NEOCHRON -Neuauflage-

Oooch menno. Ich weiß nicht, wie oft ich meine NEOCHRON-Romane in den vergangenen zwei Jahren bereits überarbeitet habe. Bestimmt so an die sechs oder siebenmal ziemlich intensiv. Ich bin natürlich kein Lektor. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ich immer wieder was Neues finde. Nach der letzten Überarbeitung, die ich in der vergangenen Woche meinte abgeschlossen zu haben, gingen die beiden wieder einmal verbessert, mit neuem Cover und neuem Satz, Online.

Dann schaue ich am nächsten Tag bei Amazon über den »Blick ins Buch«, ob auch die richtige Version schon zu sehen ist, lächelt mich doch da noch ein weiteres DAS an wo ein DASS hätte stehen müssen. Also noch einmal ran gesetzt und nur speziell auf die achthundertvierzig DAS Jagd gemacht. Vierzehn weitere habe ich gefunden. Außerdem immer noch fünf Zahlen als Zahl anstatt als Wort. Und als Krönung hat bei Tablet-Schach, von der Erstveröffentlichung an, dass Kapitel 9 zweimal existiert.

Jetzt bin ich zufrieden. Das war ich zwar jedes Mal, aber gefühlt habe ich in beiden Büchern diesmal über 1000 Korrekturen vorgenommen. Nicht nur an der Rechtschreibung, sondern auch ganze Abschnitte neu geschrieben.

Da »Eine zweite Chance« noch bis November bei BoD »fest« liegt, steht die Print-Version vorerst noch nur mit dem »alten« Cover zur Verfügung. Die Cover hat übrigens Giusy Ame von MagicalCover angefertigt.

 

Resümee nach 7 Tagen

Gus Masters : Lilith ist jetzt seit einer Woche auf dem Markt. Zu behaupten, dass ich mit den Absatzzahlen zufrieden wäre, scheint mir übertrieben zu sein. In den ersten sechs Tagen der Vorbestellbarkeit kam jeden Tag eine hinzu. Das war es dann aber auch. Mittlerweile sind etwa zwanzig gekauft oder ausgeliehen und gelesen worden. Das ist keine Zahl die mich frohlocken lässt. ZOMBIECALYPSE geht dagegen, fünf Monate nach seinem Erscheinen, immer noch drei- bis achtmal am Tag über den virtuellen Ladentisch. Ich habe eigentlich keine Sorge, das GUS am Ende irgendwann seine Kosten nicht wieder eingespielt haben wird. Aber ein wenig mehr erwartet habe ich mir eigentlich schon. Zumal ich noch Stoff für wenigstens zwei weitere Bände habe und Teil zwei sogar schon zu einem Drittel steht.

Immerhin sind, vor allem durch die LovelyBooks-Leserunde, ein paar durchweg positive Kritiken eingetrudelt. Selbst die 4 von 5 Sterne-Bewertung klingt im Text wie 6 von 5 Sterne.

Ich habe hin und her überlegt, woran das liegt. Falscher Zeitpunkt, weil für den KindleStorytellerAward 2018 ALLE ihren Titel zum 1.Mai an den Start gebracht haben? Ist das Wetter zu schön? Sind 3,99€ für die Kindle-Version, entgegen aller Beteuerungen vieler Kollegen, dass der Preis für ein eBook kaum eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielt, doch zu teuer? Oder, was ich am wahrscheinlichsten vermute, ist die Tatsache, dass die Handlung in einem Western-Setting spielt, daran Schuld? Ja, es kommen ein paar Pferde darin vor. Und die Handlung ist 1869 angesiedelt. Aber eigentlich spielt das Setting in einem Roman um Untote doch gar keine Rolle. Oder?

Man weiß es nicht.

Ärger mit den Illustrationen

In GUS MASTERS: Lilith sind zwei Illustrationen enthalten die dem Leser einen besseren Überblick verschaffen sollen, wo sich die Handlung abspielt. Für die Print-Version war das insofern kein Problem, weil, größer als die Seite ist, geht es ja nicht. Für die eBook-Version habe ich mir dagegen die Karten gelegt. Tagelang habe ich herum experimentiert und bin am Ende nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung gekommen. Die Illustrationen sind immer ziemlich exakt nur 50% der Bildschirmfläche groß.

Wenn ich das Manuskript als DOCX Amazon hochgeladen habe, hat es sie zwar einen Tick größer gemacht, aber merkwürdigerweise quer zur Leserichtung. In einer mit Calibre erstellen Version, machte er die Grafiken zwar Bildschirm füllend. Dafür hatte ich extreme Probleme mit den Kapiteln.

Am Ende habe ich mich doch für die altbewährte Methode entschieden und die Datei mit LibreOffice und Writere2ePub erstellt. Unter anderem auch, weil Amazon fast zehn Prozent mehr KENPC-Seiten erkannt hat.

Für alle die es interessiert sind hier noch einmal die Grafiken in voller Auflösung zu bewundern.

Update: So wie es aussieht, werden die Grafiken auf neueren Modellen wohl doch korrekt dargestellt. Die Probleme gibt es offenbar nur mit meinem eigenen Uralt-Kindle.

Merkwürdiges Amazon

Mir ist für meinen letzten Roman »Zombiecalypse« gestern ein Phänomen untergekommen, dass Matthias Matting schon einmal vor anderthalb Jahren beschrieben hat. Und zwar die unterschiedliche Berechnung von KU/KENPC-Zahlen für verschiedene Formate beim Upload.

Bislang habe ich alle meine Bücher immer mit Writer2epub über LibreOffice erstellt. Um mein Impressum auf den aktuellen Stand zu bringen, habe ich dieses Mal stattdessen eine docx-Datei benutzt. Bei einigen Tests habe ich nämlich festgestellt, dass der nervige Leerbereich am Beginn eines Kapitels damit verschwunden ist. Außerdem ließ sich problemlos ein »echtes« Inhaltsverzeichnis hinten anstellen. Nicht nur die NCX-Anzeige über das Menü.

Meine Überraschung war jedoch groß, als der Roman plötzlich nur noch 490, statt der zuvor angegebenen 533 KU-Seiten, besitzen sollte. Und das, obwohl doch Text hinzugekommen ist.

Also habe ich die Datei dann doch wieder auf die bewährte Art erstellt, erneut hochgeladen und – was soll ich sagen, jetzt sind es 543 KU-Seiten. Jetzt stören mich die beiden Extra-Leerzeilen am Kapitelanfang plötzlich gar nicht mehr. Das macht immerhin 16ct, für jeden über KindleUnlimited gelesenen Roman, mehr aus. 

Den bereits zur Vorbestellung hochgeladenen „Gus Masters: Lilith“ habe ich dann auch gleich noch auf die »alte Art« neu gemacht.

Geschafft!

GUS MASTERS: Lilith ist fertig und bereit zur Veröffentlichung am 1.Mai 2018. Gefühlt habe ich sowohl das Print als auch die eBook-Version heute jeweils etwa 10x neu erstellt, kontrolliert, hochgeladen, kontrolliert und dann beinahe abgesegnet, nur um in aller letzter Sekunde doch noch etwas zu finden, das korrigiert werden muss. Mein Dank geht erneut an Janine Weyer vom LibriMelior-Lektorat, die mir in dieser Schlussphase mehrfach, quasi Life via Facebook, noch nötige Änderungen vorgeschlagen hat.

Sobald der Titel erschienen ist, wird es auf dieser Seite bereits die Fortsetzung von Band 1 als längere Kurzgeschichte geben. Als Bonus sozusagen. Sie vor Band 1 zu lesen ist aber auf Grund der enthaltenen Spoiler allerdings wenig zielführend. Band 2 folgt dann in wenigen Monaten.

Ich habe den Titel übrigens auch für den #kindlestoryteller2018 angemeldet. Deshalb werde ich besonders viel TamTam für „GUS MASTERS: Lilith“ machen und hoffe, dass alle mit vielen Likes, geteilten Inhalten und Kommentaren mitmachen. 

Bleibt mir jetzt nur noch ein weiters Mal auf meine Mailingliste für den Newsletter hinzuweisen. Wer noch mit in den Lostopf für das „ZOMBIECALYPSE“-Hardcover und das „GUS MASTERS: Lilith“-Taschenbuch will, sollte das noch vor dem 1.Mai tun.

Vorfreude

Die Vorfreude steigt. Am 1.Mai ist es wieder einmal soweit. Mein nächstes Buchbaby erblickt das Licht der Welt. Wie ich gestern gehört habe, hat GUS MASTERS den zweiten Lektorats-Durchlauf hinter sich gebracht. Bis auf ein paar wenige Details war diesmal alles okay gewesen. Es bleibt also beim Ergebnis, 9:2 für das Libri Melior Lektorat.

Unglaublich wobei mich, abgesehen von den sicherlich vorhanden Rechtschreibfehlern, Janine Weyer alles erwischt hat. Und ich dachte immer, ich würde ganz anständig recherchieren. Ob es nun Spencer Rifle oder Spencer Repeating Rifle heißt, 1860 oder 1866 das Produktionsjahr war oder ein 13-jähriger eben nicht nur 60 Pfund wiegt. Solche Sachen sollten eigentlich nicht durchrutschen. Sind sie aber. Nur auf den Vampyr, der im selben Text von einer anderen Person wiederum als Vampir bezeichnet wird, und dem Truckee Lake musste ich bestehen. Dabei kommen Vampire als Personen im Buch gar nicht vor. Also noch einmal, vielen Dank liebe Janine.

Neben der Vorfreude, beginnen aber auch wieder einmal die Selbstzweifel zu wachsen. Schrecklich, wenn man nachts wach liegt und überlegt, ob man die Protagonisten jetzt nicht zu schnell die 400 Meilen hat reisen lassen. Hätte man das eine oder andere nicht noch besser ausschmücken sollen? War das richtig, vier Wochen vor der Veröffentlichung das Buch zur Vorbestellung freizugeben? Sind die Karten/Lagepläne an der richtigen Stelle postiert? Was kann ich denn noch für Werbemaßnahmen ergreifen? Und das allerwichtigste. Funktioniert so ein wilder Genre-Mix überhaupt?

Auf das Cover muss nach einigen Konsultationen meiner, wie hat es Oliver Juwig so schön ausgedrückt, Marktbegleiter, unbedingt das Genre. Sonst könnten sich einige Leser veräppelt vorkommen. Auf den ersten Blick ist es ein Western. Der Roman wird aber in den Kategorien Science Fiction und Horror erscheinen. Da es eine Reihe werden soll, die auch langfristig gesehen das Western-Setting verlassen wird, stehen Cowboys nicht unbedingt im Vordergrund. Indianer gibt es nur einen einzigen. Und der hat im Moment weder Arme noch Beine. (Ich grinse jetzt gerade wie ein Honigkuchen, weil ich mir vorstelle, wie dem geneigten Leser gerade die Fragezeichen auf der Stirn stehen.)

Die Geschichte um GUS MASTERS startet zwar 1869. Band 2 wird aber bereits 1874 spielen. Und Verdun 1917 ist für Band 3 fest eingeplant.

Vorrangig ist es also erst einmal ein Horror-Roman mit Untoten. Wobei ich mich beim »gesplättere« etwas zurückgehalten habe, laut Janine. Dazu kommen noch ein paar außerirdische Gönner meiner Protagonisten. Und zum Ende hin ein Hauch von Fantasy.

Auf das Cover muss also Science Fiction-Horror-Western. Wenn euch das alles noch kryptisch und merkwürdig vorkommt, keine Panik. Beim Lesen wird sich das von selbst erklären.

Die große Frage lautet also, ob ich genügend interessierte dafür finden kann? Ehrlich gesagt bin ich mir total unsicher. Aber das liegt vermutlich einfach nur an der Anspannung.

Wenn ich euch jetzt also etwas neugierig gemacht habe, merkt euch den 1. Mai oder klickt gleich jetzt bei Amazon auf vorbestellen.

 

Zombiecalypse veröffentlicht

Eigentlich wollte ich Zombiecalypse erst zum 1. Januar 2018 bei Amazon veröffentlichen. Das hat einfach mit dem führen meiner Statistik zu tun. Da ich vermutete, dass mir am letzten Tag des Jahres relativ wenig Gelegenheit zum Upload und veröffentlichen bleibt, hatte ich soweit alles vorbereitet. Dann hätte ich nur noch „Jetzt veröffentlichen“ drücken müssen. Aber, wie das Leben so spielt, zog am Ende der falsche Button den Mauszeiger natürlich geradezu magisch an. Mein Ärger über mich selbst verraucht aber bereits. Noch bevor ich selber die Angebotsseite bei Amazon das erste Mal aufgesucht habe, hat der erste Käufer bereits zugeschlagen. Mittlerweile sind es 5, wenn man den Prime-Leser mit einbezieht der in Windeseile bereits 2/3 des Buches gelesen haben muß. Und das ganze komplett ohne Werbung.
Die Werbung war eigentlich das, was mich den ganzen Tag hauptsächlich beschäftigt hat. Nämlich, eine vernünftige Animation mit Blender hinzubekommen. Ich bin zwar, was 3D-Animationen anbelangt, vorbelastet. Schleßlich habe ich vor vielen Jahren einmal meinen eigenen graphischen Bewegungseditor für Videoscape programmiert und beherrschte Imagine nahezu blind. Aber aktuelle 3D-Programme sind doch eine ganz andere Hausmarke. Da werde ich wohl noch ein paar Tage für brauchen 😉

Als Endziel möchte ich später natürlich Raytraycing Bilder für die 2. Staffel von STERNENREICH erstellen. Mal sehen ob mir das gelingt.

Nach dem Versehen mit der vorgezogenen Veröffentlichung, habe ich dann gleich auch noch die Preise für fast alle eBooks angepasst. Arbulon, der zweite und dritte NEOCHRON-Band, sowie die 6 Sternreich-Einzelbände kosten bei AMAZON jetzt dauerhaft nur noch 99ct. Das war längst überfällig. Sich die STERNENREICH Gesamtausgabe zuzulegen, ist aber immer noch günstiger als die Einzelbände. Ich sage das nur, weil es vorgestern wieder jemand geschafft hat die Gesamtausgabe zu ignorieren und lieber alle 6 einzeln kaufen musste. Ich meine, ich hab ja nichts dagegen. Aber 13,94€ (jetzt 5,94€) oder 2,99€ ist doch schon ein Unterschied. Oder?

Dezember

Vom Weihnachtsgeschäft in meinem Laden ausgebrannt, durch eine brutale Männergrippe seit über einer Woche behindert und vollkommen demotiviert durch die Verkaufszahlen bei Amazon. Ein Glück ist Zombiecalypse noch nicht aus dem Lektorat zurück. Nicht auszudenken, was es für ein Fehler gewesen wäre den Roman in dieser Situation zu veröffentlichen. Weil, ich kenne mich. Trotz allem hätte ich ihn auf Biegen und Brechen bei Amazon untergebracht.
Und das wäre ein Desaster geworden. Vor allem, weil Amazon meiner Auffassung nach die gelesenen KindleUnlimited-Seiten noch immer nicht im Griff hat. Ein nachlassendes Interesse an meinen Büchern kann ich ja durchaus nachvollziehen. Aber, die Zahlen sehen aus, als wären alle Titel gleichzeitig frontal gegen die Wand gefahren. Von Mitte Juni bis Mitte November waren es täglich im Schnitt etwa 8-10 gelesene und verkaufte Titel. Es gab Tage mit 20 und es gab Tage mit nur 5 Stück. Ab dem 23. November rutschten die Zahlen plötzlich auf 1 bis 3 Stück täglich. Erst am 19. und 20. Dezember ging es endlich einmal wieder auf 5 und 6 Stück rauf. Und auch heute sind es aktuell 6 Stück.
Die Neuveröffentlichung von NEOCHRON Eine zweite Chance ging dadurch vollkommen in die Hose. Im November ist angeblich keine einzige Seite über KU gelesen worden. Wenn ich meine eigenen Käufe einmal außen vor lasse, habe ich im November und Dezember, trotz intensiver Werbung, gerade einmal 4 Leser gefunden. Dabei waren es in der nicht lektorierten Version, von März bis Oktober, IMMER, jeden Monat 15 bis 20 Stück.
Dagegen ist wenigstens die Gesamtausgabe von STERNENREICH sowohl als BoD-Taschenbuch als auch als BoD-eBook über Amazon recht erfolgreich. Für Letzteres weiß ich zwar keine genauen Zahlen, aber die Schätzung von Novelrank geht (Stand 21.12.) von etwa 80 verkauften eBooks über Amazon aus. Am Monatsende werden es sicherlich über 100 Stück sein. Auch wenn viele über die Aussagekraft die Nase rümpfen werden, bislang waren die Schätzungen für meine Titel wirklich ziemlich genau. Wie viele Einheiten über die anderen Distributoren abverkauft wurden, werde ich aber wohl erst in frühestens einem Monat erfahren.
Alles in allem also ein Monat, der mich nicht unbedingt motiviert an die Fortsetzung meiner Schreibprojekte denken lässt. Die müssen deshalb allesamt bis zum neuen Jahr warten.
Zeit genug, sich einmal intensiver mit dem neuen Papyrus9 auseinanderzusetzen. Diesen Text habe ich mal komplett damit erstellt. Ist zwar wie alles was neu ist erst einmal gewöhnungsbedürftig, bietet aber wirklich so einiges was mir gefällt. Als Nächstes muss ich mal das mit der Personendatenbank und dem Zeitstrahl testen.

Jetzt mit eigenem Shop

Ich habe diese Woche wieder viel an meiner Autoren-Seite herumgebastelt. Jetzt bin ich sogar Shop-Betreiber und kann meine Buchtitel, natürlich nur jene, die nicht an AMAZON gebunden sind, selbst verkaufen. Während des Verkaufs zickt zwar das Template noch etwas herum. Aber das ist nur ein kleiner optischer Makel. Ansonsten funktioniert alles. Inklusive PDF-Leseprobe und PayPal-Anbindung. Das STERNENREICH-eBook ist für 99ct und ZOMBICALYPSE gar für lau zu haben. Beide jeweils als PDF, ePub, mobi und azw3 zum Download. Übrigens ganz ohne DRM.

Ansonsten hat es STERNENREICH – Rebellen des Imperiums vor ein paar Tagen ja endlich geschafft, auch als eBook in den Shops zu landen. 42 lange Tage musste ich darauf warten. Der Anfangshype für die Print-Version ist bereits abgeflaut und aktuell befindet es sich bei Amazon unter »ferner liefen«. Erstaunlicherweise scheinen über »nicht AMAZON« sehr viel mehr TB verkauft worden zu sein. Das suggeriert zumindest die Aufschlüsselung der Erlöse auf der einen Seite und der aktuelle Rang bei Amazon. Dafür waren die beiden Versionen bei Amazon wenigstens bereits am nächsten Tag miteinander verknüpft. Und der Rang der eBook-Version kann sich sogar sehen lassen. Zumindest, wenn man bedenkt, dass sie ohne die Unterstützung der KindleUnlimited-Leser und die fast 700 Leser der Heftroman-Version auskommen muss, die sich wohl kaum noch einmal das ganze Buch zulegen werden.

Wie gut sich das eBook nun wirklich schlägt, werde ich wohl leider erst Mitte Januar oder sogar erst im Februar erfahren, wenn die verschiedenen Anbieter ihre Verkaufszahlen an BoD gemeldet haben. Für einen Statistik-Freak wie mich der wahre Horror. Theoretisch müsste ich zum Beispiel gestern, heute oder morgen, meinen insgesamt 3000. Leser gefunden haben. Und ich weiß noch nichts davon. ;-(

Etwas Sorge bereiten mir die Zahlen für NEOCHRON – Eine zweite Chance. Hier ging nur die Print-Version über BoD, während ich das eBook über Amazon neu veröffentlicht habe. KindleUnlimited-Leser ignorieren es plötzlich komplett, eBook-Verkäufe ebenfalls genau Null und TB sind gerade einmal zwei über den Ladentisch gegangen. Als wäre der Titel überhaupt nicht vorhanden. Dabei waren es seit Mai, stabil in jedem Monat, zehn bis fünfzehn Leser. Infolgedessen geht auch das Interesse für Teil zwei und drei zurück, die wohlgemerkt jeder mehr Leser hatten als Teil eins.

Wenn man die Kosten von über 400€ für Lektorat und Cover berücksichtigt, was ich keineswegs bereue, muss ich mir stark überlegen, ob die anderen beiden Teile ebenfalls eine Auffrischungskur bekommen sollen.

Meine ganze Hoffnung lege ich jetzt in ZOMBICALYPSE, das hoffentlich noch vor Weihnachten erscheinen wird.

Books On Demand – Bücher auf Abruf

Naja, so richtig klappen tut das nicht wirklich bei BoD. Zumindest im Moment, würde ich BoD am liebsten Links liegen lassen (um nicht zu sagen, auf den Mond schießen). Vielleicht sind andere mit deren Dienstleistung ja hoch zufrieden. Ich bin es jedenfalls nicht.

Sich über 30 Tage Zeit zu lassen, bis ein Titel bereit für die Onlineshops ist, geht gar nicht. Jede Werbemaßnahme, jede Unterstützung durch die Kostenlos-Aktion von Band 1 als erweiterte Leseprobe die ich gemacht habe, verpufft im Nichts. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die Aktion natürlich zurückhalten können. Aber, wer ahnt denn so was. Das Versprechen, wonach die eBook-Version nun endlich am Mittwoch Online gehen würde, war auch wertlos. Zur Erinnerung: Heute ist Donnerstag und noch immer ist nichts zu sehen.

Auch die Print-Neuausgabe von Eine zweite Chance findet sich nach einer Woche immer noch nicht einmal im BoD-Shop. Das eBook habe ich, auch in Hinsicht auf die bereits vorliegenden Rezensionen, wohlweisslich bei Amazon belassen.

Hinzu kommt, dass dem vernehmen nach alle eBook-Verkäufe erst im übernächsten Monat sichtbar sein werden, ich bis dahin also keinen blassen Schimmer habe »was geht?«. Für einen Statistik-Freak, wie meiner einer, also ein Horror-Szenario.

Vielleicht bin ich von Amazon-Kdp auch einfach zu sehr verwöhnt. Aber da waren alle meine Titel bereits am nächsten Tag bestellbar und vor allem, SOFORT lieferbar. Die Verkäufe wurden nach ein bis zwei Stunden angezeigt und hatten Einfluss auf die Ranglisten.

Auf der anderen Seite ist, von dem fast einem Dutzend verkauften Taschenbüchern der Gesamtausgabe von STERNENREICH, nur ein einziges über Amazon gekauft worden. Alle anderen über Hugendubel & Co. Wo genau, das lässt sich ja leider nicht herausfinden.

Weil ich bei Zombicalypse vor allem auf die eBook-Verkäufe und einen recht hohem Rang in seiner Kategorie schiele, wird dieser deshalb, oder auch trotzdem, wieder ausschließlich über AMAZON verfügbar sein. Bei BoD hätte ich nach dem aktuellen Stand, kaum eine Chance darauf, dass er bis Weihnachten verfügbar wäre.
Was ich mit meinen nächsten Titeln in 2018 dann anstellen werde, hängt davon ab, wie sich die Verkaufszahlen für die Print u eBook-Version von Sternenreich und Eine zweite Chance entwickeln. Aber, um die Nachteile auszubügeln, muß schon einiges an Stückzahlen verkauft werden.

Update vom 26.11.2017: Noch immer nix zu sehen von der eBook-Version. Die Print-Version von „Eine zweite Chance“ hat es dafür bereits bis zu Amazon geschafft. Wenn auch im Moment noch ohne Cover.