalt noch IT-ler bin, werde ich mir an dieser Stelle jeden Tipp verkneifen. Dafür gibt es mittlerweile genug Blogs, Webseiten und Facebook-Gruppen. Es gibt Listen mit Plug-Ins die man meiden sollte und Check-Listen, was man an Einstellungen bei den unverzichtbaren vornehmen muss.

Einige Dinge werden bestimmt noch kurz vor dem D-Day von den Erfindern der CMS-Systeme geregelt werden.

Ich für meinen Teil habe meine Seite nach besten Wissen und Gewissen auf Vordermann gebracht. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Seite nicht nur frischer und hübscher aussieht. Sie kann jetzt auch einiges mehr. Der Shop funktioniert. PayPal funktioniert. Kommentare funktionieren. Die Maillinglisten für den Newsletter werden auf meinem eigenen Server gehosted und viele andere kleine Dinge mehr habe ich erledigt. Was noch fehlt ist die Umstellung auf HTTPS, was ich hoffentlich nächste Woche erledigen kann. Die Überprüfung der AGBs und der Datenschutzklausel auf der Seite. Und die nachhause telefonierenden Google-Fonts müssten noch abgeschaltet werden. Aber da sehe ich eher WordPress in der Pflicht.

Jetzt heißt es erst mal wieder Content schaffen. (check!)