Verschwundene Rezis

Vor ein paar Tagen habe ich mich noch über ein paar neue Rezensionen für meine Sternenreich-Reihe und NEOCHRON-Trilogie gefreut. Und nun ist der größte Teil davon, vermutlich von einem AMAZON-Algorithmus der vermeintliche Fake-Rezis aufspüren soll, gelöscht worden.

Zumindest scheint der Algorithmus das zu glauben, wie meine Recherche nach ähnlichen Fällen ergeben hat.

Nun will ich nicht verhehlen, dass gerade bei meinen allerersten Rezis die ich bekommen habe, die eine oder andere Gefälligkeit von Freunden dabei gewesen ist. Wohlgemerkt, habe ich niemals dazu aufgefordert oder gar dafür bezahlt. Ich glaube nicht, dass auch nur ein einziger Autor von sich behaupten kann, dass er seine erste Rezension NICHT von einem Freund bekommen hat.

Denn, seien wir mal ehrlich. Der schönste Honig nutzt nichts, wenn er bitter schmeckt. Wir Autoren, die wir nicht von den Buchverkäufen leben sondern vom Lob anderer, haben es doch gar nicht nötig sich Rezensionen zu erkaufen oder zu erbetteln. Damit können wir doch gar nichts anfangen. Abgesehen von einer marginalen Veränderung in der Rangliste und einer geringfügig besseren Sterne-Wertung, die laut Aussage der meisten Leser sowieso nur nebenbei wahrgenommen wird, sind das nur ein paar Zahlen neben ein paar Sternchen. Auch ohne diese 5×5 Sterne, liegt der Durchschnitt für alle meine Romane weit über vier Sternen.

Ich freue mich einfach über Kritik, egal ob sie Positiv oder Negativ ausfällt. Denn daran kann ich ermessen, was ich richtig oder falsch gemacht habe und mich verbessern. Und viel wichtiger für mich ist, dass eine positive Rezension natürlich auch so etwas wie einen Motivator darstellt. Und gerade diese Rezensionen waren nicht nur 08/15 mit den üblichen Standard-Floskeln, sondern individuell verfasst. Da hat jemand gelesen und sich Gedanken gemacht.

Nun gut. Die Bitte um eine Stellungnahme ist bei Amazon eingereicht.

Über einen Kommentar einer anderen Rezension ist es mir gelungen, mit der Rezensentin per Mail Kontakt aufzunehmen. IJF (Realname und Mail-Adresse sind mir in der Zwischenzeit bekannt) hat mittlerweile die beeindruckende Zahl von über 450 Rezensionen verfasst. Dabei bewertet sie in großer Zahl Indie-Autoren, die sie über ihr Prime-Konto liest. So ist ein sehr netter Kontakt entstanden und sie hat mir die Erlaubnis erteilt, die Rezis hier abzudrucken.

Was mich bislang immer geärgert hat, dass nämlich die Rezensionen im KDP-Autoren-Konto erst über Nacht aktualisiert werden, war diesmal dann mein Glück und ich konnte mir die Passagen noch rechtzeitig herauskopieren, bevor sie auch dort verschwanden.


IJF verfasste eine Rezension zu Kaiserkind (Sternenreich – Rebellen des Imperiums 1).

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

durch Zufall entdeckt… 18. Juli 2017

Beim “flöhen” der unlimited-Angebote stolperte ich über das kleine feine amüsante spannende Sternenreich… klein, was den bisherigen Serienumfang und Seitenzahl der einzelnen Bände angeht – das Sternenreich denkt der fantasievolle Autor schon ganz schön groß… ist jetzt nix fundamental neues oder anderes als andere SF-Serien. Aber Kohn hat sich hier wirklich sympathische Protagonisten ausgedacht – so einem Sym würde ich auch ganz gern mal… kraulen ? – und die allgemeine Bedrohungslage kommt auch eher genretypisch daher. Aber er hat alles so nett verpackt: ein flüssiger amüsanter Stil, vom Start weg action und Abenteuer, alles fein abgestimmt – perfekte Entspannungslektüre für einen Abend…
Ich bin gespannt, wie’s weiter geht!


IJF verfasste eine Rezension zu Para-Urlaub (Sternenreich – Rebellen des Imperiums 2).

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Ritterburg und Planet mit Seele(n) 18. Juli 2017

Es geht spannend und kurzweilig weiter – zauberhaft hilft der grosse Magini ganz eigennützig unseren Helden… Zwerge und Echsen treiben ihr Unwesen… doch, doch… es ist SF… also ich hab Spaß im Sternenreich…. wieder ein Abend amüsiert und gut unterhalten verbracht. Danke!


IJF verfasste eine Rezension zu Echsenblut (Sternenreich – Rebellen des Imperiums 3).

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Der Kampf geht weiter 18. Juli 2017

Pallar lässt sich nix gefallen, der einen Untergang (Reha-Insel) ist der anderen Rettung (Wintereinbruch auf Ritterburg-Insel).
Unsere bunte Truppe wächst zusammen, und sogar ambivalente Charaktere können sich dem Charme des “guten” und “ehrenhaften” Kampfes nicht entziehen…
Das ist SF, die sicher auch “Mädchen” gern lesen – wenn man sich mal das ganz SF-Gedöns wegdenkt -was bleibt dann über? Eine schöne junge mutige Kronprinzessin in Gefahr, tapfere Ritter, die für sie streiten und Monster bekämpfen, böse Zwerge, die Übles im Schilde führen und eine unheimliche Gefahr im Hintergrund… und das ganze immer in handlichen Portionen von unter hundert Seiten, leicht an einem fernsehfreien Abend konsumierbar und interessant und spannend genug, dass man unbedingt Nachschlag will…


IJF verfasste eine Rezension zu Rebellion (Sternenreich – Rebellen des Imperiums 4).

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Tricks und Intrigen 18. Juli 2017

Diesmal erfährt der geneigte Leser etwas mehr über Hintergrund und Historie des Sternenreich und seiner Gesellschaftsstruktur. Und nein, wieder nichts neues unter den Tausenden Sonnen… so und ähnlich wurden schon einige galaktische Universen von ihren jeweiligen Autoren designed, aber wie heißt es so richtig? Warum das Rad immer wieder neu erfinden? ?
Dem imperialen Adel wird seine eigene Ohnmacht und Feigheit nachdrücklich vor Augen geführt, einige vakante Posten im Sternenreich werden zack, zack neu besetzt… und unsere kleine Truppe mit ihrer imperialen Fähre versucht zu überleben- gelingt nicht allen, was sehr traurig ist… aber einem doch, was ziemlich lustig ist…
Also los… leihen oder kaufen – und weiterlesen! Lohnt sich… ?


IJF verfasste eine Rezension zu Exil (Sternenreich – Rebellen des Imperiums 5).

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.

Wenn der Vater mit der Tochter… 18. Juli 2017

…zusammentrifft… wird’s erst mal verklemmt… besonders, wenn beide sich nur alle Jubeljahre mal sehen… aber dank neuer und alter Freunde schaffen es beide an diversen Kippen vorbei und nehmen gemeinsam die rebellische Zukunft in Angriff. Angriff… genau… kommt auch auf sie zu…
Trotzdem ist zwischendurch Zeit für ein wenig Erholung, zum kennenlernen des neuesten Teammitglieds (sehr witzig… erinnert an die besondere KI des Mariners, falls Sie wissen, was ich meine, lieber Andreas Kohn?)
Aber vor allem stürzt der verehrte Autor seine Leserschaft mit diesem Band in tiefe Depression! Alle… nix mehr da…. bei seiner Schlagzahl müsste spätestens in 12 Tagen Band 6 erscheinen…. was lese ich bis dahin????


Ich habe jetzt auch lange darüber nach gedacht, wie der Algorithmus (oder vielleicht auch ein AMAZON-Mitarbeiter) darauf anschlagen konnte. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich 5-Sterne Rezensionen bekommen habe. Die einzige Erklärung die mir einfällt, ist die, dass alle fünf an einem Tag abgegeben wurden. Dabei sollte AMAZON im Prime-Konto von IJF doch sehen können, dass und wann sie die Romane gelesen hat. Oder?

Genug der Jammerei. Eine frohe Botschaft habe ich noch. STERNENREICH Band 6, mit dem Titel GOA, ist mittlerweile im Libri Melior Lektorat eingereicht und wird aller voraussicht nach, pünktlich erscheinen. Schlagzahl also eingehalten.

UPDATE: Mittlerweile hat sich AMAZON gemeldet. Tenor der Antwort ist halt, dass Rezensionen zu Werbezwecken nicht zulässig sind. Mmmh. Wie gesagt, ist das die ganz normale Meinung einer Leserin. Wir sind weder befreundet, noch kennen wir uns. Wir hatten vor der Rezension noch nie Kontakt zueinander gehabt. Man wird also für etwas bestraft, weil man Zufriedenheit beim Leser erreicht hat?

Ich habe aber jetzt beschlossen, mich nicht weiter darüber zu ärgern. Bringt schließlich nichts.

Sternenreich 6 und tolle Rezis

Zeit für einen neuen Blog-Eintrag. Der letzte ist schon über 14 Tage her, was ursächlich natürlich wie immer am Zeitmangel liegt. Der sechste und damit letzte Teil von STERNENREICH ist aber jetzt fast fertig. Es fehlt noch das finale Kapitel und ein Epilog, dann geht es am Wochenende zur Korrektur.

Nebenbei freue ich mich wie ein Kullerkeks, über die tollen Rezensionen, die ich für die fünf bereits erschienenen STERNENREICH-Bände und den zweiten Teil von NEOCHRON, in den vergangenen Tagen bekommen habe. Die sind ziemlich aufwendig verfasst, witzig und es macht wirklich Spaß sie zu lesen. Ganz abgesehen davon, dass sie der perfekte Balsam für die geschundene Autorenseele sind. An dieser Stelle also meinen herzlichen Dank an die/den VerfasserIn.

Aber, der Druck nun mit dem letzten Teil alles in den Sand zu setzen ist enorm. Mir kommt die Auflösung des Mysteriums um GOA plötzlich so banal vor. Dabei hatte ich von Anfang an immer wieder jene Bilder im Kopf, die ein episches und kosmologisches Gesamtbild ergeben sollten. Und dann ist die Erklärung für alles mit ein paar Sätzen einfach erledigt. Vielleicht setze ich meinen Anspruch an den Text im Moment aber einfach auch gerade zu hoch an, denn insgesamt bin ich mit dem Ergebnis ja durchaus zufrieden. Da gibt es eine Menge Action. Eine unkonventionelle Flucht. Und, wie ich hoffe, keine am Ende offenen Fäden.

Wenn alles gut geht, wird STERNENREICH 6 – GOA am 2.8.2017 bei AMAZON als ebook oder Paperback erhältlich sein.

Sternenreich 5 – EXIL

Band 5 von STERNENREICH ist jetzt fertig und geht in wenigen Minuten in die Korrektur-Runde bei Libri Melior  damit er pünktlich am 2.Juli Online ist.
Boah. Das war ein schweres Stück Arbeit mit allen Höhen und Tiefen. Erneut spielte der Computer verrückt, was mich am Ende glücklicherweise nur eine Seite gekostet hat. Aber die daran anschließende Schreibblockade hat mich mehrere Tage aufgehalten. Dann wurde vermeintlicher Weise auch noch meine Autoren-Seite gehackt. Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich ein mehrere Tage altes Backup eingespielt was mich zwei Blog-Einträge gekostet hat, deren Links nun ins Nirvana führen.

Dennoch glaube ich, ist mir mit EXIL der bisher beste Roman aus der STERNENREICH-Reihe gelungen. Das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung. Aber ich bin gespannt auf die Reaktionen der Leser.

Leider habe ich aber auch eine betrübliche Nachricht für die Fans der Serie. Band 6, der dann Anfang August erscheinen soll, wird auch den Abschluss der Serie markieren.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich tatsächlich bis Band 10 durchhalten sollte. Vor allem, weil STERNENREICH eigentlich ziemlich erfolgreich läuft. Von den bisher vier erschienen Bänden sind immerhin insgesamt über 1000 Stück verkauft oder gelesen worden. Aber, eine Serie mit monatlichem Rhythmus zu schreiben ist anstrengend. Viel mehr als man glauben möchte. Mittlerweile laufe ich immer häufiger Gefahr, mich in den Handlungsfäden zu verheddern. Was den Rechercheaufwand in meinen eigenen Texten in die Höhe treibt.

Und zu guter Letzt, reizen mich mittlerweile zwei andere Projekte sehr, die durch STERNENREICH und seinen Zeitaufwand keine Chance hätten realisiert zu werden. Da gibt es immer noch das halbfertige Manuskript zu einem SF-Epos mit dem Arbeitstitel MARS und den experimentellen Ansatz, einen Zombie-Roman Online zu schreiben.

Ich hoffe aber dennoch, dass alle Leser nach dem sechsten Teil zufrieden sein werden. Der Abschluss der Serie soll schließlich rund werden.

Rezi: CoEvolution – Zwischen den Zeiten

CoEvolution - Zwischen den Welten
Cover: CoEvolution – Zwischen den Welten

Boah. Gnadenlos gut recherchiert. Zumindest macht die Nutzung wissenschaftlicher Termini nicht den Eindruck, als hätte sich die Autorin das einfach nur aus den Fingern gesogen. Dabei geht sie aber geschickt genug ans Werk, dass auch Laien keine Probleme haben dürften, den Ausführungen zu folgen. Alles klingt durchaus plausibel.

Die Stärke der Autorin liegt aber vor allem in der Konversation zwischen den Protagonisten. Da klingt nichts gestellt.

Das CoEvolution das Zombie-Thema nur als Grundgerüst für eine viel weiter gefasste Genre-Dystopie benutzt, dürfte nur Hardcore-Splatter-Fans irritieren. Mich jedenfalls hat der Roman sehr gut Unterhalten. Sehr amüsiert habe ich mich über eine Stelle gegen Ende des Romans, als ich mir die Haltung der beiden versucht habe vorzustellen. (Ich meine die Sache mit dem Wärmekissen, für alle die ihn gelesen haben).

Die Nutzung des Präsens in der Sprache fand ich anfangs zwar etwas ungewöhnlich. Aber wie eine andere Rezensentin bereits schrieb, wird man in die Handlung dadurch beinahe hineingesaugt. Man liest den Text ganz anders. Man hinterfragt viel mehr, was man da gerade liest und nimmt dadurch die Intensität des Textes viel besser war.

Das einzige was ich ein wenig zu bemängeln hätte, wäre die Geschwindigkeit, mit der die Protagonisten ihre Ortswechsel vollziehen. (Aber es sind immer noch Schnecken in Vergleich zu in Kanada gedrehten TV-Serien 😉 )
Ich würde gerne noch viel Positives über das letzte Drittel von mir geben. Das geht aber leider nicht, ohne massiv zu spoilern.
Was M.J. Colletti als Selfpublisher-Autorin da abgeliefert hat, ist allererste Sahne. Und dass sie für ihren nächsten Roman, der noch nicht einmal geschrieben ist, bereits einen Verlag gefunden hat, beweißt das eindeutig.
Ich kann auf jeden Fall jedem eine klare Kaufempfehlung geben.

 

Sternenreich – Sammelband 1

Vermutlich war ich heute nicht so richtig ausgelastet. Da habe ich doch, einfach Mal so, die ersten drei Bände von Sternenreich – Rebellen des Imperiums in einem Sammelband vereint, umformatiert und als Kindle-Version (3,99€) und Taschenbuch (224S. 10,99€) schon Online gebracht.

Wer also den Einstieg sucht, findet hier die ideale Gelegenheit dafür. Der Sammelband enthält die Bände Kaiserkind, Para-Urlaub und Echsenblut.

Voraussichtlich am 2. Juni 2017 erscheint dann Band 4 mit dem Namen Rebellion.


Link zu Amazon

Das Science in Science Fiction

Es ist vollbracht. Band vier von “Sternenreich – Rebellen des Imperiums” ist fertig und bereits zur Korrektur. Das war dieses Mal auch ein hartes Stück Arbeit. Nicht nur, dass mir nach dem ersten Drittel der Computer kaputt gegangen ist. Das vorletzte Kapitel hatte es echt in sich.

Ohne großartig spoilern zu wollen, habe ich meine Protas in eine Situation gebracht, aus der ohne Action herauszukommen, schlichtweg langweilig gewesen wäre. Nun habe ich mir schon beim Schreiben des ersten Bandes versprochen, auf allzu sehr ausufernde Raumschlachten verzichten zu wollen. Aber eine Space-Opera ohne wenigstens ein paar abgefeuerte Raketen geht auch nicht.

Ich bin zwar bekennender Honor Harrington Fan und liebe David Webers seitenlange Beschreibungen mit der genauen Anzahl an Sprengköpfen, Beschleunigungswerten und Auftreffgeschwindigkeiten. Aber auf Dauer kann es ganz schön ermüdend sein. Außerdem nimmt so eine Schlacht bei Weber schon Mal den Umfang zweier meiner Romanhefte in Anspruch. Den Platz habe ich einfach nicht.

Aber, das Wörtchen Science in Science Fiction steht ja nicht umsonst da. Vom Anspruch her versuche ich schon mich zumindest auf pseudowissenschaftlichem Grund zu bewegen. Künstliche Schwerkraft setze ich voraus, Fusionstriebwerke sind Allerweltstechnik und so weiter. Aber die Gesetze der Physik ohne eine Erklärung einfach außer Kraft zu setzen, fiele mir nicht ein. Ein Körper der von A nach B will, muss beschleunigen und abbremsen. Dafür braucht er auch eine gewisse Zeit. Aber wenn vier Parteien über 220 Millionen Kilometer hinweg aufeinander zu und voreinander weg rasen, muss die Abfolge der Ereignisse genau geplant werden.

Und da fiel mir glatt erst jetzt auf, dass ich mir noch fast keine Gedanken über genau diese Dinge gemacht habe. Da habe ich in Band 1 mit ein paar Zahlen um mich geworfen, auf die ich jetzt natürlich Rücksicht nehmen musste. Aber durchdacht waren die nicht. Als Autor muss man immer damit rechnen, dass es Leser gibt, die sich kein X für ein U vormachen lassen und Zahlen nachrechnen.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es gerade zu David Webers Honor Harrington Band 1 »Eine Frage der Ehre« die Anekdote, dass die Maßangaben der Schiffe, die er sich ausgedacht hatte, so schlecht waren, dass die Schiffshülle kaum dicker als Alufolie gewesen wäre. Oder so ähnlich.

Glücklicherweise hat das bei mir noch ganz gut funktioniert, nachdem ich mit einer Calc-Tabelle die Werte so lange hin und her geschoben habe, bis sie stimmig waren. So weiß ich jetzt, dass meine Schlachtschiffe mit einer Beschleunigung von 95g/sec² etwa 20 Minuten brauchen um auf ihre Höchstgeschwindigkeit von knapp 11.000km/sec zu gelangen und die Strecke von Transitpunkt A nach Transitpunkt B, also cirka 220 Millionen Kilometer, in etwas unter 6 Stunden zurücklegen. Nur die Raketen müssen noch sehr viel schneller sein. Aber da dort keine Menschen an Bord sind, ist auch kein Trägheitskompensator vonnöten. 🙄

Als ich die ganzen Werte dann hatte, dachte ich, mein Gott, das will doch niemand lesen. Also, habe ich 90% der Zahlenwüste wieder herausgenommen, die vierte Partei einfach ignoriert und das Zusammentreffen auf einen Punkt irgendwo zwischen Band 4, der voraussichtlich am 2.Juni erscheint und Band 5 gelegt. Auf Deutsch, das Technogebabbel auf ein Minimum reduziert und das Problem in eine Rückschau zu Beginn des nächsten Bandes verlagert.

Neue Domain – AndreasKohn-Autor.de

Die Möglichkeiten einer kostenlosen Installation auf WordPress .com waren doch leider etwas eingeschränkt. Deshalb habe ich es jetzt auf einem privaten Server neu installiert und eine .de Domain geordert.  Nach einigen Schrecksekunden, mit verschwundenen Datenbanken und so, läuft es jetzt einwandfrei.
Die alte Installation wird es vorerst weiter geben, weil im Impressum der Bücher natürlich noch die .com Adresse angegeben ist.
Neu ist zum einen die Rubrik Rezensionen, in der ich nach und nach interessante Bücher und Bücher befreundeter Autoren vorstellen will. Was im Moment dort enthalten ist, habe ich mit freundlicher Genehmigung aus dem Blog von M.J.Colletti übernommen. Vorschläge für neue Texte sind gerne aber jederzeit willkommen.
Die Bücher sind dort direkt mit dem AMAZON-Shop verlinkt.

Jetzt geht es weiter!

Da ich meinen Lieblings-PC vor einer Woche mit einer Staubsaugerdüse ins Nirwana geschickt habe und ich mit einem nur leidlich benutzbaren Win7 Rechner einfach nicht vernünftig arbeiten konnte, bin ich mit dem schreiben so gar nicht voran gekommen.

Dank @FabianDolejs vom @Handyservice.de, besitzt der Rechner nun wieder ein funktionierendes Mainboard.

Um Inkompatibilitäten zu vermeiden, habe ich Win10 neu eingespielt und soweit alle nötigen Programme neu installiert.

Mit meiner Autoren-Seite werde ich demnächst auf einen eigenen Server umziehen. Soweit ist alles vorbereitet. Ich warte jetzt nur noch auf die Freischaltung der Domain »AndreasKohn-Autor.de«.

Jetzt geht es also mit dem schreiben von Band vier, von »STERNENREICH – Rebellen des Imperiums«, weiter. Am Ende könnte endlich der Kaiser in Aktion treten und Tanja, Gisbert, Lopold, Finn und Julio vor den Goanin und Trak’tar retten wollen. Wer weiß?

Der nächste Band trägt dann voraussichtlich den Namen EXIL.

PS: Da hab ich doch den Text zunächst glatt über den falschen Server verbreitet! tststs