Portraitfoto des Autors

Halloween

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Foto: Carsten Scheibe/Unser.Havelland

Wow. Die vergangene Woche war aus Sicht des Schreiberlings einfach der Hammer. Nicht nur, dass am 23.10. endlich „Todeszone: Berlin“ bei Amazon verfügbar war und die Verkaufszahlen ganz beachtlich waren. Die gestrige Lesung in der Stadtbibliothek Falkensee setzte der Woche wirklich das Sahnehäubchen auf.

Was die Damen vom Förderverein da an Deko, ihrer Verkleidung und dem Buffet auf die Beine gestellt haben hat man sicherlich noch bei keiner Lesung gesehen. In Blut getauchte Finger, ausgerissene Augen, Knochensplitter und Schleimkekse. Und alles auch noch sehr lecker. Die Blutbowle habe ich allerdings nicht probiert. Dem Geruch nach hatte man die offenbar einem Alkoholiker abgezapft.

Insgesamt waren es weniger Zuhörer als befürchtet. Ich glaube, wenn mir fünfzig oder mehr gegenüber gesessen hätten, wäre ich vor Angst im Boden versunken. Der Raum brach also nicht vor Menschenmassen auseinander. Aber zumindest waren fast alle Stühle besetzt. Es war eine richtig schöne familiäre Atmosphäre mit etwas mehr als zwanzig Zuhörern.

Wenn ich mir den Videomitschnitt so ansehe, habe ich mich auch nicht ganz so dumm angestellt, wie ich vorher gedacht habe. Was nicht heißt, dass ich beim Vorlesen nicht viele Versprecher hatte. Und bei dem, was ich frei gesprochen habe, zum einen etliches Vergessen habe zu erwähnen und zum anderen vieles in völlig falscher Reihenfolge zu meinem Konzept gebracht habe. Aber sei es drum. Im Video sieht das ganz anständig aus.

„Todezone: Berlin“ hatte nur enttäuschende neun Vorbesteller gefunden. Okay, es waren ja nur vier oder fünf Tage. Aber ein bisschen Sorge, dass der Roman ein Rohrkrepierer werden würde, hatte ich, wie wahrscheinlich jeder Autor, schon. Dass diese Sorge unbegründet ist, sehe ich jetzt an den täglichen Verkaufszahlen. Mittlerweile hat er innerhalb einer Woche die Zahl von 100 verkauften Exemplare überschritten und damit bereits ein Viertel der Kosten wieder eingespielt. Jetzt warte ich zähne-klappernd auf die ersten Rezensionen. Wenn die nicht allzu Negativ ausfallen, wovon ich nicht ausgehe, bekommt er sicherlich noch einmal einen Schub.

Vorschaubild zum Youtube-Video
Der Mitschnitt (Link zu Yotube)