Bilanz 2018

Langsam aber sicher, neigt sich wieder ein Jahr dem Ende entgegen. Es ist also wieder einmal an der Zeit über Erfolge und Misserfolge zu reden – das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Oder ist das noch zu früh?

Vorweg, Misserfolge hat es in dem Sinn eigentlich nicht gegeben. Es gibt eigentlich nur eine Sache, die mir Sauer aufstößt und das ist das Versagen meiner Veröffentlichung über BoD.

Ich habe darüber im vergangenen Jahr schon das eine oder andere Mal lamentiert. Trotz ganz ansehnlicher Verkaufszahlen wäre die STERNENREICH Gesamtausgabe bei Amazon besser aufgehoben gewesen. Für 750 verkaufte Einheiten gab es im Schnitt etwas weniger als einen Euro Erlös. Wenn man bedenkt, dass sowieso etwa 700 Stück davon über Amazon gingen, wäre der Erlös dort bei weitem höher gewesen. Dabei sind die sehr wahrscheinlich zusätzlichen Verkäufe über KindleUnlimited und der unvermeidliche Synergie-Effekt noch nicht einmal berücksichtigt.

Damit wir uns richtig verstehen. Ich habe kein Minus gemacht. STERNENREICH hat mir schon allein mit der Veröffentlichung der Heftromane bei Amazon ein dickes Plus beschert. Und es ist natürlich müßig darüber zu sinnieren, was hätte sein können. Hätte, hätte … Fahradkette, eben.

Aber als Konsequenz habe ich die Veröffentlichung über BoD zum 11. November gekündigt und eine Neuveröffentlichung über Amazon vorbereitet. Das passt zeitlich ’wie Faust auf Auge’, denn kurz darauf, voraussichtlich Anfang Dezember, wird ’STERNENREICH – Die letzte Kaiserin’ erscheinen.

Dass es auch anders geht, zeigt mein überraschender Erfolg mit ZOMBIECALYPSE. Der Titel hält sich in der Platzierung nun schon seit Monaten wacker im Bereich zwischen den Plätzen 4000 und 10000. Jeden Tag gehen davon immer noch zwei bis fünf Stück über den Ladentisch. Die Gesamtauflage liegt mittlerweile bei über 1600 Stück. Klar, dass hier ein zweiter Teil folgen musste.

ZOMBIECALYPE 2 ist als Taschenbuch bereits seit ein paar Tagen lieferbar. Die eBook-Version ist vorbestellbar und erscheint am 1. November. Aktuell läuft bei LovelyBooks gerade eine Leserunde mit sechzehn Teilnehmern, was mir zum Stichtag hoffentlich einige wohlwollende Rezensionen verschaffen wird. Die ersten Reaktionen lassen mich zumindest vorsichtig hoffen

Dass positive Rezensionen kein Garant für hohe Verkaufszahlen sind, ist mir natürlich klar. Das sehe ich an GUS MASTERS: Lilith. Mein Western-Held müht sich zwar redlich und irgendwann in naher Zukunft wird er die Kosten eingespielt haben. Aber, während ZOMBIECALYPSE dafür nur sechs Wochen gebraucht hat, sind es bei GUS nun schon sechs Monate. Immerhin sind es bis jetzt etwa 300 Verkäufe. Was ich als Erkenntnis daraus ziehe, ist die Tatsache, dass ein Western-Zombie-Roman eben doch nur eine kleine Nische bedient. Dennoch habe ich für 2019 einen weiteren Teil fest eingeplant.

Ebenso wie den dritten und abschließenden Teil zu ZOMBIECALYPSE und ein neues Projekt aus dem Bereich Urban Fantasy / Young Adult mit dem Titel LUX LUCEM.

Zusätzlich bekomme ich seit ein paar Tagen ein weiteres Projekt nicht aus meinem Hinterkopf, dass im direkten Zusammenhang mit STERNENREICH steht. Mal sehen was meine Lektorin mir dazu sagen wird. 😉 und natürlich, wie sich die Zahlen für STERNENREICH – Die letzte Kaiserin gestalten werden.

Zombiecalypse 2 kommt gut voran

Der letzte Eintrag ist ja nun schon vier Wochen her. Es ist also an der Zeit wieder etwas von mir hören zu lassen. Faul war ich ganz sicher nicht. Im Moment gehört meine ganze Aufmerksamkeit halt dem zweiten Teil von Zombiecalypse. Mehr als 2/3 bzw. 380.000 Zeichen des Manuskripts sind jetzt verfasst. Ich schätze noch so zwei Wochen, bis es ans erste Überarbeiten geht. Aber eine Überarbeitung von Sternenreich 2 steht schließlich auch noch an. Da habe ich von meinen Testlesern noch ein bisschen was zum Verarbeiten bekommen.

Trotz mittlerweile 1500 verkaufter Zombiecalypse, werden leider nur sehr wenige Rezis verfasst. Deshalb freue ich mich natürlich ganz besonders über die zwei weiteren fünf-Sterne Bewertungen für den ersten Teil. Zum einen sind sie eine gute Motivation zum weiterschreiben, zum anderen setzen sie die Latte aber auch jedes Mal ein Stück höher. Jetzt mit dem zweiten Teil keinen Mist zu bauen, ist also schon eine Herausforderung.

Ich denke aber, dass ich mit der Handlung einen ganz guten Griff getan habe.

Eigentlich sind die Zombies am Ende des ersten Teils durch die VHF-Sender ja unter Kontrolle, somit keine wirkliche Gefahr mehr. Aber als Autor kann man natürlich sehr einfach Schlupflöcher, wie Rückblenden oder die Einführung eines veränderten Virus, nutzen.

Gerade gestern hatte ich dann überlegt, wie ich noch eine weitere Handlungsebene mit etwas mehr Zombie-Action einbauen kann, da entdeckte ich in der Facebook Timeline dann ein Premade-Cover von meiner Lieblings-Cover-Designerin Giusy Ame von Magical Cover Design. Und schon war der Strang in meinem Kopf da. Ein wenig Steampunk kann Zombiecalypse durchaus vertragen, denke ich. Wobei sich der Steampunk eher nur im Kopf des neuen semi-Protagonisten abspielen soll. Neugierig geworden? Ich auch. Mal sehen, ob ich das so hinkriege, wie ich mir das denke.

Noch etwas. Die Verkaufszahlen von GUS MASTERS: Lilith sind ja leider nicht auf dem Niveau wie ich das gehofft habe, was, wie ich jetzt vermute, am Preis von 3,99 € liegt. Denn über KU wird er schon recht oft gelesen. Auch sind die Kritiken ja durchaus positiv. Etwas mehr als 50 % der Kosten sind durch bisher 230 Leser eingespielt. Den Preis habe ich jetzt also auf 2,99 € gesenkt. Mal sehen was jetzt passiert.

Wer also GUS noch nicht kennt …

Zombiecalypse geht in die zweite Runde

Statt zu schreiben habe ich mich in den vergangenen zwei Wochen intensiv um den Online-Shop meines Fotogeschäftes bemüht. Muss ja schließlich auch mal gemacht werden. Die Stückzahl an verkauften Kindle- und Taschenbüchern ging derweil so ganz ohne Werbung natürlich ziemlich weit nach unten.

Gestern nun passierte es das erste Mal überhaupt, dass von Zombiecalypse nicht einmal ein einziges Buch verkauft wurde. Sonst sind es die letzten drei Monate immer zwischen zwei und vier Stück am Tag gewesen. Insgesamt sind es jetzt ganz knapp unter 1400 Stück in den sieben Monaten seit seinem erscheinen. Ich kann mich also wirklich nicht beklagen, mich  zurücklehnen und sagen, das liegt halt an der vielen Sonne. Wer liest denn schon bei solch einem Bombenwetter?

Nichtsdestotrotz verstehe ich es aber auch als Weckruf endlich in die Puschen zu kommen. Schließlich wollte ich dieses Jahr noch drei weitere Titel schaffen. Sternenreich2 liegt ja bereits bei den Beta-Lesern, von denen ich aber erst eine wohlwollende Rückmeldung habe. Fehlen noch ’ZOMBIECALYPSE2’ und ’GUS MASTERS: Der Baron’. GUS hatte ich zwar schon begonnen, aber aufgrund der mäßigen Verkaufszahlen von Teil eins eine geringere Priorität zugeordnet. Er wird kommen – definitiv. Aber eben etwas später.

Also habe ich gestern Abend mit ’ZOMBIECALYPSE2’ begonnen. Den Plot hatte ich ja schon länger im Hinterkopf. Und was soll ich sagen – es flutschte so richtig aus mir heraus. Die ersten drei von etwa sechzig Kapitel an einem Abend. Das machte wieder so richtig Spaß. Ich weiß natürlich genau, dass ich das Tempo unmöglich beibehalten werde. Dazu muss ich noch zu viel über Land und Leute recherchieren. Aber wenn Janine von LibriMelior-Lektorat mir ab Ende September noch ein Zeitfenster freihält, wird das definitiv was mit Weihnachten.

Sternenreich 2 ist bereit für die Beta-Leser

Kennt ihr das auch? Es ist praktisch unmöglich den Wortlaut eines Textes unmittelbar nach dem Ausdenken 1:1 auf das Papier zu bringen. Was sich eben im Kopf noch nach einem genialen Streitgespräch angehört hat, liest sich anschließend eher wirr und nichtssagend. Warum kann man seine Gedanken nicht wortgetreu für die Nachwelt festhalten?

Für das vorletzte Kapitel meiner Fortsetzung der STERNENREICH-Reihe musste ich ein paar übrig gebliebene offene Fragen klären, damit der Leser das Buch nicht am Ende zu klappt und fragt: »Hä? Und was ist mit dem …? Und wie hat er …?« In der ersten Version habe ich dazu einen langen inneren Monolog verpasst, der die vergangenen Geschehnisse Revue passieren ließ – und das war … ärrks. So was will keiner lesen. Also habe ich einen neuen Ansatz gesucht und das Kapitel neu geschrieben. Nach dem Grundsatz: »Show, don’t tell« haben wir die Protagonisten alle auf einem Haufen, jeder sagt etwas »kluges« und alle sind zufrieden. So war der Plan. Und was im Kopf auch hervorragend funktioniert hat, sieht auf dem Papier – sagen wir mal – na ja, besser als die erste Version – aus.

Also ein weiterer Versuch. Dieses Mal habe ich mich bei der wörtlichen Rede allerdings nicht darum gekümmert, wer was sagt, was für ein Gesicht er, sie oder es macht oder wie auf die Worte anderer reagiert wird. Erst einmal das Gespräch zu Papier bringen. Das sah zwar grauslich aus und für den Leser wäre diese Reinform wohl extrem verwirrend. Aber die Dialoge stimmten zumindest im Ansatz mit dem überein, was ich im Kopf hatte. Erst in einem zweiten Step bin ich dann darüber, habe ein paar Sätze noch einmal versetzt und hinzugefügt, von wem was kommt und weitere Details zur Ausschmückung geschrieben. Und jetzt liest es sich schon erheblich besser. Hundertprozentig zufrieden bin ich zwar immer noch. Aber das ist bei mir normal.

Ich bin jedenfalls gespannt darauf, was die Beta-Leser dazu sagen haben. Zwei habe ich schon. Es dürfen aber durchaus noch ein paar mehr sein. Also, bewerben!

NEOCHRON -Neuauflage-

Oooch menno. Ich weiß nicht, wie oft ich meine NEOCHRON-Romane in den vergangenen zwei Jahren bereits überarbeitet habe. Bestimmt so an die sechs oder siebenmal ziemlich intensiv. Ich bin natürlich kein Lektor. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass ich immer wieder was Neues finde. Nach der letzten Überarbeitung, die ich in der vergangenen Woche meinte abgeschlossen zu haben, gingen die beiden wieder einmal verbessert, mit neuem Cover und neuem Satz, Online.

Dann schaue ich am nächsten Tag bei Amazon über den »Blick ins Buch«, ob auch die richtige Version schon zu sehen ist, lächelt mich doch da noch ein weiteres DAS an wo ein DASS hätte stehen müssen. Also noch einmal ran gesetzt und nur speziell auf die achthundertvierzig DAS Jagd gemacht. Vierzehn weitere habe ich gefunden. Außerdem immer noch fünf Zahlen als Zahl anstatt als Wort. Und als Krönung hat bei Tablet-Schach, von der Erstveröffentlichung an, dass Kapitel 9 zweimal existiert.

Jetzt bin ich zufrieden. Das war ich zwar jedes Mal, aber gefühlt habe ich in beiden Büchern diesmal über 1000 Korrekturen vorgenommen. Nicht nur an der Rechtschreibung, sondern auch ganze Abschnitte neu geschrieben.

Da »Eine zweite Chance« noch bis November bei BoD »fest« liegt, steht die Print-Version vorerst noch nur mit dem »alten« Cover zur Verfügung. Die Cover hat übrigens Giusy Ame von MagicalCover angefertigt.

 

Resümee nach 7 Tagen

Gus Masters : Lilith ist jetzt seit einer Woche auf dem Markt. Zu behaupten, dass ich mit den Absatzzahlen zufrieden wäre, scheint mir übertrieben zu sein. In den ersten sechs Tagen der Vorbestellbarkeit kam jeden Tag eine hinzu. Das war es dann aber auch. Mittlerweile sind etwa zwanzig gekauft oder ausgeliehen und gelesen worden. Das ist keine Zahl die mich frohlocken lässt. ZOMBIECALYPSE geht dagegen, fünf Monate nach seinem Erscheinen, immer noch drei- bis achtmal am Tag über den virtuellen Ladentisch. Ich habe eigentlich keine Sorge, das GUS am Ende irgendwann seine Kosten nicht wieder eingespielt haben wird. Aber ein wenig mehr erwartet habe ich mir eigentlich schon. Zumal ich noch Stoff für wenigstens zwei weitere Bände habe und Teil zwei sogar schon zu einem Drittel steht.

Immerhin sind, vor allem durch die LovelyBooks-Leserunde, ein paar durchweg positive Kritiken eingetrudelt. Selbst die 4 von 5 Sterne-Bewertung klingt im Text wie 6 von 5 Sterne.

Ich habe hin und her überlegt, woran das liegt. Falscher Zeitpunkt, weil für den KindleStorytellerAward 2018 ALLE ihren Titel zum 1.Mai an den Start gebracht haben? Ist das Wetter zu schön? Sind 3,99€ für die Kindle-Version, entgegen aller Beteuerungen vieler Kollegen, dass der Preis für ein eBook kaum eine Rolle bei der Kaufentscheidung spielt, doch zu teuer? Oder, was ich am wahrscheinlichsten vermute, ist die Tatsache, dass die Handlung in einem Western-Setting spielt, daran Schuld? Ja, es kommen ein paar Pferde darin vor. Und die Handlung ist 1869 angesiedelt. Aber eigentlich spielt das Setting in einem Roman um Untote doch gar keine Rolle. Oder?

Man weiß es nicht.

Ärger mit den Illustrationen

In GUS MASTERS: Lilith sind zwei Illustrationen enthalten die dem Leser einen besseren Überblick verschaffen sollen, wo sich die Handlung abspielt. Für die Print-Version war das insofern kein Problem, weil, größer als die Seite ist, geht es ja nicht. Für die eBook-Version habe ich mir dagegen die Karten gelegt. Tagelang habe ich herum experimentiert und bin am Ende nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung gekommen. Die Illustrationen sind immer ziemlich exakt nur 50% der Bildschirmfläche groß.

Wenn ich das Manuskript als DOCX Amazon hochgeladen habe, hat es sie zwar einen Tick größer gemacht, aber merkwürdigerweise quer zur Leserichtung. In einer mit Calibre erstellen Version, machte er die Grafiken zwar Bildschirm füllend. Dafür hatte ich extreme Probleme mit den Kapiteln.

Am Ende habe ich mich doch für die altbewährte Methode entschieden und die Datei mit LibreOffice und Writere2ePub erstellt. Unter anderem auch, weil Amazon fast zehn Prozent mehr KENPC-Seiten erkannt hat.

Für alle die es interessiert sind hier noch einmal die Grafiken in voller Auflösung zu bewundern.

Update: So wie es aussieht, werden die Grafiken auf neueren Modellen wohl doch korrekt dargestellt. Die Probleme gibt es offenbar nur mit meinem eigenen Uralt-Kindle.

Merkwürdiges Amazon

Mir ist für meinen letzten Roman »Zombiecalypse« gestern ein Phänomen untergekommen, dass Matthias Matting schon einmal vor anderthalb Jahren beschrieben hat. Und zwar die unterschiedliche Berechnung von KU/KENPC-Zahlen für verschiedene Formate beim Upload.

Bislang habe ich alle meine Bücher immer mit Writer2epub über LibreOffice erstellt. Um mein Impressum auf den aktuellen Stand zu bringen, habe ich dieses Mal stattdessen eine docx-Datei benutzt. Bei einigen Tests habe ich nämlich festgestellt, dass der nervige Leerbereich am Beginn eines Kapitels damit verschwunden ist. Außerdem ließ sich problemlos ein »echtes« Inhaltsverzeichnis hinten anstellen. Nicht nur die NCX-Anzeige über das Menü.

Meine Überraschung war jedoch groß, als der Roman plötzlich nur noch 490, statt der zuvor angegebenen 533 KU-Seiten, besitzen sollte. Und das, obwohl doch Text hinzugekommen ist.

Also habe ich die Datei dann doch wieder auf die bewährte Art erstellt, erneut hochgeladen und – was soll ich sagen, jetzt sind es 543 KU-Seiten. Jetzt stören mich die beiden Extra-Leerzeilen am Kapitelanfang plötzlich gar nicht mehr. Das macht immerhin 16ct, für jeden über KindleUnlimited gelesenen Roman, mehr aus. 

Den bereits zur Vorbestellung hochgeladenen “Gus Masters: Lilith” habe ich dann auch gleich noch auf die »alte Art« neu gemacht.

Geschafft!

GUS MASTERS: Lilith ist fertig und bereit zur Veröffentlichung am 1.Mai 2018. Gefühlt habe ich sowohl das Print als auch die eBook-Version heute jeweils etwa 10x neu erstellt, kontrolliert, hochgeladen, kontrolliert und dann beinahe abgesegnet, nur um in aller letzter Sekunde doch noch etwas zu finden, das korrigiert werden muss. Mein Dank geht erneut an Janine Weyer vom LibriMelior-Lektorat, die mir in dieser Schlussphase mehrfach, quasi Life via Facebook, noch nötige Änderungen vorgeschlagen hat.

Sobald der Titel erschienen ist, wird es auf dieser Seite bereits die Fortsetzung von Band 1 als längere Kurzgeschichte geben. Als Bonus sozusagen. Sie vor Band 1 zu lesen ist aber auf Grund der enthaltenen Spoiler allerdings wenig zielführend. Band 2 folgt dann in wenigen Monaten.

Ich habe den Titel übrigens auch für den #kindlestoryteller2018 angemeldet. Deshalb werde ich besonders viel TamTam für “GUS MASTERS: Lilith” machen und hoffe, dass alle mit vielen Likes, geteilten Inhalten und Kommentaren mitmachen. 

Bleibt mir jetzt nur noch ein weiters Mal auf meine Mailingliste für den Newsletter hinzuweisen. Wer noch mit in den Lostopf für das “ZOMBIECALYPSE”-Hardcover und das “GUS MASTERS: Lilith”-Taschenbuch will, sollte das noch vor dem 1.Mai tun.

Vorfreude

Die Vorfreude steigt. Am 1.Mai ist es wieder einmal soweit. Mein nächstes Buchbaby erblickt das Licht der Welt. Wie ich gestern gehört habe, hat GUS MASTERS den zweiten Lektorats-Durchlauf hinter sich gebracht. Bis auf ein paar wenige Details war diesmal alles okay gewesen. Es bleibt also beim Ergebnis, 9:2 für das Libri Melior Lektorat.

Unglaublich wobei mich, abgesehen von den sicherlich vorhanden Rechtschreibfehlern, Janine Weyer alles erwischt hat. Und ich dachte immer, ich würde ganz anständig recherchieren. Ob es nun Spencer Rifle oder Spencer Repeating Rifle heißt, 1860 oder 1866 das Produktionsjahr war oder ein 13-jähriger eben nicht nur 60 Pfund wiegt. Solche Sachen sollten eigentlich nicht durchrutschen. Sind sie aber. Nur auf den Vampyr, der im selben Text von einer anderen Person wiederum als Vampir bezeichnet wird, und dem Truckee Lake musste ich bestehen. Dabei kommen Vampire als Personen im Buch gar nicht vor. Also noch einmal, vielen Dank liebe Janine.

Neben der Vorfreude, beginnen aber auch wieder einmal die Selbstzweifel zu wachsen. Schrecklich, wenn man nachts wach liegt und überlegt, ob man die Protagonisten jetzt nicht zu schnell die 400 Meilen hat reisen lassen. Hätte man das eine oder andere nicht noch besser ausschmücken sollen? War das richtig, vier Wochen vor der Veröffentlichung das Buch zur Vorbestellung freizugeben? Sind die Karten/Lagepläne an der richtigen Stelle postiert? Was kann ich denn noch für Werbemaßnahmen ergreifen? Und das allerwichtigste. Funktioniert so ein wilder Genre-Mix überhaupt?

Auf das Cover muss nach einigen Konsultationen meiner, wie hat es Oliver Juwig so schön ausgedrückt, Marktbegleiter, unbedingt das Genre. Sonst könnten sich einige Leser veräppelt vorkommen. Auf den ersten Blick ist es ein Western. Der Roman wird aber in den Kategorien Science Fiction und Horror erscheinen. Da es eine Reihe werden soll, die auch langfristig gesehen das Western-Setting verlassen wird, stehen Cowboys nicht unbedingt im Vordergrund. Indianer gibt es nur einen einzigen. Und der hat im Moment weder Arme noch Beine. (Ich grinse jetzt gerade wie ein Honigkuchen, weil ich mir vorstelle, wie dem geneigten Leser gerade die Fragezeichen auf der Stirn stehen.)

Die Geschichte um GUS MASTERS startet zwar 1869. Band 2 wird aber bereits 1874 spielen. Und Verdun 1917 ist für Band 3 fest eingeplant.

Vorrangig ist es also erst einmal ein Horror-Roman mit Untoten. Wobei ich mich beim »gesplättere« etwas zurückgehalten habe, laut Janine. Dazu kommen noch ein paar außerirdische Gönner meiner Protagonisten. Und zum Ende hin ein Hauch von Fantasy.

Auf das Cover muss also Science Fiction-Horror-Western. Wenn euch das alles noch kryptisch und merkwürdig vorkommt, keine Panik. Beim Lesen wird sich das von selbst erklären.

Die große Frage lautet also, ob ich genügend interessierte dafür finden kann? Ehrlich gesagt bin ich mir total unsicher. Aber das liegt vermutlich einfach nur an der Anspannung.

Wenn ich euch jetzt also etwas neugierig gemacht habe, merkt euch den 1. Mai oder klickt gleich jetzt bei Amazon auf vorbestellen.