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Neuerscheinung

Neuerscheinung

Relativ kurzfristig habe ich mich dazu entschlossen, die Zombiecalypse-Trilogie als Sammelband neu zu veröffentlichen. Und das, obwohl alle drei noch recht gut laufen. Jeweils 80 Stücke werden im Monat Juli vermutlich verkauft werden. Mit leichten Vorteilen für Teil 3, was mir auch ohne viele Rezensionen beweist, dass den Lesern die vorherigen Bände gefallen haben müssen.

Ein klein wenig kannibalisiere ich damit natürlich meine Verkaufsstatistik. Denn ein verkauftes Buch sind nicht drei verkaufte Bücher.

Und warum mache ich das dann trotzdem? Wegen des Mega Covers natürlich.

Das eBook wird ab dem 25.7. zur Vorbestellung verfügbar sein. Erscheinungstermin ist dann am 1.August. Wenn alles gut geht, erscheint das Taschenbuch zeitgleich. Aufgrund des Großformats und des Umfangs von 755 Seiten warte ich hier aber erst den Probedruck ab, bevor ich da etwas verspreche.

Todeszone: Berlin DEMNÄCHST

Todeszone: Berlin – Cover

Die Abonnenten meines Newsletters wissen es schon seit ein paar Tagen und haben vorab bereits exklusiv das Cover meines nächsten Romans zu sehen bekommen. Heute dürfen alle anderen auch mal gucken. Giusy Amé von MagicalCover hat wieder ganze Arbeit geleistet und es nach meinen Wünschen gestaltet.

Den Roman dazu habe ich nach drei Monaten harter Nachtarbeit auch endlich abgeschlossen. Bis zur Veröffentlichung dauert es allerdings noch ein klein wenig. Das Lektorat ist im Moment leider ein wenig ausgelastet.

Das gibt mir jedoch die Zeit noch nach bis zu 10 Testlesern zu suchen und Änderungen vorzunehmen, falls dabei jemandem etwas auffallen sollte.

Wenn also der eine oder andere gerne Todeszone: Berlin als eBook vor allen anderen lesen möchte, kann er/sie sich gerne bei mir melden. Sollte es mehr Interessenten geben, als gedacht, lasse ich allerdings das Los entscheiden.

Die Print-Version wird voraussichtlich etwa 380 Seiten umfassen, ist also ein klein wenig umfangreicher als die ZOMBIECALYPSE – Romane. Es ist nicht wirklich ein Zombie-Roman, auch wenn die VB, die verrückten Berliner, alle klassischen Anzeichen zeigen. Aber echten Splatter gibt es hier nicht. Viel mehr steht die Spannung, die Action und einiges an Humor im Vordergrund. Und wer die ZOMBIECALYPSE-Bücher gelesen hat, wird auch den einen oder anderen Querverweis entdecken.

Wenn dann am Ende noch die eine oder andere Rezension dabei herausspringt, macht mich das natürlich zusätzlich glücklich. Aber ich bin schon mit ein paar Meinungsäußerungen unter diesem Beitrag oder den dann kommenden Facebook-Posts zufrieden.

Klappentext (Entwurf)
Die Gesteinsprobe eines Asteroiden, die mit einer chinesischen Sonde zurück zur Erde gelangt, verwandelt Millionen von Berlinern in wilde Bestien und lässt die ganze Stadt im Chaos versinken. Nur wenige Menschen hatten das Glück nicht ›erleuchtet‹ zu werden.
Darunter ein Team des ›Kommando Spezialkräfte‹, dass zur Sicherung der Landestelle ausgeschickt worden war und nun weit entfernt mit dem Hubschrauber abstürzt. Sich wiederholende elektromagnetische Impulse, sogenannte EMP, verhindern das Eindringen von außen in die Todeszone: Berlin.
Nur Hauptfeldwebel Haase und seinem Team kann es gelingen die Bedrohung auszuschalten. Dafür müssen sie nur zu Fuß und an tausenden von mordlüsternen Kreaturen vorbei, einmal quer durch halb Berlin, bis zum Landeplatz der Sonde vordringen.
Und ob das unerwartete Auftauchen einiger chinesischer Wissenschafts-Soldaten hilfreich ist oder zu einem Problem wird, muss sich auch erst noch erweisen.

Zombiecalypse 3 – Erfolgreicher Start

Taschenbuch-Ausgabe Zombiecalypse 3

Zugegeben, ich hatte von 100plus Vorbestellern für Zombiecalypse 3 geträumt. Am Ende waren es »NUR« 66. Und dennoch könnte ich mit den Zahlen zufriedener kaum sein. Ich habe nachgeschaut. Während Zombiecalypse 1 noch ganze sieben Tage für die ersten hundert Verkäufe gebraucht hat, benötigte Zombiecalypse 2 nur fünf Tage und Teil 3 sogar nur etwas mehr als zwei Tage. Ein Wahnsinnsergebnis. Also, vielen Dank an meine Fans dort draußen. Das erste Drittel der Kosten ist damit bereits wieder eingespielt. Dreihundertzwanzig Verkäufe müssen es zwar insgesamt etwa werden, aber da bin ich nach den ersten Reaktionen recht zuversichtlich. Zumal die Verkäufe von allen anderen Titeln durch Teil 3 auch noch mal kräftig zugelegt haben.

Was mir insbesondere gestern und heute aufgefallen ist, war der Zeitraum den Amazon braucht bis Verkäufe gebucht wurden. Gestern Vormittag hatte ich relativ zeitgleich einen GUS MASTERS und einen ZC3 verkauft. Nummer acht von fünfzehn an diesem Tag. Während der GUS wie fast immer etwa drei bis vier Stunden später auch gebucht wurde, man kann das durch Vergleiche in den verschiedenen Kategorien des Dashboards bei KDP sehr gut nachverfolgen, wurde das achte Zombiecalypse 3 Ebook erst über zwölf Stunden später als »verkaufte Einheit« angezeigt. Das ist nicht wirklich schlimm. Aber es beeinflusst doch ein wenig den Verkaufsrang, was wiederum Einfluß auf die Sichtbarkeit hat. Denn so befand sich ZC3 zwar letztlich auf Platz 2 in der Kategorie ScienceFiction/Post-Apokalyptisch wieder, aber zwischen Mitternacht und sechs Uhr früh ist die Zahl potentieller Kunden doch eher etwas kleiner. Die Prints und KindleUnlimited-Zahlen, also die Taschenbücher und die gelesenen Seiten in der Leihbibliothek, wurden dagegen zeitnah verbucht.

Okay, ich gebe zu, das ist Jammern auf hohem Niveau. In Wirklichkeit spielt es wahrscheinlich kaum eine Rolle ob Zombiecalypse 3 den zweiten oder fünften Platz belegt. Ist eher was für’s Ego.

Gut für das Ego waren auf jeden Fall die beiden Rezis für »STERNENREICH – Die letzte Kaiserin«. Beide stammen aus der Leserunde bei LovelyBooks. Theoretisch kann ich da fünf erwarten. Rechnen tue ich mit vier Stück. Die Nachfrage war dafür leider nicht so groß wie erhofft. Umso mehr freue ich mich über einmal fünf und einmal vier Sterne.

Die Beteiligung und Anzahl an Rezis bei Zombiecalypse 2 war ja auch schon nicht so berauschend. Da gab es von fünzehn Teilnehmer gerade einmal sieben Rezensionen (immerhin 4×5 und 3×4 Sterne). Deshalb bin ich im Moment hin und her gerissen, ob ich überhaupt noch einmal eine Leserunde starten sollte.

Überzeugt mich, dass ich das machen soll. Es muss ja nicht auf LovelyBooks sein. Blogger und andere Schreiberlinge dürfen mich gerne auf ein Belegexemplar ansprechen. Vier Prints sind schließlich heute bei mir eingetroffen.

Lesung 26. Januar 2019

Uff. Geschafft. Ich habe gestern Abend die erste Lesung meines Autorenlebens hinter mich gebracht. Was habe ich mir nicht alles im Vorfeld für Gedanken gemacht.

Weil mein lieber Freund Jörn Kutschmann, der mich dazu eingeladen hatte an seiner Seite einen Teil des Abends zu bestreiten und meine Wenigkeit so etwas noch nie gemacht haben, war das Lampenfieber zumindest bei mir ziemlich ausgeprägt. Zumal von den knapp dreißig Zuhörern 90% ausschließlich wegen ihm dagewesen sind. Es kam hinzu, dass ich mich bereits seit Wochen mit einer heiseren Stimme herumplage, die für ein 45 minütiges Vorlesen nicht unbedingt vorteilhaft ist.

Aber letztlich ist alles gut gegangen.

Die Location war der Hammer. Der Wirt des Vereinsheims des TSV Spandau 1860 hat sich viel Mühe gegeben und ein richtiges Rednerpult und ausreichend Tische und Stühle für die Gäste hingestellt. Man wurde mit heißen und kalten Getränken versorgt und die Stimmung war ausgezeichnet.

Nach einer tollen Einleitung von Jörn durfte ich dann auch als erstes ran. Knapp 45 Minuten konnten meine Zuhörer dann dem ersten, zweiten und fünfundvierzigsten Kapitel aus Zombiecalypse 1 und einem exklusiven Auszug aus Zombiecalypse 3, der etwa Mitte Februar erscheinen wird, lauschen.

Was soll ich sagen – ich habe es überlebt. Die Zuhörer waren toll, ich habe später einiges an Lob zu hören bekommen und kann als Lohn für diesen tollen Abend immerhin auch acht Buchverkäufe in meine Statistik aufnehmen.

Jörn hat dann nach einer kurzen Pause, sage und schreibe, 1 Stunde 45 Minuten aus seinem Buch »Volljährig – 18 Jahre mit Hertha BSC« gelesen und mit seinen kleinen Anekdoten für eine ganze Reihe Lacher gesorgt.

Ein bisschen hat er es vielleicht mit der Menge übertrieben, aber ich kann das verstehen. Es sind so viele gute Szenen darin – da fiel es vermutlich schwer entscheiden zu müssen, was man davon weglassen soll.

Es war ganz offensichtlich – wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er am liebsten das ganze Buch vorgelesen. Zumal er zu jeder Anekdote auch noch einleitende Worte verloren hat. Im Gegensatz zu mir beherrscht er aber die freie Rede exzellent und so war selbst diese Mammut-Lesung äußerst kurzweilig. Das hat er wirklich toll gemacht.

Alles in allem war es also ein wunderbarer Abend und ich befürchte fast, dass Jörn das demnächst wiederholen will.

Das Video der kompletten Lesung werde ich in den nächsten Tagen noch etwas bearbeiten und es bei YouTube hochladen. Dann kann sich jeder selber ein Bild von der Superstimmung an diesem Abend machen.

Bilanz 2018

Langsam aber sicher, neigt sich wieder ein Jahr dem Ende entgegen. Es ist also wieder einmal an der Zeit über Erfolge und Misserfolge zu reden – das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Oder ist das noch zu früh?

Vorweg, Misserfolge hat es in dem Sinn eigentlich nicht gegeben. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die mir Sauer aufstößt und das ist das Versagen meiner Veröffentlichung über BoD.

Ich habe darüber im vergangenen Jahr schon das eine oder andere Mal lamentiert. Trotz ganz ansehnlicher Verkaufszahlen wäre die STERNENREICH Gesamtausgabe bei Amazon besser aufgehoben gewesen. Für 750 verkaufte Einheiten gab es im Schnitt etwas weniger als einen Euro Erlös. Wenn man bedenkt, dass sowieso etwa 700 Stück davon über Amazon gingen, wäre der Erlös dort bei weitem höher gewesen. Dabei sind die sehr wahrscheinlich zusätzlichen Verkäufe über KindleUnlimited und der unvermeidliche Synergie-Effekt noch nicht einmal berücksichtigt.

Damit wir uns richtig verstehen. Ich habe kein Minus gemacht. STERNENREICH hat mir schon allein mit der Veröffentlichung der Heftromane bei Amazon ein dickes Plus beschert. Und es ist natürlich müßig darüber zu sinnieren, was hätte sein können. Hätte, hätte … Fahradkette, eben.

Aber als Konsequenz habe ich die Veröffentlichung über BoD zum 11. November gekündigt und eine Neuveröffentlichung über Amazon vorbereitet. Das passt zeitlich ’wie Faust auf Auge’, denn kurz darauf, voraussichtlich Anfang Dezember, wird ’STERNENREICH – Die letzte Kaiserin’ erscheinen.

Dass es auch anders geht, zeigt mein überraschender Erfolg mit ZOMBIECALYPSE. Der Titel hält sich in der Platzierung nun schon seit Monaten wacker im Bereich zwischen den Plätzen 4000 und 10000. Jeden Tag gehen davon immer noch zwei bis fünf Stück über den Ladentisch. Die Gesamtauflage liegt mittlerweile bei über 1600 Stück. Klar, dass hier ein zweiter Teil folgen musste.

ZOMBIECALYPE 2 ist als Taschenbuch bereits seit ein paar Tagen lieferbar. Die eBook-Version ist vorbestellbar und erscheint am 1. November. Aktuell läuft bei LovelyBooks gerade eine Leserunde mit sechzehn Teilnehmern, was mir zum Stichtag hoffentlich einige wohlwollende Rezensionen verschaffen wird. Die ersten Reaktionen lassen mich zumindest vorsichtig hoffen

Dass positive Rezensionen kein Garant für hohe Verkaufszahlen sind, ist mir natürlich klar. Das sehe ich an GUS MASTERS: Lilith. Mein Western-Held müht sich zwar redlich und irgendwann in naher Zukunft wird er die Kosten eingespielt haben. Aber, während ZOMBIECALYPSE dafür nur sechs Wochen gebraucht hat, sind es bei GUS nun schon sechs Monate. Immerhin sind es bis jetzt etwa 300 Verkäufe. Was ich als Erkenntnis daraus ziehe, ist die Tatsache, dass ein Western-Zombie-Roman eben doch nur eine kleine Nische bedient. Dennoch habe ich für 2019 einen weiteren Teil fest eingeplant.

Ebenso wie den dritten und abschließenden Teil zu ZOMBIECALYPSE und ein neues Projekt aus dem Bereich Urban Fantasy / Young Adult mit dem Titel LUX LUCEM.

Zusätzlich bekomme ich seit ein paar Tagen ein weiteres Projekt nicht aus meinem Hinterkopf, dass im direkten Zusammenhang mit STERNENREICH steht. Mal sehen was meine Lektorin mir dazu sagen wird. 😉 und natürlich, wie sich die Zahlen für STERNENREICH – Die letzte Kaiserin gestalten werden.

Zombiecalypse 2 kommt gut voran

Der letzte Eintrag ist ja nun schon vier Wochen her. Es ist also an der Zeit wieder etwas von mir hören zu lassen. Faul war ich ganz sicher nicht. Im Moment gehört meine ganze Aufmerksamkeit halt dem zweiten Teil von Zombiecalypse. Mehr als 2/3 bzw. 380.000 Zeichen des Manuskripts sind jetzt verfasst. Ich schätze noch so zwei Wochen, bis es ans erste Überarbeiten geht. Aber eine Überarbeitung von Sternenreich 2 steht schließlich auch noch an. Da habe ich von meinen Testlesern noch ein bisschen was zum Verarbeiten bekommen.

Trotz mittlerweile 1500 verkaufter Zombiecalypse, werden leider nur sehr wenige Rezis verfasst. Deshalb freue ich mich natürlich ganz besonders über die zwei weiteren fünf-Sterne Bewertungen für den ersten Teil. Zum einen sind sie eine gute Motivation zum weiterschreiben, zum anderen setzen sie die Latte aber auch jedes Mal ein Stück höher. Jetzt mit dem zweiten Teil keinen Mist zu bauen, ist also schon eine Herausforderung.

Ich denke aber, dass ich mit der Handlung einen ganz guten Griff getan habe.

Eigentlich sind die Zombies am Ende des ersten Teils durch die VHF-Sender ja unter Kontrolle, somit keine wirkliche Gefahr mehr. Aber als Autor kann man natürlich sehr einfach Schlupflöcher, wie Rückblenden oder die Einführung eines veränderten Virus, nutzen.

Gerade gestern hatte ich dann überlegt, wie ich noch eine weitere Handlungsebene mit etwas mehr Zombie-Action einbauen kann, da entdeckte ich in der Facebook Timeline dann ein Premade-Cover von meiner Lieblings-Cover-Designerin Giusy Ame von Magical Cover Design. Und schon war der Strang in meinem Kopf da. Ein wenig Steampunk kann Zombiecalypse durchaus vertragen, denke ich. Wobei sich der Steampunk eher nur im Kopf des neuen semi-Protagonisten abspielen soll. Neugierig geworden? Ich auch. Mal sehen, ob ich das so hinkriege, wie ich mir das denke.

Noch etwas. Die Verkaufszahlen von GUS MASTERS: Lilith sind ja leider nicht auf dem Niveau wie ich das gehofft habe, was, wie ich jetzt vermute, am Preis von 3,99 € liegt. Denn über KU wird er schon recht oft gelesen. Auch sind die Kritiken ja durchaus positiv. Etwas mehr als 50 % der Kosten sind durch bisher 230 Leser eingespielt. Den Preis habe ich jetzt also auf 2,99 € gesenkt. Mal sehen was jetzt passiert.

Wer also GUS noch nicht kennt …

Zombiecalypse geht in die zweite Runde

Statt zu schreiben habe ich mich in den vergangenen zwei Wochen intensiv um den Online-Shop meines Fotogeschäftes bemüht. Muss ja schließlich auch mal gemacht werden. Die Stückzahl an verkauften Kindle- und Taschenbüchern ging derweil so ganz ohne Werbung natürlich ziemlich weit nach unten.

Gestern nun passierte es das erste Mal überhaupt, dass von Zombiecalypse nicht einmal ein einziges Buch verkauft wurde. Sonst sind es die letzten drei Monate immer zwischen zwei und vier Stück am Tag gewesen. Insgesamt sind es jetzt ganz knapp unter 1400 Stück in den sieben Monaten seit seinem erscheinen. Ich kann mich also wirklich nicht beklagen, mich  zurücklehnen und sagen, das liegt halt an der vielen Sonne. Wer liest denn schon bei solch einem Bombenwetter?

Nichtsdestotrotz verstehe ich es aber auch als Weckruf endlich in die Puschen zu kommen. Schließlich wollte ich dieses Jahr noch drei weitere Titel schaffen. Sternenreich2 liegt ja bereits bei den Beta-Lesern, von denen ich aber erst eine wohlwollende Rückmeldung habe. Fehlen noch ’ZOMBIECALYPSE2’ und ’GUS MASTERS: Der Baron’. GUS hatte ich zwar schon begonnen, aber aufgrund der mäßigen Verkaufszahlen von Teil eins eine geringere Priorität zugeordnet. Er wird kommen – definitiv. Aber eben etwas später.

Also habe ich gestern Abend mit ’ZOMBIECALYPSE2’ begonnen. Den Plot hatte ich ja schon länger im Hinterkopf. Und was soll ich sagen – es flutschte so richtig aus mir heraus. Die ersten drei von etwa sechzig Kapitel an einem Abend. Das machte wieder so richtig Spaß. Ich weiß natürlich genau, dass ich das Tempo unmöglich beibehalten werde. Dazu muss ich noch zu viel über Land und Leute recherchieren. Aber wenn Janine von LibriMelior-Lektorat mir ab Ende September noch ein Zeitfenster freihält, wird das definitiv was mit Weihnachten.

Sternenreich 2 ist bereit für die Beta-Leser

Kennt ihr das auch? Es ist praktisch unmöglich den Wortlaut eines Textes unmittelbar nach dem Ausdenken 1:1 auf das Papier zu bringen. Was sich eben im Kopf noch nach einem genialen Streitgespräch angehört hat, liest sich anschließend eher wirr und nichtssagend. Warum kann man seine Gedanken nicht wortgetreu für die Nachwelt festhalten?

Für das vorletzte Kapitel meiner Fortsetzung der STERNENREICH-Reihe musste ich ein paar übrig gebliebene offene Fragen klären, damit der Leser das Buch nicht am Ende zu klappt und fragt: »Hä? Und was ist mit dem …? Und wie hat er …?« In der ersten Version habe ich dazu einen langen inneren Monolog verpasst, der die vergangenen Geschehnisse Revue passieren ließ – und das war … ärrks. So was will keiner lesen. Also habe ich einen neuen Ansatz gesucht und das Kapitel neu geschrieben. Nach dem Grundsatz: »Show, don’t tell« haben wir die Protagonisten alle auf einem Haufen, jeder sagt etwas »kluges« und alle sind zufrieden. So war der Plan. Und was im Kopf auch hervorragend funktioniert hat, sieht auf dem Papier – sagen wir mal – na ja, besser als die erste Version – aus.

Also ein weiterer Versuch. Dieses Mal habe ich mich bei der wörtlichen Rede allerdings nicht darum gekümmert, wer was sagt, was für ein Gesicht er, sie oder es macht oder wie auf die Worte anderer reagiert wird. Erst einmal das Gespräch zu Papier bringen. Das sah zwar grauslich aus und für den Leser wäre diese Reinform wohl extrem verwirrend. Aber die Dialoge stimmten zumindest im Ansatz mit dem überein, was ich im Kopf hatte. Erst in einem zweiten Step bin ich dann darüber, habe ein paar Sätze noch einmal versetzt und hinzugefügt, von wem was kommt und weitere Details zur Ausschmückung geschrieben. Und jetzt liest es sich schon erheblich besser. Hundertprozentig zufrieden bin ich zwar immer noch. Aber das ist bei mir normal.

Ich bin jedenfalls gespannt darauf, was die Beta-Leser dazu sagen haben. Zwei habe ich schon. Es dürfen aber durchaus noch ein paar mehr sein. Also, bewerben!

NEOCHRON -Neuauflage-

Oooch menno. Ich weiß nicht, wie oft ich meine NEOCHRON-Romane in den vergangenen zwei Jahren bereits überarbeitet habe. Bestimmt so an die sechs oder siebenmal ziemlich intensiv. Ich bin natürlich kein Lektor. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ich immer wieder was Neues finde. Nach der letzten Überarbeitung, die ich in der vergangenen Woche meinte abgeschlossen zu haben, gingen die beiden wieder einmal verbessert, mit neuem Cover und neuem Satz, Online.

Dann schaue ich am nächsten Tag bei Amazon über den »Blick ins Buch«, ob auch die richtige Version schon zu sehen ist, lächelt mich doch da noch ein weiteres DAS an wo ein DASS hätte stehen müssen. Also noch einmal ran gesetzt und nur speziell auf die achthundertvierzig DAS Jagd gemacht. Vierzehn weitere habe ich gefunden. Außerdem immer noch fünf Zahlen als Zahl anstatt als Wort. Und als Krönung hat bei Tablet-Schach, von der Erstveröffentlichung an, dass Kapitel 9 zweimal existiert.

Jetzt bin ich zufrieden. Das war ich zwar jedes Mal, aber gefühlt habe ich in beiden Büchern diesmal über 1000 Korrekturen vorgenommen. Nicht nur an der Rechtschreibung, sondern auch ganze Abschnitte neu geschrieben.

Da »Eine zweite Chance« noch bis November bei BoD »fest« liegt, steht die Print-Version vorerst noch nur mit dem »alten« Cover zur Verfügung. Die Cover hat übrigens Giusy Ame von MagicalCover angefertigt.

 

Resümee nach 7 Tagen

Gus Masters : Lilith ist jetzt seit einer Woche auf dem Markt. Zu behaupten, dass ich mit den Absatzzahlen zufrieden wäre, scheint mir übertrieben zu sein. In den ersten sechs Tagen der Vorbestellbarkeit kam jeden Tag eine hinzu. Das war es dann aber auch. Mittlerweile sind etwa zwanzig gekauft oder ausgeliehen und gelesen worden. Das ist keine Zahl die mich frohlocken lässt. ZOMBIECALYPSE geht dagegen, fünf Monate nach seinem Erscheinen, immer noch drei- bis achtmal am Tag über den virtuellen Ladentisch. Ich habe eigentlich keine Sorge, das GUS am Ende irgendwann seine Kosten nicht wieder eingespielt haben wird. Aber ein wenig mehr erwartet habe ich mir eigentlich schon. Zumal ich noch Stoff für wenigstens zwei weitere Bände habe und Teil zwei sogar schon zu einem Drittel steht.

Immerhin sind, vor allem durch die LovelyBooks-Leserunde, ein paar durchweg positive Kritiken eingetrudelt. Selbst die 4 von 5 Sterne-Bewertung klingt im Text wie 6 von 5 Sterne.

Ich habe hin und her überlegt, woran das liegt. Falscher Zeitpunkt, weil für den KindleStorytellerAward 2018 ALLE ihren Titel zum 1.Mai an den Start gebracht haben? Ist das Wetter zu schön? Sind 3,99€ für die Kindle-Version, entgegen aller Beteuerungen vieler Kollegen, dass der Preis für ein eBook kaum eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielt, doch zu teuer? Oder, was ich am wahrscheinlichsten vermute, ist die Tatsache, dass die Handlung in einem Western-Setting spielt, daran Schuld? Ja, es kommen ein paar Pferde darin vor. Und die Handlung ist 1869 angesiedelt. Aber eigentlich spielt das Setting in einem Roman um Untote doch gar keine Rolle. Oder?

Man weiß es nicht.

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